Pressemitteilungen der Fraktion

Bezirksversammlung vergibt Sondermittel für den Judo-Sport

Der Sport ist in Hamburg von großer Bedeutung, daher unterstützt die rot-grüne Koalition viele Sportprojekte im Bezirk Wandsbek (u.a. diverse Vereine, den Parksport oder die Baupläne des Hamburger Fußball-Verbandes in Jenfeld). Im Rahmen der Coronakrise leiden viele Sportarten, da ihre Ausführung teilweise nur eingeschränkt möglich ist. Der Hauptausschuss der Wandsbeker Bezirksversammlung hat daher in seiner letzten Sitzung beschlossen, dem Antrag des Hamburger Judo-Verbandes auf Sondermittel zu folgen. (mehr …)

Parksport für Alle

Rot-grüne Koalition sichert Sondermittel für den Sport unter freiem Himmel
Die Fraktionen von GRÜNEN und SPD wollen das öffentlich frei zugängliche Sportangebot im Bezirk Wandsbek erweitern. Neben bereits bestehenden Parksportanlagen in Steilshoop und Bramfeld, soll jetzt der Wandsegrünzug zwischen Eilbek und Rahlstedt mit Geräten zum Sport unter freiem Himmel ausgestattet werden. Die Koalition reserviert hierfür Sondermittel in Höhe von 90.000 Euro. (mehr …)

Veloroutenausbau in Farmsen und Berne

Mehr Verkehrsraum für Fußgänger und Fahrradfahrer
Zwischen den U-Bahnhaltestellen Farmsen und Berne verlaufen parallel zwei der Hamburger Velorouten. Die Route 6 von Volksdorf in die Innenstadt und die Route 14, die als Ringlinie ungefähr dem Ring 3 folgt. Während aktuell Teilbereiche der Route 6 ausgebaut werden, soll 2022/23 der Berner Heerweg ertüchtigt werden. Dazu ist vorgesehen, dass der Heerweg zwischen August-Krogmann-Straße und Berner Brücke zugunsten von breiten Fußwegen und Radfahrstreifen von vier auf zwei Spuren zurückgebaut wird. In den Knotenpunkten wird es zur Beibehaltung der Leistungsfähigkeit teilweise weiter eine 4-Streifigkeit geben. Zusätzlich sollen Bäume gepflanzt und die Straßenränder durch naturnahes Straßenbegleitgrün aufgewertet werden. (mehr …)

Wandsbek steigt aufs Leihrad

Sieben neue StadtRAD-Stationen im Bezirk
Der StadtRAD-Ausbau geht zügig voran. In diesem Jahr wurden im Bezirk Wandsbek sieben neue StadtRAD-Stationen eröffnet – von 27 in ganz Hamburg. Damit steht der Bezirk Wandsbek sehr gut da, denn hier sind im Jahr 2020 die zweitmeisten Stationen (nach Hamburg-Mitte) eingerichtet worden. In Bergedorf und Harburg sind im Jahr 2020 dagegen nur jeweils eine und im Bezirk Altona gar keine Station dazu gekommen. Ganz neu dabei sind die Stationen in Jenfeld, Bramfeld-Süd und Marienthal. Insgesamt gibt es in Wandsbek zurzeit 22 StadtRAD-Stationen.

Jan Otto Witt, Sprecher für Mobilität der GRÜNEN Fraktion Wandsbek: „Mit der am 1. Dezember eingeweihten Station an der Kreuzung Barsbüttler Straße/Öjendorfer Damm mit 18 Plätzen direkt gegenüber dem Einkaufszentrum haben die in Jenfelder*innen jetzt eine gute Anbindung an das Zentrum des Stadtteils und ein großartiges neues Mobilitätsangebot im Osten Hamburgs. Die Schnellbahnhaltestellen Tonndorf, Wandsbek-Markt oder Billstedt sind nun in kurzer Zeit per Rad zu erreichen. Auch das Erholungsgebiet Öjendorfer Park oder das Wandsbeker Krankenhaus liegen in erreichbarer Nähe. Durch die sieben neuen Stationen in diesem Jahr ist das StadtRAD-Netz im Bezirk Wandsbek erkennbar geworden. Leider gibt es vor allem in Norden des Bezirks immer noch viele weiße Flecken. Aber zusammen mit der neuen grün geführten Behörde für Verkehr und Mobilität sind wir auf einem guten Weg, dass auch Wandsbek bald mit Leihfahrrädern gut erschlossen ist.“

Im November neu hinzu gekommen ist auch die Stadtion an der Fabriciusstraße/Buschrosenweg mit 16 StadtRÄDERN. Sie ist besonders für Bramfelds Süden von Bedeutung und schließt die Lücke in Richtung Barmbek und nach Norden in Richtung Steilshoop. Und die Station vor der Bundeswehr Universität an der Rodigallee verbindet den Südwesten Jenfelds mit Marienthal und dem Wandsbeker Kerngebiet.

Hintergrund:

Die Ausweitung des Erfolgsmodells StadtRAD von 215 auf insgesamt 350 Stationen ist das Ziel des rot-grünen Senats und wird in den kommenden Jahren Stück für Stück umgesetzt. Jeder Stadtteil, jede Schnellbahnhaltestelle, jedes Ortszentrum soll über eine StadtRAD-Station verfügen. In diesem Jahr wurden im Bezirk Wandsbek sieben neue StadtRAD-Stationen neu eröffnet: Neben den drei oben genannten die an der Tonndorfer Hauptstraße/Sonnenweg, am Ostpreußenplatz/U-Wandsbek-Gartenstadt, an der Bramfelder Chaussee/Maisredder und am U-Bahnhof Oldenfelde/Busbrookhöhe.

Konkret in Vorbereitung befinden sich die folgenden drei Stationen: S-Wellingsbüttel/Rolfinckstraße (ursprünglich geplant für Oktober 2020, wegen Corona jetzt 2021), Kuehnstraße/Albert-Schweitzer-Ring (geplant 2021, zusammen mit Baumaßnahme Veloroute 7) und Wilsonstraße/Hamburger Fußball-Verband (Kooperationsprojekt – seitens HFV zurzeit verschoben wegen Corona). Außerdem ist im Rahmen der Neugestaltung des Saseler Marktes eine StadtRAD-Station für 2021 geplant.

An der Fabriciusstraße im Süden Bramfelds probiert Jan Otto Witt eins der neuen Räder aus

Foto oben: Jan Otto Witt freut sich über die neuen StadtRÄDER in Jenfelds Zentrum

StadtRAD-Stationen im Bezirk Wandsbek:

Stationsname Zeile 1 Stationsname Zeile 2 Bezirk Stadtteil Inbetriebnahme Anmerkung
Barsbütteler Straße Öjendorfer Damm Wandsbek Jenfeld 01.12.2020
Fabriciusstraße Buschrosenweg Wandsbek Bramfeld 10.11.2020
Universität der Bundeswehr Rodigallee Wandsbek Marienthal 03.11.2020
Tonndorfer Hauptstraße Sonnenweg Wandsbek Tonndorf 26.10.2020
U Wandsbek-Gartenstadt Ostpreußenplatz Wandsbek Wandsbek 14.10.2020
Bramfelder Chaussee Maisredder Wandsbek Bramfeld 22.09.2020
U Oldenfelde Busbrookhöhe Wandsbek Farmsen-Berne 05.05.2020
Bahnhof Rahlstedt Helmut-Steidl-Platz Wandsbek Rahlstedt 19.12.2019
Hellbrookkamp Novomind AG Wandsbek Bramfeld 20.07.2017 privat finanziert
Friedrich-Ebert-Damm Charlie-Mills-Straße Wandsbek Farmsen-Berne 05.04.2016
Friedrich-Ebert-Damm Helbingwiete Wandsbek Wandsbek 05.04.2016
Gründgensstraße César-Klein-Ring Wandsbek Steilshoop 05.04.2016
U Farmsen Rahlstedter Weg Wandsbek Farmsen-Berne 05.04.2016
U Trabrennbahn Traberweg Wandsbek Farmsen-Berne 01.04.2016
Bramfelder Chaussee Herthastraße Wandsbek Bramfeld 24.04.2015
Friedrich-Ebert-Damm Lomerstraße Wandsbek Wandsbek 24.04.2015
Werner-Otto-Straße OTTO Group Wandsbek Wandsbek 01.08.2013 privat finanziert
S+U Wandsbeker Chaussee Börnestraße Wandsbek Eilbek 24.05.2013
S Hasselbrook Papenstraße Wandsbek Wandsbek 26.09.2011
U Ritterstraße Wandsbeker Chaussee Wandsbek Wandsbek 02.09.2011
U Wandsbek Markt Wandsbeker Marktstraße Wandsbek Wandsbek 02.09.2011
U Wandsbek Markt Schlossgarten Wandsbek Wandsbek 26.08.2011

Wandsbeker Buchprojekt Seniorenbiographien erhält Unterstützung

Die Stephanskirche im Quartier der Gartenstadt Wandsbek plant in Zusammenarbeit mit der Biographie-Werkstatt Wandsbek ein Projekt, an dessen Ende ein Buch mit Biographien von Seniorinnen und Senioren stehen soll. Ein Antrag auf Unterstützung dieses Projektes wurde am 24. November im Ausschuss für Haushalt und Kultur beschlossen.

Oliver Schweim, Fachsprecher für Haushalt und Kultur der GRÜNEN Fraktion Wandsbek: „Die Generation, die die Schrecken des letzten Krieges und des Naziregimes miterlebt hat, wird immer kleiner. Wir unterstützen daher sehr gerne ein Biographieprojekt, das die Erinnerungen wach hält und für die nachkommenden Generationen bewahrt. So können die Senior*innen ihre eigenen Erlebnisse des menschenverachtenden Naziregimes mit einem regionalen Bezug z.B. für heutige Schüler*innen auch im Unterricht erlebbar und verständlich machen.“

Carmen Hansch, haushaltspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion Wandsbek: „Wir freuen uns sehr, dass wir dieses tolle Projekt unterstützen können, mit der geplanten Sammlung von Biografien wird eine Generation gewürdigt, die sehr von einem dunklen Kapitel der jüngeren deutschen Geschichte geprägt ist. Zusätzlich sollen die Seniorinnen und Senioren durch das Lesen der Biografien dazu angeregt werden, sich positiv mit ihrem Leben auseinander zu setzen und daraus Kraft zu schöpfen. Ein weiteres Ziel des Projektes ist es, dass auf diese Weise die Möglichkeit geschaffen wird, sich anhand der biografischen Zeitzeugenberichte kritisch mit diesem Teil der deutschen Geschichte auseinander zu setzen.“

Die Biographien entstehen, indem eigens für das Projekt geschulte InterviewerInnen Aufnahmen von Gesprächen mit Senioren*innen in eine Kurzbiografie übertragen, die mit Fotos angereichert wird. Insgesamt zehn Biographien soll das Buch enthalten, das eine Generation würdigt, die wie keine andere mit den Folgen des Naziregimes in Deutschland leben musste.

Neben der Aufarbeitung der eigenen Geschichte sollen die Biographien so gestaltet sein, dass ein versöhnlicher Blick auf das eigene Leben möglich wird. Zusätzlich bietet das Projekt viele Möglichkeiten, auch generationenübergreifend ins Gespräch zu kommen.

Das Projekt ist für eine Dauer von einem Jahr angelegt. Start soll im Dezember 2020 sein und der Höhepunkt ist eine Präsentation des fertigen Buches im Rahmen der Nacht der Kirchen, gefolgt von Lesungen z.B. in Seniorenheimen oder Bücherhallen und Präsentationen auf Weihnachtsbasaren.

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SAGA-Baupläne am Nordlandweg nachhaltig und sozial realisieren

Die Wohnanlagen der SAGA in Meiendorf sind in die Jahre gekommen und entsprechen nicht mehr den heute geltenden modernen Energiestandards, sind häufig nicht barrierefrei und die Grundrisse sind für jetzige Verhältnisse nicht mehr zeitgemäß. Weil eine Sanierung nicht sinnvoll ist, will die SAGA die Wohnanlagen am Nordlandweg abreißen und neu bauen lassen. Die rot-grüne Koalition in Wandsbek unterstützt die Pläne ausdrücklich. (mehr …)

Erfolgreiche erste Beteiligung zum Pilotprojekt autoarmes Volksdorf

Ende April hat die Bezirksversammlung Wandsbek den Antrag von GRÜNEN und SPD beschlossen, ein mehrwöchiges Pilotprojekt zum autoarmen Volksdorf im Sommer 2021 durchzuführen.  In dem Antrag bitten wir die Verwaltung, ein Beteiligungsverfahren zur Entwicklung eines Projektkonzeptes für einen mehrwöchigen autoarmen Volksdorfer Ortskern in Absprache mit den politischen Gremien zu planen und durchzuführen. An dem Beteiligungsverfahren werden alle Interessierten, insbesondere Anwohner*innen, Einzelhändler*innen, Gewerbetreibende, Arztpraxen, der Seniorenbeirat sowie Stadtreinigung und Feuerwehr beteiligt. (mehr …)