Für eine offene und gerechte Gesellschaft

Maryam Blumenthal ist seit über zwanzig Jahren mit dem Basketball dribbelnd als Spielerin und ehrenamtliche Trainerin in Hamburgs Sporthallen unterwegs. Für den Sport und Soziales engagiert sie sich auch als Sprecherin in der GRÜNEN Bezirksfraktion, wo sie seit 2015 Parlamentarische Geschäftsführerin ist. Jetzt ist Maryam Spitzenkandidatin der Wandsbeker GRÜNEN und kandidiert in Farmsen, Berne und Bramfeld-Nord. Mit ihrem Engagement will die Mutter dreier Söhne für eine demokratische und offene Gesellschaft einstehen, in der alle einen Platz finden. Sie will den sozialen Zusammenhalt in den Quartieren stärken und mehr bezahlbaren Wohnraum schaffen und dabei Hamburgs grünen Charakter erhalten.

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Für mehr Klimaschutz und eine lebenswerte Stadt

Joachim Nack liebt Joggen und Wandern. Allerdings ist dafür nicht immer Zeit, denn der selbständige Rechtsanwalt ist seit 2011 Mitglied der Bezirksversammlung und seit fünf Jahren sogar deren stellvertretender Vorsitzender. Joachim kandidiert für Marienthal, Jenfeld und Tonndorf und setzt sich für eine stadtverträgliche Mobilität ein. Radinfrastruktur und ÖPNV-Angebot will der Verkehrsfachsprecher verbessern, um saubere Luft und weniger Lärm zu erreichen. Mehr stationsbasiertes CarSharing soll in Wandsbek zur Minderung des Parkdrucks beitragen.

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Für eine aufgeklärte und offene Gesellschaft

Zohra Mojadeddi engagiert sich sonst für Waisenkinder in Asien. Die Unternehmensberaterin kümmert sich um die dortigen Prozessabläufe in Waisenhäusern, die medizinische Versorgung, Solaranlagen und vieles mehr. Jetzt kandidiert Zohra in Hummelsbüttel und Poppenbüttel für die Bezirksversammlung. Hier will sie sich für die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum für Alleinlebende, Familien sowie Seniorinnen und Senioren einsetzen sowie barrierefreie Freizeitangebote und Kulturveranstaltungen fördern.

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#bvWahlen: Aktuelles aus Wandsbek

Katharina Fegebank mit ihren Zwillingen und Vertreter*innen der Stadtteilgruppe in Eilbek 

Jan Otto Witt in Steilshoop

Prominenter Besuch in Eilbek, unsere zweite Bürgermeistern hat u.a. mit Bezirkswahlkandidat Dennis Paustian-Döscher geflyert. Die Zwillinge waren natürlich dabei.

In Rahlstedt-Süd war am Samstag die Bürgerschaftsabgeordnete Christiane Blömeke am Stand, und am Sonntag wurden beim Wandse-Lauf mal ganz andere Leute erreicht als sonst am Stand, wenn die Markt-Besucher*innen einkaufen.

 

Rahlstedt-Süd mit Christiane Blömeke

Am Freitag vor einer Woche hatte Wahlkreiskandidat Jan Otto Witt in Steilshoop einen Stand, der Tag verlief relativ ruhig mit netten Gesprächen über den Marktplatz, das EKZ und Wohnungsbau.

Gestern war dagegen am Bramfelder Markt viel los. SPD und CDU waren auch da. Schwerpunktthemen waren Bramfeld 70 und Flächenversiegelung (auch durch den Marktplatz). Und bei der Bergstedter Meile war es ziemlich grün mit dem Bürgerschaftsabgeordneten Olaf Duge, dem Bezirkswahlkandidaten Jan Blumenthal, Fraktionärin Dr. Ulla Martin, Christiane Blömeke und den Stadtteilgruppenmitgliedern.

Nicht umsonst sagt Bundesgeschäftsführer Michael Kellner bei der Bundestagsfraktions-Klausur in Potsdam: „Andere machen Ferien, die Grünen Wahlkampf!“

Olaf Duge mit den Volksdorfern auf der Bergstedter Meile

Spitzenkandidatin der CDU, Franziska Hoppermann,  im sonnigen Gespräch mit unserer grünen Spitzenkandidatin Maryam Blumenthal

In Rahlstedt-Nord geht es weiter mit Haustürwahlkampf. Wer noch Lust darauf hat: Ich freu mich über Begleitung!

 

Spannende Fraktionsklausur in Potsdam

Großer Saal mit Abgeordneten, Fraktionsmitarbeiter*innen, Journalist*innen, Fotograf*innen

Fraktionsvorsitzende Katrin Göring-Eckhardt und unsere Hamburger Bundestagsabgeordnete Anja Hajduk waren auf grünen Rädern unterwegs – und es gab auch eine Fußgängergruppe

Ich war zum ersten Mal bei einer Fraktionsklausur dabei, und fand die Themen schon im Vorfeld total spannend: China als Herausforderung für Europa, Europa zur Klimaschutzunion machen und Anschluss halten im ländlichen Raum. Die eingeladenen Expert*innen waren hochkarätig – und die Fragen und Diskussionen auch. Dort sitzt wirklich geballtes Wissen, jede*r mit seinem Fachgebiet. Aber bevor es richtig losging, sind wir erstmal geradelt und haben uns Potsdam angesehen: die russische Kolonie, das ehemalige KGB-Viertel, Schloss Cecilienhof, um dann bei ziemlich frischen Temperaturen am Ufer des Jungfernsee zu picknicken.

Los ging es dann pünktlich um 14 Uhr im großen Saal des Dorint Hotels mit unserem Verhältnis zu China: Wichtiger Partner und gleichzeitig Rivale. Starke Wachstumsraten, aber keine Freiheiten. Medien, Internet, Lehrmaterial, Unis werden zensiert. Westliche Textbücher ganz aussortiert.

Bürger*innen haben bereits in 43 Pilotprojekten ein Punktekonto (Social Credit), das die Moral der Gesellschaft anheben soll. Wer schlecht abschneidet, hat keinen Zugang zu guten Schulen, darf nicht reisen, das Internet wird gedrosselt etc. Das System soll auf das ganze Land ausgeweitet werden – und auch andere Länder sollen schon Interesse daran bekundet haben.

Getagt wurde im Dorint Hotel in Potsdam

EU-Parlamentarier Reinhard Bütikofer, rechts, Abgeordneter Cem Özdemir, 2. von links – und Bundesvorsitzender Robert Habeck (Mitte) war auch kurz dabei

Über Klimaschutz wird viel geredet, gehandelt aber nur, wenn es passt. Beim Projekt Seidenstraße geht es nicht nur um den Ausbau von Häfen oder Straßen, sondern die eigene Industriepolitik würde nach außen getragen. Inzwischen fordert sogar die deutsche Industrie einen härteren Kurs gegen China und Toni Hofreiter wünscht sich, dass wir endlich begreifen, dass China sich nicht an demokratische Regeln hält, da würden auch keine weiteren Abkommen helfen.

Für Annalena Baerbock ist klar, dass wir im Umgang mit China so schwimmen, weil wir keine Umgangs-Standards für Europa haben. Wir müssten gemeinsam klären: Wann ist Schluss? Das Wort Hightech-Faschismus fällt und Katrin Göring-Eckhard stellt am Ende der Debatte fest, dass selten alle so konzentriert waren wie bei dieser Diskussion.

Abends ging es zum Spargelessen mit Journalist*innen. Wer neben wem sitzt, wird übrigens immer ausgelost. Mein Tischnachbar ist Jürgen Trittin, wir haben intensive Gespräche über China und die Altersbilder der Grünen.

Am 2. Tag werden drei wichtige Anträge verabschiedet:

  • Vielfalt der Natur retten
  • Europa zur Klimaschutzunion machen
  • Die grüne Wohngarantie

Europa soll Klimaschutzunion werden

Wir erleben ein sechstes Artensterben, heißt es im ersten Antrag, über die Hälfte aller Feldvögel in Europa sind in den vergangenen Jahrzehnten verschwunden, insgesamt 420 Millionen Vögel. Besonders Allerweltsarten wie Sperling, Schwalben, Star und Kuckuck sind betroffen. Wir brauchen deshalb dringend ein Sofortprogramm zur Rettung der Natur in Europa.

Die demonstrierenden Schülerinnen und Schüler zeigen jeden Freitag eindringlich, geht es im zweiten Antrag weiter, dass es jetzt Zeit ist, entschlossen gegen die Klimakrise zu handeln. Europa hat als reicher Kontinent die Pflicht und alle Möglichkeiten dazu. Deutschland kommt dabei eine bedeutende Rolle zu und die schwarz-rote Bundesregierung muss endlich die Blockadehaltung gegen alle ambitionierten Klimaschutzmaßnahmen aufgeben und entschlossen mit den europäischen Partnern agieren. Zeit zu verlieren haben wir keine mehr. Deshalb muss Europa zur Klimaschutz-Union werden!

Bundesgeschäftsführer Michael Kellner fordert alle auf, bei den deutschlandweiten Demos am 19. Mai mitzumarschieren: „Ein Europa für Alle – Deine Stimme gegen Nationalismus“, z.B.  in Hamburg, 12 Uhr am Rathausmarkt

Im dritten Antrag wird erstmal festgestellt, dass wir im Markt nicht zuwenig Luxuswohnungen haben, sondern einen Mangel an dauerhaft bezahlbarem Wohnraum. Darum fordern die Grünen ein Förderprogramm „Neue Wohngemeinnützigkeit“ (NWG). Egal ob junge Familie, Feuerwehrleute oder Polizisten, Studierende oder Rentner, für alle heißt es: Miete frisst Einkommen auf. Deshalb wurde in Potsdam „Die Grüne Wohngarantie“ beschlossen.

Zum Schluss ging es dann noch ums Leben im ländlichen Raum – was ja die meisten Menschen in Deutschland tun. Wir haben das allerdings oft gar nicht im Kopf, da Journalist*innen, Politiker*innen, Wissenschaftler*innen und andere Meinungsbildner*innen meist in Großstädten leben und den urbanen Blick auf Gesellschaft haben. Kein Wunder, dass es bisher viel zu wenig Forschung in dem Bereich gibt – obwohl viele kreative Landbewohner*innen tolle Projekte auf die Beine stellen. Oft kommt leider die Idee nicht zum Geld und umgekehrt. Schön wäre, wenn man die vielen Ideen zentral sammeln würde, so dass es zum Transfer von einem Ort zum anderen kommen könnte. Es muss das Rad ja nicht jedes Mal neu erfunden werden.

Mir schwirrt noch der Kopf von den vielen guten Vorträgen, Beiträgen und grünen Ideen.

Der Landesvorstand ist gewählt

Pressemitteilung der Grünen Hamburg

Anna Gallina ist alte und neue Landesvorsitzende der Hamburger Grünen. Die 35jährige wurde auf der heutigen Landesmitgliederversammlung mit 89,5 Prozent der Stimmen gewählt. Ihr Stellvertreter Martin Bill erhielt 92 Prozent, Schatzmeister Karl-Heinz Karch knapp 97 Prozent. Als Beisitzer*innen wurden gewählt: Emilia Fester (79,8 Prozent), Sina Demirhan (83,1 Prozent), Andrea Nunne (86,8 Prozent) und Harald Hasselmann (84,2 Prozent)

Anna Gallina sagte in ihrer Bewerbungsrede: „Ich möchte, dass Hamburg seine Rolle als weltoffene Stadt ausbaut und alles daran setzt, die Lebensbedingungen für die Menschen so gut wie irgend möglich zu gestalten. In diesem Sinne Weltklasse zu werden, das finde ich erstrebenswert. Wenn die Stadt wächst, muss die Stadtnatur mitwachsen. Durch die Einigung mit der Volksinitiative „Hamburgs Grün erhalten“ werden wir jetzt neben dem Vertrag für das Wohnen auch einen Vertrag für den Grünerhalt haben! Wir haben als Grüne ein Programm vorgelegt, mit dem wir diesen Wachstumskonflikt mit weiteren Maßnahmen für bezahlbare Mieten und mehr Grün in der Stadt gestalten wollen. Und wir sind die einzige Partei, der es ein Anliegen ist und die es sich zutraut beides in Einklang zu bringen.“

Neben der Vorstandswahl standen die Europa- und Bezirksversammlungswahlen im Mittelpunkt des Parteitags in der Medienschule in Wandsbek.

Gastrednerin Terry Reintke, Kandidatin auf Platz 3 der Europaliste der GRÜNEN sagte: „Die Europawahl wird zur Schicksalswahl. Wir brauchen Leute, die sich mit aller Kraft für die liberale Demokratie und den Rechtsstaat einsetzen. Für uns sind Grundrechte nicht verhandelbar. Wir kämpfen für ein Europa, in dem alle Menschen so leben und lieben können wie sie wollen.“

Sergey Lagodinsky, Kandidat auf Platz 12 der Europaliste der GRÜNEN, sagte: „Wir haben etwas anzubieten. Und an all diejenigen, die es nicht ertragen, dass wir mit Akzent sprechen, dass wir gerne Bärte mit Röcken tragen, dass wir in Richtung Jerusalem und Mekka beten oder überhaupt das Beten ablehnen. All denjenigen, die uns dafür belächeln, dass wir uns für Menschenrettung im Mittelmeer einsetzen oder bunt und vielfältig Deutsche Bahn fahren. All diesen Menschen sagen wir: Pech für Euch! Ihr verpasst etwas wunderbares: Den Spaß und die Freude am tollsten Projekt, das dieser Kontinent je hatte – dem Projekt eines geeinten Europas.“

Katharina Fegebank, Spitzenkandidatin für die Bürgerschaftswahl, sagte: „Wir müssen in Hamburg in den kommenden Monaten die Partei mit den stärksten Nerven sein. Und wir müssen über unsere Ideen für die Zukunft dieser Stadt sprechen: Wir wollen eine Industriewende, so dass Hamburg mit grünen Ideen schwarze Zahlen schreibt. Wir wollen Hamburg zu einer führenden Wissensmetropole entwickeln. Wir werden bei Wohnungsbau, Boden- und Mietenpolitik dafür sorgen, dass eine Stadt, in der immer mehr Menschen leben, nicht immer weniger Menschen gehört. Wir wollen, dass jede Hamburgerin und jeder Hamburg zu jeder Tageszeit ohne eigenes Auto an jeden Ort der Stadt kommen kann. Und wir wollen Hamburg bis 2020 klimaneutral machen und damit unseren Teil der Verantwortung für die größte Herausforderung der Menschheit übernehmen.“

Darüber hinaus verabschiedete der Parteitag die Beschlüsse „Die Zukunft des Sports ist Grün“, „Mitmischen erwünscht!“, „Antifaschismus ist kein Verbrechen“, „Das Tabu des sexuellen Missbrauchs brechen! Die Opfer nicht im Stich lassen!“

GRÜNES Sozialprogramm für Wandsbek

Mehr als 435 Tausend Menschen wohnen in Wandsbek – mehr als in jedem anderen Hamburger Bezirk. Mit 22% über 60 sind wir auch der Top-Senioren-Bezirk. Aber auch immer mehr junge Familien kommen nach Wandsbek: Wir sind vielfältig und bunt und das ist eine Herausforderung an die Bezirkspolitik. Deswegen haben wir uns in den letzten Jahren stark für Teilhabe von Behinderten und Alten, von Kindern, Jugendlichen und Flüchtlingen eingesetzt.

Generationengerechtigkeit – das ist bei uns mehr als nur ein Schlagwort. Den Belangen von Kindern und Jugendlichen sowie von älteren Menschen gleichermaßen gerecht zu werden – das steht im Mittelpunkt unserer Debatte und unserer politischen Praxis. Wir setzen uns ein für gemeinschaftliches Wohnen von Jung und Alt, wollen solche Projekte flächendeckend vorhalten und Begegnungsstätten für alle schaffen. Wir wollen den Bezirksseniorenbeirat weiter unterstützen und Seniorentreffs und Seniorenberatungsstellen erhalten – mit freiem WLAN in Senioreneinrichtungen. Wir brauchen mehr gemeinsame Aktivitäten von Jung und Alt zum Beispiel durch Kooperation von Kindertagesstätten und Senioreneinrichtungen – gut auch, wenn das baulich verknüpft werden kann. In den Quartieren brauchen wir die bestmögliche Versorgung für Familien durch gut erreichbare Beratungsangebote, Kindertagesstätten und Angebote für junge Menschen.

Integration und Inklusion von Behinderten, Flüchtlingen und anderen Menschen, die ohne Hilfe allein am Rand oder außerhalb unserer Gesellschaft stehen würden – das bedeutet, ein soziales Wandsbek für alle zu schaffen. Ganz praktisch wollen wir in Wandsbek die Arbeit des Inklusionsbeirates, der Vereine, Verbände und Stiftungen stärken, mehr Mittel im Inklusionsfonds bereitstellen, für Barrierefreiheit sorgen und in neuen Wohnprojekten Menschen mit Behinderungen besser berücksichtigen.

Wir wollen ein soziales Wandsbek für alle! Ein gutes Leben in Wandsbek darf nicht vom Einkommen abhängig sein. Deswegen brauchen wir weiterhin ausreichende Plätze für Obdachlose, gerade auch spezielle Anlaufstellen für obdachlose Frauen. Für Menschen in  Ausbildung brauchen wir spezielle Wohnprojekte.

Der Sport wird immer wichtiger: Gesundheit und gesellschaftliche Teilhabe werden gefördert – Sport verbindet! Deswegen stehen wir zum Ausbau und zur Sanierung von Sportstätten und wollen eine optimale Kooperation zwischen Schulen und Vereinen. Vielfalt wird auch hier gebraucht: Behindertensport, Parksport, öffentliche Kindersportgeräte, Schwimmsport, Frauensport und auch kleine Quartierssportstätten – all dies ist uns wichtig!

Die Kultur müssen wir im gesamten Bezirk stärken. Vielfältige kulturelle Angebote und Treffpunkte sind wichtig, damit sich Menschen in ihrem Bezirk wohlfühlen. Hier sind gerade die Stadtteilkulturzentren von besonderer Bedeutung. Das wollen wir weiter unterstützen und ein neues Stadtteilkulturzentrum in Rahlstedt aufbauen. Wir brauchen mehr kulturelle Angebote im gesamten Bezirk und müssen kulturelle Infos und Ankündigungen flächendeckend bereitstellen.

Mehr Infos in unserem Wahlprogramm, Kapitel2: Sozialer Zusammenhang im Bezirk >

Fotos: Pixabay, Privat

#bvwahl2019: Bald Marktschwärmer in Rahlstedt?

Ein Post von Tanja aus Rahlstedt:

Tanja will sich für Produkte lokaler Erzeuger*innen in Rahlstedt einsetzen

„Während des letzten Stadtteiltreffens in Rahlstedt ging es um die Vermeidung von Plastik. Eine große Hürde sind verpackte Obst- und Gemüsewaren in Supermärkten. Neben Biomärkten und Unverpackt Läden (die es hier bei uns nicht allzu häufig gibt) ist der Wochenmarkt eine gute Möglichkeit, um Gemüse und Obst ohne Plastikverpackung zu erwerben. Leider gibt es immer weniger Wochenmärkte und die Anfahrtswege werden länger.

Mir ist in Erinnerung gekommen, dass es das Netzwerk Marktschwärmer gibt. Hier werden online Produkte von regionalen Erzeuger*innen angeboten und verkauft. Abgeholt werden sie an einem festen Tag, wenn die jeweiligen Konsument*innen und Erzeuger*innen sich bei einer Schwärmerei treffen:  „Online bestellen, Regional abholen“.

Jede*r kann so eine Marktschwärmerei organisieren und das habe ich mir jetzt auch vorgenommen. Mal schauen, ob sich so etwas nicht im Bezirk Wandsbek realisieren lässt.“

Mehr Infos unter: https://marktschwaermer.de

 

 

#bvwahl Neues von der Straße

Andreas und Jan Otto plakatieren in Bramfeld

Plakatieren in Bramfeld geht so: Bezirkswahlkandidat Jan Otto Witt hat alle Plakate im Hausflur

Die Grüne Jugend zu Gast in Volksdorf

angekettet, am nächsten Tag sortiert, die Strecke grob vorgeplant und sie dann zusammen mit Andreas aus der Stadtteilgruppe, der ein Auto hat, aufgestellt. Alles bestens vorbereitet!

Die grüne Jugend besetzt in Volksdorf einen Parkplatz mit Liegestühlen – perfekt bei dem schönen Wetter. So manche*r wundert sich und bleibt stehen, das Gespräch über Begegnungsplätze in der Stadt, die man anstelle von Parkplätzen bauen könnte, kann starten.

Joschka sammelt Zigaretten-Kippen, Joni sieht interessiert zu und gibt gute Ratschläge

Die Stadtteilgruppe Rahlstedt hat in Vertretung von Joschka, Sohn Joni und mir in gut einer Stunde 12 Kilo Plastik-, Glas- und Papier-Müll in der Mecklenburger Straße gesammelt, direkt am Rahlstedt Center. Unter dem Laub gab es viele, viele Müllschichten, jetzt ist alles sauber. Wir haben auch hunderte von Zigaretten-Kippen eingesammelt, die vor einer Bank direkt neben dem kleinen Spielplatz lagen.

Auf dem Wochenmarkt am Berner U-Bahnhof, hab ich mit toller Unterstützung von Ingo Schreep viele Flyer verteilt. Unser Eindruck: Vielen

Ingo und ich argumentieren auf dem Berner Wochenmarkt

Menschen ist gar nicht klar, dass bald gewählt wird – und dass die Europawahl diesmal eine Art Schicksalswahl ist. So viele Populisten und Rechte bedrohen die Demokratie! Eine Frau hat mir ohne Umschweife erklärt, dass sie bei der letzten Wahl AFD gewählt, aus Protest. Am Ende konnte ich sie überzeugen, das nicht mehr zu tun. Sie hat früher Grün gewählt und sich sogar unsere Flyer mitgenommen. Hoffentlich hält die Überzeugungskraft bis zur Wahl!

Fraukes mobiler Stand in Sasel

Nachdem sich in Sasel mehrere Kandidaten der CDU an ihren Sonnenschirm hängen müssen, um nicht mit dem Infostand wie Mary Poppins abzuheben, ist Bezirkswahlkandidatin Frauke Häger froh,  dass sie im Wahlkampf „Ökologisch-mobil per Fahrrad im BV- & EU Wahlkampf“ unterwegs ist und völlig entspannt Bürger*innen-Gespräche führen kann. Feedbacks – „JA, die EU Wahl ist sehr wichtig“, „Klar geh ich wählen – bequem per Briefwahl!“, „Ich weiß schon Bescheid/bin schon entschieden“ „KLAR, meine Stimme habt ihr!“… aber auch „War die BV nicht schon vor drei Wochen, als ich im Urlaub war?“, „Wann wählen wir die Bürgerschaft? Bezirk ist doch egal. Da kenne ich keine Köpfe!“ Sehr beglückend sind für Frauke dann einige vertiefende Gespräche zu Grünpatenschaften, Einbindung von Schüler*innen, Fahrradverkehr, auch immer wieder die Überplanung des Saseler Marktes und die Streuobstwiese Appelwisch im historischen Siedlungsteil von Sasel (siehe Termin „Zur Apfelblüte auf die Streuobstwiese“ – Bürgergespräch Frauke Häger & Umwelt-Senator Jens Kerstan). Und ein besonderer Wunsch von Frauke: ”Am Sonntag um 10 Uhr starten wir zur Politischen Radtour ab U-Bahn Ohlstedt und freuen uns auf viele Mitradelnde!“

Julias Team in Rahlstedt-Süd

In Rahlstedt-Nord und Süd wird nächtelang plakatiert und auch Bezirkswahlkandidatin Julia Chiandone wundert sich,

Grüne Westen und bei Bedarf auch Mützen für Radtouren, Plogging und mehr…

dass alles sehr viel länger dauert als ursprünglich gedacht. Die Plakate sind riesig und müssen an 10 (!) Stellen pro Plakat befestigt werden. Alle Plakatierer*innen freuen sich deshalb über noch mehr Helfer*innen. Jetzt kommen ja auch noch die Europa-Plakate. Aber ist auch toll, wenn man anschließend durch den Stadtteil radelt und all die vielen aufgestellten Plakate sieht! Und die guten Aussagen darauf!

Für die Radtour durch Rahlstedt am 17.5. hab ich schon mal von der Landesgeschäftsstelle grüne Westen bestellt und gewaschen. Sind noch vom Wahlkampf 2008… Wäre natürlich toll, wenn auch in Rahlstedt viele Grüne mitfahren und die schönen Westen dann auch tragen!

#Europawahl19 – Schicksalswahl?

Die Osteuropa-Experten Rainder Steenblock (links) und Sergey Lagodinsky, ich hab moderiert

Einen Tag vor der Veranstaltung „Europäische Demokratie verteidigen“ kommt die WhatsApp-Anfrage: Kannst du morgen Abend moderieren? Klar, mach ich, das Thema Europa ist wichtig, unser Europakandidat Sergey Lagodinsky eingeladen, Rainder Steenblock, Ex-Minister und Ex-Europapolitischer Sprecher und Vorstands-Kollege, hat die Veranstaltung organisiert, überall im Bezirk wurde das Thema plakatiert.

In der Tat haben wir Zeiten, die beunruhigen, der Zulauf zu EU-Gegnern und Populisten ist ungebrochen, viele bezeichnen diese Wahl als Schicksalswahl. Was wird mit Frankreich passieren? Finnland scheint gerade noch mal gut gegangen zu sein, aber so viele Brennpunkte rings um uns herum!

Wie Rainder auch, ist Sergey Osteuropa-Experte und in Astrachan, Russland, geboren. Wo das liegt, musste ich erstmal googeln:  in der Nähe des Kaspischen Meeres, an der Wolga (nördlich Baku, ist ja eher bekannt vom Eurovision Song Contest, Baku liegt allerdings schon in Aserbaidschan).

Es waren auch viele Nicht-Grüne gekommen – zwei Frauen kamen dann sogar gleich zur Rahlstedter Stadtteilgruppe wieder, wie toll!

Seine Familie wanderte 1993 nach Deutschland aus, Sergey hat promoviert und ist Rechtsanwalt geworden. Jetzt arbeitet er als Leiter des Referats Europäische Union/Nordamerika der Heinrich-Böll-Stiftung, ist seit 2011 Mitglied bei BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und kandidiert auf Platz 12 der grünen Liste für Europa.

Sergey und Rainder sehen viele Probleme der EU begründet in ihrer Geschichte. Sie ist als Friedensprojekt entstanden, aber ökonomisch fundiert, es war immer eine Wirtschaftsunion.

Sergey fragt sich deshalb, wie wir heute Europa fit machen können gegen rechts. Wir haben lange gedacht, dass die demokratische Entwicklung ein linearer Prozess ist – das hat sich als falsch herausgestellt. Wir sind keine geborenen Demokraten. Überall werden alternative Angebote gemacht, in Russland, in der Türkei, in den USA. Es gibt neue Räume, wie das Internet, die die Demokratie gefährden. Wichtig, so Sergey, ist deshalb die europäische Demokratie-Kultur.

In Polen hat die PIS-Partei z.B. nur 30 Prozent Anhänger*innen gehabt – agiert aber wie eine Mehrheitspartei.

In den USA stellt Trump die demokratischen Regeln auf den Kopf, hält sich an keine zwischenmenschliche Vereinbarung, die wir für selbstverständliche Bestandteile unserer Kultur hielten. Menschen verlieren dadurch ihre Orientierung.

Darauf waren und sind wir nicht vorbereitet. Wir bräuchten einen Stresstest für Demokratie (vergleichbar mit dem für Banken).

Die EU kann Gesetze erlassen, die auf Landesebene nicht durchzusetzen sind. In Ungarn kommen z.B. Obdachlose ins Gefängnis. Wir sollten eine europäische Grundrechtsbeschwerde einführen. Die Finanzierung von NGOs sollte abgesichert werden. Zur Zeit entscheidet Orban, wer einen Verein gründen darf und wer nicht. Wir bräuchten ein europäisches Vereinsrecht.

Pluralismus der Medien ist auch in Deutschland nicht selbstverständlich. Auf Bundesebene schon, aber auf regionaler Ebene nicht unbedingt, so Sergey. Man muss sich fragen, nach welchen Richtlinien Gelder vergeben werden für öffentliche Werbung. Wer ist dafür zuständig, an wen wird das Geld verteilt?

In der Diskussion kamen wir immer wieder auf das Thema Digitalisierung – und werden versuchen, daraus eine Folgeveranstaltung zu machen. Sergey würde dazu gern nach Hamburg wiederkommen .

Vielen Menschen ist Europa auch zu abstrakt, wir sollten ganz konkret an europäische Erfolge erinnern. Z.B. das Verbot von Einweg-Plastik wie Wattestäbchen, Einwegbesteck oder Plastikbecher.

An die Friedensidee, zumindest der westlichen Partnerländer „Nie wieder Krieg“. Im Osten hieß es allerdings: „Nie wieder Imperialismus und Fremdherrschaft“. Was etwas anderes bedeutet.

Sergey appelliert daran, mit a l l e n ins Gespräch zu kommen. Nicht nur, um grüne Wähler*innen zu gewinnen, sondern um anderen Menschen, weit außerhalb der eigenen Blase zu zeigen, dass Grüne nette Menschen sind, mit denen man sich unterhalten kann.

Für alle Grünen war die Veranstaltung ein kleines Europa-Coaching für die Gespräche, die wir jetzt an den Ständen führen. Viel Information, lebendige Diskussion! Und tolle Vorbereitung von Rainder, der für Infomaterial und sogar für Kekse und Getränke gesorgt hatte.

#bvwahl2019: Zu viel Plastik und neues zum grünen Grundsatzprogramm

Was können wir tun gegen zu viel Plastik? Die Stadtteilgruppe Rahlstedt diskutiert

Mein Impulsvortrag mit Beamer und Leinwand – ein Glück, alle Anschlüsse haben gepasst!

Gründonnerstag bei schönstem Osterwetter, 18.30 Uhr und wir wollen heute in der Rahlstedter Stadtteilgruppe über Plastik und Plogging (Plastikmüllsammeln beim Laufen) reden. Das Thema war in ganz Rahlstedt plakatiert, aber ob so kurz vor Ostern jemand kommt? Oh ja,  unser Tisch im Café Olé ist tatsächlich wieder voll besetzt, das Interesse groß. Ich hab gerade für eine Zeitschrift zwei große Geschichten über Plastik gemacht und erzähle von meinen Recherche-Ergebnissen.

Die Deutschen sind Weltmeister im Wegwerfen, etwa 220 Kilo Verpackungen wirft jede*r im Schnitt im Laufe eines Jahres auf den Müll, knapp ein Vierteil davon aus Plastik. Und nur jede 2. wird recycelt. Oft sind Shampooflaschen oder Käseverpackungen Plastikgemische, recyceln lassen sich aber nur reine Sorten. Die Müllmenge wächst weiter durch Versandhandel und Einmalportionen. Papiertüten, Aludosen oder auch Glasflaschen sind keine Alternativen, da ihre Ökobilanz in der Regel noch schlechter als beim Plastik ausfällt. Auch sogenanntes Bio-Plastik ist nicht besser, der NABU spricht sogar von Verbrauchertäuschung.

Beach-Clean-Up in Hongkong, das meiste Plastik im Meer kommt aus China

Über Flüsse gelangt Plastik ins Meer, schlimm besonders dort, wo es keine funktionierende Müllabfuhr gibt, wie z.B. an vielen Orten in Asien.

Aber auch bei uns gibt es reichlich vermüllte Plätze, auf denen wir nun in Rahlstedt Plastik einsammeln wollen. Das erste Treffen zum Mülljoggen findet am Freitag, den 26.April statt, Treffpunkt Mecklenburger Straße am Rahlstedt Center. Wer mitmachen will, kann einfach vorbeikommen, Müllsäcke und Handschuhe haben wir dabei. Über weitere Sammelvorschläge für Meiendorf und Oldenfelde freu ich mich!

Mathias (Mitte) berichtet vom Grundkonvent in Berlin, Tanja will über sogenannte schwärmende Märkte bloggen – ein Konzept für Meiendorf?

Joschka und Johanna werden sich weiter um das Thema gesundes Essen kümmern, vielleicht können wir im Juli oder August darüber reden.

Anschließend berichtete Mathias vom grünen Berliner Grundkonvent und einem spannenden neuen Format, Open Space, bei dem sich alle 600 Grüne, die dabei waren, mit Ideen und Vorschlägen einbringen konnten! Den Zwischenbericht zum Grundsatzprogramm findet ihr hier.

Das von mir als Mitglied im KV-Wandsbek eingereichte Begehren zum Grundsatzprogramm für eine neue Bewertung von Arbeit ist übrigens eingeflossen. Danke noch einmal für eure Unterstützung, 50 Unterschriften waren notwendig. Aus Berlin kam folgende Antwort:

„Vielen Dank für euer Begehren und für den Input für die Diskussion um einen modernen Arbeitsbegriff. Ihr habt Recht, das Bild von Arbeit hat sich gewandelt. Wir haben intensiv in zwei Impulsgruppen diskutiert, wie ein moderner Arbeitsbegriff aussieht, der nicht nur die klassische Lohnarbeit mit einbezieht und Freiheit vom traditionellen Bild der lebenslangen Erwerbsarbeit ermöglicht. Gleichzeitig wirkt Arbeit integrierend und
sinnstiftend. Das wollen wir nicht aufgeben. Deshalb diskutieren wir im Grundsatzprogramm,
wie wir Unterbrechungen der Lohnarbeit oder gesellschaftlich sinnvolle Tätigkeiten, wie das
Ehrenamt anerkennen, Bildungsphasen auch während eines Berufsleben ermöglichen und für einen
neuen Arbeitsbegriff einbeziehen können. Wir wollen weg vom klassischen Modell. Dazu gehört auch Arbeitszeitreduzierung und die Entwicklung von mehr Möglichkeiten das ganze Leben etwas dazuzulernen. Deshalb freuen wir uns sehr über eure Vorschläge…“

Schöner erster Schritt für das neue Programm! Und ein gelungener Abend in Rahlstedt!

 

#bvwahl2019 Viele gute Gespräche im Bezirk

Katja Rosenbohm, Julia Chiandone und Maryam Blumenthal in Rahlstedt-Süd

Ingo Schreep und Kandidat Dennis Paustian-Döscher in Wandsbek

Unsere Spitzenkandidatin für Wandsbek, Maryam Blumenthal, steht mit  Patrick aus der Stadtteigruppe Bramfeld am Wahlkampfstand. Außerdem dabei: der grüne Bürgerschaftsabgeordnete Olaf Duge.

In Oldenfelde diskutieren wir, was wir gegen zu viel Plastikmüll tun können und was gegen Stolperfallen auf den Straßen… Mit dabei Stefan aus Bergstedt, Maryam Blumenthal, Wahlkreis-Kandidat für Wandsbek, Dennis Paustian-Döscher, und ich. Viele interessierte Menschen kommen an den Stand an der U-Bahn Berne – und natürlich gibt es leckere Bio-Ostereier!

In Wandsbek hilft Ingo Schreep am Infostand von Dennis!

Maryam, Stefan Fehlauer und ich verteilen Ostereier in Oldenfelde auf dem Berner Wochenmarkt

In Rahlstedt-Süd erleben unsere Kandidatinnen Julia Chiandone und Katja Rosenbohm viel Zuspruch, sogar der geliebte Hund wird dem Team kurz anvertraut. Spitzenkandidatin Maryam Blumenthal unterstützt. Und hinterher ist auch noch Zeit für ein Getränk in der Sonne!

Flyern vor REWE an der Meiendorfer Straße

Stände auch in Sasel und Hummelsbüttel. Wahlkreis Platz 1-Kandidatin Frauke Häger hat am Sonnabend für den Infostand am Saseler Wochenmarkt tatkräftige Unterstützung von Werner Hansen aus den Walddörfern, Mitglied der Bezirksfraktion. Von 9.30 Uhr bis Marktschluss um 13 Uhr wurden bei strahlendem Sonnenschein-Wetter viele Bürger-/Wählerinnengespräche rund ums Alstertal und EU-Wahl aber auch zu sehr speziellen Verbraucherschutzfragen gestellt. Sehr schade, wie beharrlich einige eine Teilnahme bei den Wahlen verneinen. Da gibt es noch viel Überzeugungsarbeit für die Wichtigkeit der EU-Wahlen für Deutschland innerhalb der EU-Gemeinschaft und den eigenen Wohnort-Wahlkreis für den Bezirk Wandsbek!

Ich flyer in Rahlstedt-Nord vor einem Supermarkt. Dort ist alles zu hören, aber auch immer wieder „wie schön, dass Sie hier stehen!“

Kandidat Jan Otto für Steilshoop verteilt bei Hagel das Grundsatzprogramm in Bramfeld

Und Jan Otto Witt stand schon letzte Woche bei Hagel in Bramfeld und hielt die Stellung!

Überall wird es grüner!

Wer dabei helfen möchte, kann sich einfach in der Geschäftsstelle oder unter wahlkampf❀gruene-partei-wandsbek.de melden. Je mehr am Stand stehen, desto besser. Es sind immer erfahrene Mitglieder dabei, wir freuen uns über jede Unterstützung!

 

Die Plakate kommen

Geschäftsführer Falk staunte nicht schlecht, als ein gutes halbes Dutzend Leute aus Wandsbek Karfreitag vor seinem GRÜNEN Büro in Eimsbüttel standen. Soviel Basisbeteiligung am Plakatehandling hatte er nicht erwartet. Unsere Geschäftsführerin Katja hatte einen Transporter gechartert, um unsere Tausend Bezirkswahlplakate von Eimbüttel nach Wandsbek zu bringen und dort auf die neun Wahlkreise zu verteilen. Alice und ich hatten am Morgen noch bei bestem Frühlingswetter am Wandsbeker Mühlenteich die letzten Kalkulationen fertig gemacht. Demographische Daten, Zahlen aus dem letzten Bürgerschaftswahlkampf und Wünsche aus den Wahlkreisen waren die Grundlage für den Plakatemix, den wir individuell für jeden Wahlkreis festgelegt haben.

In Eimsbüttel mussten die 750 Kilogramm Plakate zunächst von zwei Standorten abgezählt in den Transporter geladen werden. Dann ging’s zu Alice nach Eilbek, wo die Plakate nach Motiven getrennt und dem vorgesehenen Mix entsprechend auf neun Wahlkreishaufen sortiert wurden. Und schon kamen die ersten Leute aus den Wahlkreisen, um sich ihr Paket zu holen.

 

Nächste Woche kommen die Europa-Plakate und dann – dreizig Tage vor der Wahl – kommen die Dinger raus. Denn Wandsbek soll sehen: Die GRÜNEN sind voll da!

Frohe Ostern mit vielen Ökoeiern!

Zum Glück: Eier aus Käfighaltung werden immer weniger gekauft! Seit zwei Jahren gibt es sogar mehr Ökoeier (5.4 Millionen) als Käfig-Eier (4,35 Millionen). Am meisten Eier werden allerdings aus Bodenhaltung gekauft (31 Millionen), gefolgt von Freilandhaltung (9 Millionen).

Heute leben etwa 8,31 % aller Legehennen in Käfigen. Die Bodenhaltung ist allerdings nicht so sehr viel besser. Betriebe mit mehr als 200.000 Plätzen sind keine Seltenheit. In der klassischen Form leben die Hennen in großen Hallen in Gruppen von bis zu 6.000 Tieren, mit 9 Hennen pro m².

Rahlstedt räumt auf!

Ankündigung unserer Jogging-Aktion im Hamburger Abendblatt

Unser Plogging Flyer, mit schönem Layout von unserer Kandidatin Julia Chiandone

Am Freitag, den 26. April geht es los, die Rahlstedter Stadtteilgruppe der GRÜNEN startet ihr erstes Plastikmüll-Jogging.

Plastik wird zu viel produziert und zu wenig recycelt, landet in Flüssen und Meeren, als Mikroplastik auf unseren Tellern – und findet sich auch auf Rahlstedter Straßen und Wegen.

Wir wollen nicht länger nur zuschauen, sondern in unserem direkten Umfeld aktiv werden und  hier in Rahlstedt beim Laufen Müll sammeln. Wer mitmachen will, kann einfach vorbeikommen, Müllsäcke und Baumwollhandschuhe werden gestellt.

Müll-Jogging kommt ursprünglich aus Schweden und heißt dort Plogging: Das setzt sich zusammen aus Jogging und „plocka“ (schwedisch = pflücken, sammeln) und ist ein gutes Fitness-Training für Jung und Alt. Man läuft und bückt sich, trainiert Beine und Arme – und das alles schön langsam.

Wo? Treffpunkt Mecklenburger Straße am Rahlstedt Center

Wann? Freitag, den 26. April von 18 Uhr bis 19.30 Uhr

Weitere Läufe sind für Sonnabend, den 18. und 25. Mai geplant. Routenvorschläge können gern abgegeben werden (christa.moeller@hamburg.gruene.de)

Ich habe gerade zwei große Plastikgeschichten geschrieben, deshalb möchte ich gern zum Auftakt der Aktionen beim Treffen der Stadtteilgruppe am 18.4. im Café Olé um 18.30 Uhr etwas zur aktuellen Situation in Sachen Plastikmüll und Mikroplastik, weltweit und bei uns sagen und anschließend soll darüber diskutiert werden. Ich komme mit dem Thema auch gern in andere Stadtteile!