[2018:23] Omid Nouripour diskutierte in Wandsbek über Dschihadismus

Omid Nouripour, außenpolitischer Sprecher der Grünen im Bundestag, ist auf Einladung der GRÜNEN Wandsbek nach Hamburg gekommen um über die Entwicklung des Dschihadismus zu berichten und Gegenmaßnahmen zu diskutieren. Omid Nouripour hat einen iranischen Hintergrund. Mit seiner Familie ist er 1988 als Kind nach Deutschland gekommen. Seit seiner Jugend ist er Mitglied bei den Grünen und 2006 Joschka Fischer in den Bundestag nachgefolgt. Das bisher dritte Buch von Omid Nouripour handelt über den Dschihadismus und wie dieser sich weltweit etablieren konnte. Hierzu geht der Autor in seinem Buch auf die Situation in verschiedenen vom Dschihadismus betroffene Nationen ein. Welche Rolle kommt hierbei auch dem Ausland zu? Wie hat sich seitdem die Welt entwickelt? Mehr Infos >

[2018:23] Besuch im Rathaus aus Alstertal und Walddörfern

Christiane Blömeke, Abgeordnete der GRÜNEN für den Wahlkreis Alstertal/Walddörfer, hatte ins Rathaus eingeladen – und war überrascht von der positiven Resonanz! Viele hatten Plakate mit der Einladung gesehen, und die 30 freien Plätze waren rasch vergeben, und es gibt inzwischen sogar eine Warteliste für einen zweiten Termin im Herbst. Christiane brachte die Besuchergruppe vorbei an ehrwürdigen Bildern und Skulpturen, die Treppe mit dem roten Teppich hinauf, die einige immerhin schon vom Neujahrsempfang kannten, und dann ging es hinein, in den Sitzungssaal mit gediegenen Ledersesseln, die allerdings extrem unbequem sein sollen, wenn man – wie üblich – dort mehrere Stunden bei den Bürgerschaftssitzungen zuhört und diskutiert. Mehr Infos >

[2018:23] Frank-Walter Steinmeier: Pflege muss erste Priorität haben!

Schwarze Limousinen, Blaulicht, der ganze Bereich vor der Kongresshalle ist abgesperrt, der Eingang zum Deutschen Seniorentag in Dortmund mit einer roten Kordel abgehängt. Und dann steigt unser Bundespräsident aus mit seinem Tross, vorweg breitschultrige junge Männer in dunklen Anzügen, die ihm den Weg bahnen. Frank-Walter Steinmeier gibt sich volksnah, schüttelt den Menschen an der Kordel die Hand, fragt, woher sie kommen – und ist sehr überrascht von Christa Möller zu hören, dass sie die GRÜNEN Alten vertritt. Findet er lustig und meint: „Ich bin ein grauer Alter.“ Mehr Infos >

[2018:22] Omid Nouripour kommt Montag nach Wandsbek

Die Vorbereitungen zur Veranstaltung „Was tun gegen Dschihadisten? Wie wir den Terror besiegen können“ laufen auf Hochtouren. 500 Flyer sind verteilt und 50 Plakate aufgehängt worden (im Bild Roy und Laura beim Plakatieren). Nur selten treiben die GRÜNEN Wandsbek so viel Aufwand. Aber diesmal muss es sein, denn Omid Nouripour, der außenpolitische Sprecher der GRÜNEN im Bundestag, kommt Montag in unseren Bezirk. Maryam Blumenthal, Kreisvorsitzende der Wandsbeker Grünen, freut sich auf eine spannende Veranstaltung: „Wir sind froh, dass wir für dieses aktuelle und wichtige Thema einen so hochkarätigen Referenten gewinnen konnten. Omid Nouripour bietet konkrete Lösungen an und verbindet Innen- und Außenpolitik bei seinen Antworten. Außerdem konnten wir die religionspolitische Sprecherin der Grünen Bürgerschaftsfraktion, Stefanie von Berg, als Diskussionspartnerin und den ehemaligen Umweltminister von Schleswig-Holstein, Rainder Steenblock, als Moderator gewinnen.“ Mehr Infos >

[2018:22] #EGP28: Europäischer Kongress der Grünen in Antwerpen

Zwei GRÜNE Bürgermeisterinnen und einer, der es werden will, waren nach Antwerpen zum Treffen der europäischen Grünen eingeladen. Und sie zeigten auf jeweils eigene Weise, dass GRÜN den Unterschied macht! „Was macht dich glücklich in deinem Viertel?“ fragte der Bürgermeister-Kandidat Wouter Van Besien Menschen in Antwerpen. Und bekam eindeutige Antworten: Die Antwerpener wünschen sich einen Park in der Nähe, in dem Kinder spielen und Erwachsene sich erholen können. Eine Bus- oder Bahnhaltestelle und genug Läden, in denen man alles bekommt, was man täglich braucht. Und eine ruhige Wohnstraße. Demnächst sind Kommunalwahlen in Antwerpen und Wouter weiß inzwischen, dass grün die Menschen glücklich macht. „Antwerpen kann dat“ – so heißt sein grüner Wahlslogan. Mehr Infos >

[2018:22] WLAN und Mobilfunk, Risiken und Nebenwirkungen

Elektrosmog ist ein Phänomen, das in den letzten 25 Jahren enorm an Bedeutung gewonnen hat. Die zwei Hauptquellen – WLAN Hotspots und Mobilfunkmasten – sind hierbei besonders hervorzuheben als Quellen der Strahlenbelastung. Doch obwohl mögliche Risiken durch diese Quellen bereits lange bekannt sind, läuft das Zeitalter der Digitalisierung auf Hochtouren weiter und bietet viele neue Chancen im Bereich Bildung, Wirtschaft und Gesellschaft. Mehr Infos >

[2018:22] Wählt man nicht mehr GRÜN, wenn man älter wird?

Frage der Green Seniors: „Die Wahlen verlieren, weil man ältere Wähler verliert?“ – ein Thema, das uns sowohl bei den Bundesgrünen als auch bei den Hamburger Alten sehr beschäftigt. Frank Hauser, Schatzmeister der GRÜNEN Alten: „Leute über 50 gehen wählen! Aber sie wählen in den verschiedensten Ländern viel weniger grün als der Jüngere wie Wahlstatistiken aus Schweden, Österreich und Deutschland zeigen.“ Bei der Europawahl 2014 in Deutschland zum Beispiel wählten die über 70-jährigen nur zu 3% Grün. Zur Gründungszeit der Grünen waren aber sehr viele Menschen in Bewegung und grün interessiert, protestierten gegen Atomkraftwerke und gingen für den Frieden auf die Straße. Wo ist der Protest der älteren Generationen geblieben? Wäre doch interessant, das einmal genauer unter die Lupe zu nehmen. Eine Vermutung, die sich aus zahlreichen Gesprächen an grünen Ständen ergibt: Viele Ältere denken nicht, dass die grüne Partei etwas für sie tut. Mehr Infos >

[2018:21] Was tun gegen Dschihadisten?

Können wir den Dschihadisten-Terror in der Welt besiegen? Der sicherheits- und außenpolitische Sprecher der Grünen im Deutschen Bundestag, Omid Nouripour, meint Ja. Am Montag, den 28.Mai kommt er nach Wandsbek, um mit allen Interessierten zu diskutieren, wie man Dschihadisten stoppen kann. Omid Nouripour ist in Teheran geboren, wuchs in Frankfurt am Main auf und rückte 2006 für Joschka Fischer in den Bundestag nach. Der Dschihadismus beschäftigt ihn schon lange. In seinem neuesten Buch beschreibt er, warum Salafisten so erfolgreich gerade junge Menschen erreichen und wieso der Krieg gegen den Terror nicht funktioniert („Was tun gegen Dschihadisten?“, dtv premium). Ein Thema, das gerade aktueller ist denn je. Omids ganz persönliches Anliegen: „Die Antwort auf Hass darf nicht Hass sein!“  Mehr Infos >

[2018:21] Jan Albrecht zur DSGVO: „Vor allem: Keine Panik“

Seit ein paar Wochen macht sich in Online-Foren, auf Twitter oder auch in Vereinen und kleinen Unternehmen eine steigende Unruhe breit, weil der Geltungsbeginn der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) am 25.5.2018 immer näher rückt. Jan Philipp Albrecht hat als unser EU-Abgeordneter diese Richtlinie führend mit entworfen. Er räumt jetzt mit einigen Mythen auf, die aktuell durchs Netz geistern. Er hält es für „sinnvoll, die DSGVO zum Anlass zu nehmen und die Einstellungen, WordPress-Plugins und ähnliches mal durchzusehen, ob wirklich alle Daten, die erhoben werden, notwendig sind.“ Doch keine Panik: „Als kleiner Blogger muss man nicht befürchten, dass einem sofort die Datenschutzbehörde den Server beschlagnahmt und hohe Bußgelder verhängt.“ Mehr Infos >

[2018:21] Seniorenbeirat goes green

Bei selbstgebackenem Käsekuchen und leckeren Fruchtschnittchen vom Bäcker ließ es sich in netter Atmosphäre reden. Der Kreisvorstand hatte den Bezirksseniorenbeirat (BSB) in die grüne Geschäftsstelle eingeladen, und es gab viel zu besprechen. Zum Beispiel über die fast an einen Schildbürgerstreich erinnernde Situation zur Barrierefreiheit in Wandsbek: Die U-Bahnhöfe werden nach und nach alle barrierefrei umgebaut. Wer jedoch mit dem Bus weiterfahren möchte, hat oft Pech gehabt. Für die Umsetzung der Barrierefreiheit an Bushaltestellen ist nämlich nicht der HVV zuständig, sondern der Bezirk. Mehr Infos >

[2018:21] Neuentreffen im Café May

Vier neue Mitglieder kamen auf Einladung des Kreisvorstandes ins Café May zum gemeinsamen Frühstück – und alle waren überrascht über die Flut an Informationen, die sie seit ihrer Mitgliedschaft bei den Grünen per Mail erhalten. Dabei wurden Angebot  und Vielfalt geschätzt, aber niemandem ist klar, von welcher Stelle die Mails kamen. Und wie die verschiedenen Absender zusammenhängen. Und wo man sich als Mitglied eigentlich einbringen kann. Mehr Infos >

[2018:21] Beeindruckende Ausstellung in den Deichtorhallen

„Ehrlich, mich hat selten ein Bild so berührt wie die großformatige, hyperrealistische Kohlezeichnung eines Flüchtlingsbootes von Robert Longo.“ Vorstandsbloggerin Christa Möller ist begeistert. Der kürzlich von zeit.de als Pop-Ikonograf des neuen Jahrtausend bezeichnetet Künstler zeichnet u.a. Fotos mit Kohle nach und verändert sie dabei. Bei dem Triptychon des Flüchtling-Bootes hat er dem Foto der Organisation „Ärzte ohne Grenzen“ drei Meter Meer zugefügt und den Blickpunkt knapp über die Wasseroberfläche gelegt. Dadurch versetzt er die Betrachter in die Rolle der Schiffbrüchigen, nur ein paar Meter entfernt von den Menschen im Boot. Man spürt förmlich den hohen Wellengang, die bedrohliche Stimmung und die Angst, in dem kleinen, schwankendem Boot hilflos den Naturgewalten ausgeliefert zu sein.

[2018:19] Politischer Input auf der Kreismitgliederversammlung

Viel Input gab es für die Mitglieder der GRÜNEN Wandsbek von Partei- und Fraktionsvorstand auf der jüngsten Kreismitgliederversammlung. Die Kreisvorsitzende Maryam Blumenthal berichtete über die Vorbereitungen zur Bezirkswahl 2019. An drei Terminen zwischen Juni bis September werden öffentliche Workshops zum Programmprozess zu den Themengebieten Soziales, Umwelt und Planung, Wirtschaft und Verkehr stattfinden. Die Workshops werden moderiert durch Christiane Blömeke, Mitglied der Bürgerschaft, die hier als Profi-Coach agiert. Jeder, der Zeit und Interesse hat, ist herzlich willkommen, mitzumachen und zu diskutieren! Die Workshops werden öffentlich plakatiert und beworben. Voraussichtlich finden sie um den 16. Juni (Sozialthemen), 25. August (Umwelt und Stadtplanung) und 15. September (Wirtschaft und Verkehr) statt. Auf darauf anschließenden Mitgliederversammlungen wird über das Wahlprogramm, Bezirksliste und Wahlkreisaufstellungen beschlossen. Fraktonsvorsitzender Oliver Schweim gab einen ausführlichen Überblick zum laufenden Fraktionsgeschäft, über Blühwiesen und Wohnungsbau. Mehr Infos >

[2018:19] Sonniges Stadtteilfest in Bergstedt

Strahlender Sonnenschein, fröhliche Menschen und ein gut besetzter Stand – also alles im grünen Bereich! Clamor von Trotha machte mit Ulla Martin, Maryam Blumenthal und Sohn Milan die erste Schicht von neun Uhr bis ca. mittags um eins, direkt vor Addas Eiscafé. Milan verteilte gleich in der ersten halben Stunde alle Luftballons und Windmühlen an Kinder, die den Stand besuchten und sich sehr darüber freuten. Die Samentöpfchen, die man sich am Stand selbst aus Altpapier mit Sonnenblumen-, Ringelblumen- und Kapuzinerkresse-Samen basteln konnte, kamen besonders gut an. „Die Menschen nahmen auch gern den Obst-Gemüse- Saisonkalender sowie die Einladung zu unserer Mobilfunk-/WLAN-Veranstaltung am 01.06.18 mit“, erzählt Clamor, Mitglied der Stadtteilgruppe Walddörfer und des Kreisvorstands Wandsbek. „Es war aber vor allem ein Familien- und Straßenfest, mit Flohmarkt, politisch wurde nicht soviel diskutiert. Wir standen wie immer in der ‚Parteienecke‘, direkt neben der CDU und SPD, nur die AfD war ans Ende verbannt worden.“ Es gab Gespräche über Grünflächen und Wohnungsbau, besonders das Bebauen der Kaltluftschneisen, wie zum Beispiel Rehhagen. Mehr Infos >

[2018:18] Auf den Straßen von Hanoi

„Wir fahren durch das abendliche Hanoi, rechts überholt ein Auto, links ein schnelles Moped.“ Das berichtet Christa Möller von Ihrem jüngsten Trip nach Vietnam. „Ich sitze auf dem Rücksitz eines Motoradtaxis, wir weichen Rikschas, Lastwagen und Schlaglöchern aus, die Straße ist eigentlich dreispurig, lässt sich aber offenbar locker auf fünf Spuren ausweiten. Damit niemand übersehen wird, hupt es von allen Seiten. Hanoi ist Mopedstadt. Und Mopeds fahren hier, wie es passt, über Bürgersteige, schießen aus Ausfahrten heraus, fädeln sich ein in den fließenden Verkehr, ohne Blinker und ohne in den Rückspiegel zu schauen. Nach der Rushhour ist vor der Rushhour, die Straßen sehen aus, als hätte man gerade zur Moped-Demo aufgerufen. Das Überqueren der Straße ist für mich jedesmal eine Mutprobe, Ampeln und Zebrastreifen gibt es selten.“ Mehr Infos >