Toleranz und Gerechtigkeit: 3 Fragen an Maryam

eintretentoleranzgerechtigkeitMaryam, du engagierst dich bei den GRÜNEN. Warum machst du das?

Ich bin Mitglied bei den Grünen, weil ich mich für eine gerechte und tolerante Gesellschaft einsetzen möchte. Gerade auf Kommunalebene kann man an kleinen Rädern drehen, die zu mehr Gerechtigkeit führen.

Maryam Blumenthal

Maryam Blumenthal ist Erziehungswissenschaftlerin und engagiert sich in ihrer Freizeit bei den GRÜNEN. Die Abgeordnete der Bezirksversammlung Hamburg-Wandsbek ist Parlamentarische Geschäftsführerin der GRÜNEN Fraktion.

Hat das auch damit zu tun, dass du familiäre Wurzeln im Iran hast?

Jein! Natürlich bin ich da sicherlich anders sensibilisiert als jemand, der keinen Migrationshintergrund hat. Gerade aber in heutigen Zeiten, wo die Debatten in diese Richtung groß sind, ist es wichtig, unser Grundgesetz immer wieder zu verteidigen. Jeder Mensch in Deutschland muss unabhängig von Geschlecht, Herkunft oder Ethnie am gesellschaftlichen Leben teilhaben können. Ohne Toleranz, Gleichberechtigung und Chancengerechtigkeit geht es nicht. Sie sind die Grundlage für ein friedliches Zusammenleben in einem multikulturellem Deutschland.

Demokratie lebt von der Beteiligung aller Bürgerinnen und Bürger. Wer lieber selbst mitbestimmen als zugucken möchte, ist bei uns, den GRÜNEN, genau richtig. Um mehr Menschen dazu zu bewegen, bei uns Mitglied zu werden, setzen wir jetzt Sharepics ein. Das sind Miniplakate, auf denen Grüne Mitglieder sagen, wofür sie eintreten und weshalb sie selbst Mitglied bei den Grünen sind. Und weshalb es so wichtig ist, sich gerade in diesen Zeiten offen zu seinen Standpunkten zu bekennen. Zum Beispiel mit einem klaren „Ja“ zur Grünen Partei.
Mehr Infos: http://www.gruene-wandsbek.de/eintreten
Hintergrund zur Kampagne: hier

Du bist auch Mutter und Erziehungswissenschaftlerin und bildest zudem pädagogische Fachkräfte aus. Sind Toleranz und Gerechtigkeit nicht auch gerade für Kinder wichtig?

Ganz genau! Besonders wichtig ist hierbei aber der Begriff „Chancengleichheit“. Die Kinder sind die Schwächsten in der Gesellschaft, sie müssen besonders berücksichtigt werden. Jedes Kind muss die gleichen Chancen haben. Was Chancenungleichheit bei Kindern für Folgen hat, konnten wir weit und breit in den Diskussionen um den sogenannten Pisa-Schock und allen darauf folgenden miterleben. Hier kommt es auch auf die kleinen Dinge an, die wir auf Kommunalebene bewirken können, wie Förder- und Stadtteilprojekte zu unterstützen.

Veröffentlicht am 3. Oktober 2016 in Green Notes und mit , , , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Hinterlasse einen Kommentar. Bearbeiten

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