[2018:09] Cem Özdemir gibt der AfD Kontra

Als die AfD Artikel von Deniz Yücel im Bundestag verurteilen lassen wollte, platzte Cem Özdemir der Kragen: „Bei uns in der Bundesrepublik Deutschland gibt es keine oberste Zenzurbehörde ‚Parlament‘, das gbt’s in den Ländern, die Sie bewundern, Deutschland gehört nicht dazu!“ Zu den Versuchen der AfD, Deniz Yücels deutsche Staatsangehörigkeit in Frage zu stellen: „Wie kann jemand, der Deutschland, der unsere gemeinsame Heimat so verachtet, wie Sie es tun, darüber bestimmen, wer Deutscher ist und wer nicht Deutscher ist. … Sie verachten alles, wofür dieses Land in der ganzen Welt geachtet und respektiert wird. Dazu gehört beispielsweise unsere Erinnerungskultur, auf die ich stolz bin als Bürger dieses Landes. Dazu gehört die Vielfalt in diesem Land, auf die ich genauso stolz bin. Dazu gehören Bayern, Schwaben und dazu gehören aber auch Menschen, deren Vorfahren aus Russland, und dazu gehören Menschen, deren Vorfahren aus Anatolien kommen und die jetzt genauso stolz drauf sind, Bürger dieses Landes zu sein. … Dieses Hohe Haus verachten Sie genauso, wie Sie die Werte der Aufklärung verachten. Sie sind aus dem selben faulen Holz geschnitzt, wie diejenigen, die Deniz Yücel verhaften lassen haben. Sie sind aus dem selben faulen Holz geschnitzt, wie Erdogan. … Die AKP in Deutschland, die hat ’nen Ableger sie heißt AfD und sie sitzt hier.“ Mehr Infos >

[2018:09] Ausstellung im Wandsbeker Bezirksamt

Eine Künstlergruppe aus Wandsbek, die sich regelmäßig im Brakula zum Zeichnen und Malen trifft, stellt im März ihre Bilder im Bezirksamt aus. Die Ausstellung beginnt am 7. März und geht bis zum 29. März. Vernissage wird am 7. März um 15.30 Uhr im 2. Stock des Bezirksamtes sein (barrierefreier Zutritt). Unterstützt wird die Ausstellung vom Bezirksseniorenbeirat, denn die meisten aus der Gruppe sind im Rentenalter. „Wo das Alter positiv gesehen wird, bleiben Kreativität und Innovationsfähigkeit erhalten“, schreibt auch Margaret Heckel in ihrem Buch „Die Midlife-Boomer – Warum es nie spannender war, älter zu werden“. Mehr Infos >

[2018:09] Diesel-Fahrverbot in deutschen Städten?

Foto: ADFC/Michael Handelmann

Vor der jetzt für Dienstag erwarteten Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts zum Dieselfahrverbot meldet sich der ADFC zu Wort. Verpestete Luft und Zwangsmaßnahmen hätten vermieden werden können, wenn Politik und Verwaltung schon vor Jahrzehnten auf die Förderung von Alternativen zum Auto gesetzt hätten. Der Fahrradclub fordert Sofortinvestitionen und mehr Platz für den Radverkehr – und das verkehrspolitische Umsteuern zugunsten von Rad, Fuß und Öffentlichen Nahverkehr. Jede vierte Autofahrt ist kürzer als zwei Kilometer. „Ein Wahnsinn“, meint ADFC Bundesgeschäftsführer Burkhard Stork. „Das muss nicht sein! Die Menschen steigen um auf das Fahrrad, wenn man ihnen dafür einladende Verhältnisse bietet!“ Mehr Infos >

[2018:08] Viele Stolperfallen in Wandsbek!

Senioren stolpern durch Wandsbek. Wie z.B. eine 92jährige, die seit nunmehr zwei Jahren an den Folgen eine Sturzes leidet. Oder ein Scooterfahrer, der wegen eines Rückenleidens nicht laufen kann und bei jeder Wurzel, über die er fahren muss, Angst hat, umzukippen. 60 Leute waren auf Einladung des Bezirksseniorenbeirats gekommen und beschwerten sich. Viele ältere Menschen aus dem Publikum wollten gern etwas sagen, die Fragestunde der Bürgerinnen und Bürger wurde sogar noch verlängert, reichte am Ende aber nicht, um alle Probleme anzusprechen. Maria Weldemann, BSB-Vorstandsvorsitzende, meinte dann auch am Schluss: „Es ist ein bisschen ausgegangen wie das Horneburger Schießen. Mal sehen, ob es etwas gebracht hat. Wir bleiben am Ball!“ Mehr Infos >

[2018:08] Ozonschicht über Deutschland bröckelt

Die gute Nachricht lautet: Die Ozonschicht der Erde erholt sich. Die schlechte Nachricht: Aber nicht überall. „Das Ozon in der Stratosphäre erholt sich offenbar nicht zwischen den 60. Breitengraden Nord und Süd“, berichten Forscher im Fachblatt ‚Atmospheric Chemistry and Physics‘. Das schließt große Teile der Welt mit ein – auch beispielsweise Deutschland. Die Folgen könnten den Forschern zufolge schlimmer sein als die Konsequenzen durch dünne Ozonschichten an den Polen.  Mehr Infos >

[2018:07] Elbtower: Ein neues Stadttor – hanseatisch und dynamisch zugleich

Das dritthöchste Gebäude Deutschlands soll an den Elbbrücken entstehen. Der Wandsbeker Abgeordnete Olaf Duge, stadtentwicklungspolitischer Sprecher der Grünen Bürgerschaftsfraktion: „Hamburg traut sich was – an dem einzigen Ort, der ein solches Gebäude stadträumlich zulässt. Wir haben immer gesagt: Wenn überhaupt ein solches Gebäude, dann nur an den Elbbrücken. Der Entwurf von Chipperfield ist in seiner Formsprache zurückhaltend und entwickelt zugleich eine Dynamik, die aus den unterschiedlichen Perspektiven ein jeweils anderes Bild erzeugt. Für die Grünen ist mit dem Platin-Standard ein hohes Maß an energetischer Nachhaltigkeit unabdingbar – und dies wird hier gewährleistet.“ Mehr Infos >

[2018:06] Grünes Grummeln zur GroKo

Nachdem Jamaika durch den Abgang der FDP nicht realisiert werden konnte, sind jetzt endlich die Verhandlungen zur GroKo abgeschlossen worden. Die grüne Landesvorsitzende Anna Gallina begrüßt „unabhängig davon, wie man die Verhandlungsergebnisse bewertet“ die schwarz-rote Einigung. „Sprachlos“ mache sie allerdings „der Abschied vom nationalen Klimaschutzziel und die ungenutzte Chance in Sachen Kohleausstieg“. Der neue Bundesvorsitzende Robert Habeck: „Das Klimaziel 2020 wird de facto aufgegeben. Ein klar verabredeter Kohleausstieg fehlt.“ „Eine der größten Ungerechtigkeiten ist die versteckte Kinderarmut.“ findet Annalena Baerbock, ebenfalls neugewählte Bundesvorsitzende. Kinderarmut zementiere ganze Lebenswege. Mehr Infos >

[2018:06] Stell dir vor, es wäre dein Kind!

SPD und Union haben den Familiennachzug für Bürgerkriegsflüchtlinge weiter ausgesetzt. BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN kämpfen für eine menschliche Flüchtlings- und Integrationspolitik, die Familien zusammenführt und so Integration ermöglicht. Deshalb haben die GRÜNEN im Bundestag auch gegen die weitere Aussetzung des Familiennachzugs gestimmt. Denn Familien gehören zusammen. Stell dir vor, du weißt nicht, ob dein Kind abends sicher in seinem Bett liegt. Stell dir vor, du kannst deine Familie nicht schützen und nicht trösten, obwohl sie Angst hat. Wie fühlt sich das an? Du kannst nicht schlafen. Wenn dein Telefon klingelt, befürchtest du das Schlimmste, wenn es nicht klingelt auch. Wie sollst du dich da auf dein Leben konzentrieren, auf Sprachkurse, auf Behördengänge, wie lachen oder glücklich sein? Mehr Infos >

[2018:05] Grüner Generationswechsel: Parteitag wählt Vorstand neu

Foto: © Dominik Butzmann

Die GRÜNEN leiten den Generationswechsel ein: Annalena Baerbock und Robert Habeck wurden am Sonnabend auf dem Parteitag in Hannover als neue Vorsitzende gewählt. Auch Bundesvorstand und Parteirat wurden neu gewählt. Annalena: „Was unsere Partei bei aller Zukunftsmusik niemals verlernen sollte, ist die Welt zu beschreiben, wie sie ist – auch wenn es weh tut. Jede gute Politik beginnt damit, dass man Realitäten anerkennt, damit man sie ändern kann.“ Robert: „Wir müssen vom Zentrum aus denken und niemanden gehen lassen.“ Es gebe eine Kluft zwischen zwischen dem Gefühl in der Gesellschaft und der Verhaltensstarre in der Politik. Es brauche Umverteilung und eine härtere Versteuerung von Kapital und von Vermögen – sonst könnten sich Menschen an den Rändern verabschieden. „Wie sollen wir sonst die Gesellschaft zusammenhalten?“ Mehr Infos >

[2018:05] Anna Gallina gratuliert der neuen Bundesspitze

Die Vorsitzende der Hamburger GRÜNEN Anna Gallina hat dem neuen Bundesvorstand gratuliert. „Ganz besonders freue ich mich auf die Zusammenarbeit mit Annalena Baerbock und Robert Habeck. Ich bin überzeugt davon, dass die beiden der Partei genau den Schwung und die neuen Impulse geben, die jetzt nötig sind.“ Der grünen Zweiten Bügermeisterin und Senatorin Katharina Fegebank gratulierte die Landesvorsitzende zur Wahl in den Parteirat. „Hamburg und Norddeutschland sind zukünftig in der Berliner Parteizentrale sehr gut vertreten.“ Mehr Infos >

[2018:05] Holocaust-Gedenkfeier in Sasel

Zu einer sehr beeindruckenden Gedenkfeier trafen sich am Freitag anlässlich des Holocaust-Gedenktages Bürgerinnen und Bürger an der KZ-Gedenkstätte Sasel. Unter dem Motto: „Die Würde des Menschen ist unantastbar!“ erinnerten Schülerinnen und Schüler vom Gymnasium Oberalster an Biografien von den 500 vorwiegend jüdischen Frauen, die als Zwangsarbeiterinnen für die Firmen Moll und Kowahl & Bruns sowie Möller und Wayss & Freytag schuften und aus Trümmerschutt Betonplatten herstellen und beim Bau von Behelfsunterkünften in den Hamburger Stadtteilen Poppenbüttel und Wandsbek helfen mussten. Viele von ihnen kamen aufgrund von mangelnder Hygiene, Krankheiten und Unterernährung ums Leben. Mehr Infos >

[2018:05] Millionen Frauen gegen Trump – ignoriert

Über eine Million Amerikanerinnen sind auf die Straße gegangen und haben am diesjährigen Women’s March teilgenommen, alleine in Los Angeles protestierten 500.000 Frauen gegen Donald Trump. Schon die bloße Größe dieser Demonstrationen macht den Women’s March zur größten politischen Bewegung, die es in Amerika seit Langem gegeben hat. Doch nur wenige Medien hielten es nötig, über diese Demonstrationen zu berichten. Vermutlich liegt der Fokus amerikanischer Medien immer noch auf dem wütenden, weißen Trump-Wähler, den man, so die Auffassung vieler Journalisten, lange unterschätzt zu haben schien. Mehr Infos >

[2018:05] Robert Habeck, Anja Piel und Annalena Baerbock in Hamburg

Wenige Tage vor der Bundesdelegiertenkonferenz der GRÜNEN kamen Robert Habeck, Anja Piel und Annalena Baerbock nach Hamburg, um sich für den Bundesvorsitz zu bewerben. Kein Wunder, dass der Raum in der GLS-Bank brechend voll und selbst jeder Stehplatz besetzt war! Robert erzählte, dass Jamaika Krampf war. Wir müssten jetzt – ähnlich wie zu Gründungszeiten – sehen, was unser Auftrag sei. Und der ginge über die rein ökologische Frage hinaus. Dazu gehörten auch Themen wie Gerechtigkeit, Zeitmanagement, vielfältige Familie…Er will möglichst viele Menschen ins Spielfeld holen. Annalena gab sich sehr kämpferisch, sie will Leidenschaft einbringen in die Politik und zeigen, dass nicht nur Männer diese Partei voranbringen. Man bräuchte unterschiedliche Generationen im Parlament. Aber auch das Energiethema, der Strommarkt, müsse global neu gedacht werden. Anja wirkte sehr verbindlich und pragmatisch und ist überzeugt, dass bei den Grünen deutlich mehr geht als bisher. Es wäre gut, wenn sich auch die anderen Parteien dafür einsetzten, dass sich der Frauenanteil im Parlament erhöhe. Das Thema sollte man parteiübergreifend angehen und Männer einbeziehen. Mehr Infos >

[2018:04] Grüner Neujahrsempfang

Karin Jung, grünes Fraktionsmitglied aus Rahlstedt, hätte am liebsten ihr Desinfektionsspray für die Hände dabei gehabt, weil doch jetzt so viele Menschen schnupfen und niesen – aber Christiane Blömeke, Anjes Tjarks und Farid Müller versicherten tapfer, dass sie sehr gern hier im Rathausfestsaal stünden, um etwa 1000 Gästen die Hand zu schütteln und sie zu begrüßen. Pünktlich um sieben Uhr waren die Türen zum großen Festsaal des Rathauses geöffnet worden, eine lange Besucherschlange hatte sich schon davor bis hinunter in den Eingangsbereich gebildet: Die Grünen hatten zum Neujahrsempfang geladen. Auch dabei: Bürgermeister Olaf Scholz und SPD-Fraktionsvorsitzender Andreas Dressel. Special Guest diesmal: Katrin Göring-Eckhardt, grüne Fraktionschefin die mit dem Auto aus Berlin angereist war. Mehr Infos >

[2018:04] Lärmdämpfung und Seniorenarbeit

Anjes Tjarks, grüner Fraktionsvorsitzender in der Bürgerschaft, hat jetzt über wichtige Projekte informiert. An 40 Hauptverkehrsstraßen, auch bei der Bramfelder Chaussee, wurde bei der Lärmmessung nachts festgestellt, dass der Lärm gesundheitsgefährdend ist. „Im Koalitionsvertrag hatten Jens und Martin durchgesetzt, dass davon zehn Straßenabschnitte auch tatsächlich nachts Tempo 30 bekommen. Das ist eine Frage der Lebensqualität, aber auch der sozialen Gerechtigkeit und wurde jetzt auf sechs Abschnitten ausgeführt.“ Gut für die Lärmgeplagten, denn die Verkehrsberuhigung hört sich so an, als sei die Verkehrsmenge halbiert worden. Auch für Alte gibt’s erfreuliches: „Wir planen, den Hamburger Hausbesuch für Seniorinnen und Senioren ab 2018 als neues präventives, aufsuchendes, freiwilliges Angebot zunächst in den Bezirken Eimsbüttel und Harburg modellhaft einzuführen.“ Mehr Infos >