Pressemitteilungen der Fraktion

Wandsbeker Buchprojekt Seniorenbiographien erhält Unterstützung

Die Stephanskirche im Quartier der Gartenstadt Wandsbek plant in Zusammenarbeit mit der Biographie-Werkstatt Wandsbek ein Projekt, an dessen Ende ein Buch mit Biographien von Seniorinnen und Senioren stehen soll. Ein Antrag auf Unterstützung dieses Projektes wurde am 24. November im Ausschuss für Haushalt und Kultur beschlossen.

Oliver Schweim, Fachsprecher für Haushalt und Kultur der GRÜNEN Fraktion Wandsbek: „Die Generation, die die Schrecken des letzten Krieges und des Naziregimes miterlebt hat, wird immer kleiner. Wir unterstützen daher sehr gerne ein Biographieprojekt, das die Erinnerungen wach hält und für die nachkommenden Generationen bewahrt. So können die Senior*innen ihre eigenen Erlebnisse des menschenverachtenden Naziregimes mit einem regionalen Bezug z.B. für heutige Schüler*innen auch im Unterricht erlebbar und verständlich machen.“

Carmen Hansch, haushaltspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion Wandsbek: „Wir freuen uns sehr, dass wir dieses tolle Projekt unterstützen können, mit der geplanten Sammlung von Biografien wird eine Generation gewürdigt, die sehr von einem dunklen Kapitel der jüngeren deutschen Geschichte geprägt ist. Zusätzlich sollen die Seniorinnen und Senioren durch das Lesen der Biografien dazu angeregt werden, sich positiv mit ihrem Leben auseinander zu setzen und daraus Kraft zu schöpfen. Ein weiteres Ziel des Projektes ist es, dass auf diese Weise die Möglichkeit geschaffen wird, sich anhand der biografischen Zeitzeugenberichte kritisch mit diesem Teil der deutschen Geschichte auseinander zu setzen.“

Die Biographien entstehen, indem eigens für das Projekt geschulte InterviewerInnen Aufnahmen von Gesprächen mit Senioren*innen in eine Kurzbiografie übertragen, die mit Fotos angereichert wird. Insgesamt zehn Biographien soll das Buch enthalten, das eine Generation würdigt, die wie keine andere mit den Folgen des Naziregimes in Deutschland leben musste.

Neben der Aufarbeitung der eigenen Geschichte sollen die Biographien so gestaltet sein, dass ein versöhnlicher Blick auf das eigene Leben möglich wird. Zusätzlich bietet das Projekt viele Möglichkeiten, auch generationenübergreifend ins Gespräch zu kommen.

Das Projekt ist für eine Dauer von einem Jahr angelegt. Start soll im Dezember 2020 sein und der Höhepunkt ist eine Präsentation des fertigen Buches im Rahmen der Nacht der Kirchen, gefolgt von Lesungen z.B. in Seniorenheimen oder Bücherhallen und Präsentationen auf Weihnachtsbasaren.

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SAGA-Baupläne am Nordlandweg nachhaltig und sozial realisieren

Die Wohnanlagen der SAGA in Meiendorf sind in die Jahre gekommen und entsprechen nicht mehr den heute geltenden modernen Energiestandards, sind häufig nicht barrierefrei und die Grundrisse sind für jetzige Verhältnisse nicht mehr zeitgemäß. Weil eine Sanierung nicht sinnvoll ist, will die SAGA die Wohnanlagen am Nordlandweg abreißen und neu bauen lassen. Die rot-grüne Koalition in Wandsbek unterstützt die Pläne ausdrücklich. (mehr …)

Erfolgreiche erste Beteiligung zum Pilotprojekt autoarmes Volksdorf

Ende April hat die Bezirksversammlung Wandsbek den Antrag von GRÜNEN und SPD beschlossen, ein mehrwöchiges Pilotprojekt zum autoarmen Volksdorf im Sommer 2021 durchzuführen.  In dem Antrag bitten wir die Verwaltung, ein Beteiligungsverfahren zur Entwicklung eines Projektkonzeptes für einen mehrwöchigen autoarmen Volksdorfer Ortskern in Absprache mit den politischen Gremien zu planen und durchzuführen. An dem Beteiligungsverfahren werden alle Interessierten, insbesondere Anwohner*innen, Einzelhändler*innen, Gewerbetreibende, Arztpraxen, der Seniorenbeirat sowie Stadtreinigung und Feuerwehr beteiligt. (mehr …)

Arbeitsplätze beim Otto-Retourenbetrieb in Bramfeld müssen erhalten bleiben

Durch die Corona-Pandemie steigt der Internethandel und damit auch der Versand von Paketen. Der Anteil der Retouren wird sich in absehbarer Zeit auch nicht verringern. Trotzdem will die Otto Group ihr Retourenzentrum in Bramfeld schließen. Die Retouren sollen ab dem nächsten Herbst in Tschechien und Polen bearbeitet werden, weil dort die Löhne niedriger sind. 840 Arbeitsplätze, vor allem für Frauen in Teilzeit, sind gefährdet. Darüber hinaus ist es auch nicht nachhaltig die Retouren durch halb Europa zu schicken. (mehr …)

Wohnen, wo andere einkaufen

Hamburgs „Discounter-Plus-Wohnen-Strategie“ schafft in Wandsbek Platz für über 600 Wohnungen
Im Rahmen von Nachverdichtungen entstehen in Wandsbek rund 600 Wohnungen durch die effiziente Nutzung der (Dach-)Flächen von Discountern. Hamburgweit sind es sogar 2.200 Wohnungen, die auf diese Weise an 23 Einzelhandelsstandorten entstehen werden. (mehr …)

Bundesmittel für den WSV

WSV bekommt Unterstützung für die Sanierung und Erweiterung des Sportforums
Mit dem Nachtrag zum Bundeshaushalt 2020 (Konjunkturpaket) werden erneut Mittel in Höhe von 600 Millionen Euro für die Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereich Sport, Jugend und Kultur bereitgestellt. In Wandsbek wurden zwei Vereine für die Bewerbung ausgewählt: Der Walddörfer SV und der SC Eilbek. (mehr …)

Ein Vereinsheim für den SC Eilbek aus Bundesmitteln

Der SC Eilbek von 1913 e.V. hat über 800 Mitglieder und nimmt als Stadtteilverein im dicht besiedelten und stetig wachsenden Stadtteil Eilbek seine soziale Verantwortung auf mehreren Ebenen für die Bürgerinnen und Bürger wahr. Er ist der wichtigste Akteur bei der Vernetzung vor Ort und sorgt nachhaltig für ein vielfältiges Angebot im Stadtteil. Die Wandsbeker rot-grüne Koalition setzt sich jetzt dafür ein, dass der Verein aus dem Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ Mittel für ein neues Vereinsheim bekommt. (mehr …)

Teilhabe von älteren Menschen am gesellschaftlichen Leben durch den Ausbau der digitalen Infrastruktur verbessern

In den letzten Monaten ist der Kontakt zu anderen Menschen erschwert worden, denn es gelten wegen des Covid-19-Virus besondere Hygienevorschriften. Insbesondere die zumeist älteren Bewohnerinnen und Bewohner von Pflegeheimen wurden von ihren gewohnten Kontakten abgeschnitten und konnten häufig nicht auf die technischen Hilfsmittel wie Internet, Videotelefonie oder Emails zurückgreifen. (mehr …)