Sanierung von Rad- und Fußwegen entlang der Wandsbeker Magistralen

Um eine durchgehende Radverkehrsinfrastruktur zu schaffen, bittet die Wandsbeker rot-grüne Koalition die Behörde für Verkehr und Mobilitätswende (BVM), zu prüfen, ob, und wenn ja, welche Landesstraßen reparaturbedürftig sind und wo Geh- und Radwege zeitnah saniert werden können. Die Möglichkeit per Fahrrad sicher und zügig vom Stadtrand in die Innenstadt und zurück gelangen zu können, ist nicht nur äußerst attraktiv, sondern trägt auch einen wichtigen Teil zur Mobilitätswende bei. Ebenfalls gewinnt durch diese Maßnahmen die Infrastruktur vor Ort an Attraktivität.

Ein ähnliches Vorhaben wurde bereits im vergangenen Jahr umgesetzt. So wurden die Geh- und Radwege entlang der ehemaligen B75 an der Bargteheider Straße erneuert. Zusätzlich wurden zwei Bushaltestellen am Haltepunkt Sandkuhle hergestellt. Vor dem großen Baumarkt Hagebaumarkt wurde eine Haltestelle für den Bus der Linie M16 neu angelegt. Dadurch verkürzen sich die Wege, zum Beispiel zum Einkaufen. Das ist gerade für Menschen, die schlecht zu Fuß und ohne Auto unterwegs sind, eine gute Möglichkeit, im Baumarkt oder im gegenüberliegenden Supermarkt einzukaufen. Auch für die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Rahlstedt hat sich die Anbindung durch Bus, Fahrrad und zu Fuß deutlich verbessert.

Diese Maßnahme auf ca. 1,6 Km Länge wurden im laufenden Betrieb durch eine intelligente Baustellenführung nahezu störungsfrei durchgeführt. Das Resultat breiterer Radwege und barrierearmer taktiler Elemente gestaltet die Nutzung für den Fuß- und Radverkehr deutlich attraktiver und inklusiver. Auch der wertvolle, alte Baumbestand konnte komplett erhalten werden.

Die Möglichkeit der Umsetzung innerhalb des Bauprogramms “Instandsetzung Hauptverkehrsstraßen” weiterer, ähnlicher Maßnahmen an Landesstraßen soll nun geprüft werden.

“Wir wollen die Geh- und Radwege unseres Bezirks deutlich attraktiver und inklusiver gestalten. Mit breiteren und barriereärmeren Geh- und Radwegen fördern wir zum einen die Mobilitätswende, zum anderen aber auch die Teilhabe am öffentlichen Leben. Ein positives, bereits umgesetztes Beispiel ist die Sanierung der Geh- und Radwege in der Bargteheider Straße. Diesem Vorbild entsprechend wollen wir die Wege vom Stadtrand in die Innenstadt für Radfahrende komfortabler und attraktiver gestalten. Mobilitätswende und Klimaschutz gehen eben doch gemeinsam.“

Potrait von Katja Rosenbohm

Katja Rosenbohm

REGIONALSPRECHERIN für RAHLSTEDT

Antrag