[2018:18] Preiswert Wohnen in Hamburg

„Wohnen für Hilfe“ gibt es schon in Bremen, Köln, München, Stuttgart und Kiel – und jetzt kommt es vielleicht bald auch nach Hamburg. SPD und GRÜNE wollen das jetzt prüfen. Es geht um generationsübergreifende Wohngemeinschaften, in denen jüngere Menschen bei älteren wohnen und sie im Alltag unterstützen. Dafür zahlen sie weniger Miete. Als Gegenleistung wird meist eine Stunde im Monat pro Quadratmeter Wohnraum angesetzt. Mehr Infos >

[2018:16] Die grüne Seele leidet

„Die grüne Seele leidet“ beklagt der Wandsbeker GRÜNEN-Fraktionsvorsitzende Oliver Schweim angesichts des Hamburger Baubooms. Viele Menschen fragen sich: „Was ist mit den Hamburger GRÜNEN los? Warum setzen sie sich nicht für Grünflächen und Freiräume ein?“ Oliver kontert: „Wir setzen uns für den Erhalt von Grünflächen ein. Alle unsere aktiven und engagierten Wandsbeker Abgeordneten führen tagtäglich Diskussionen über viele Be­gehrlichkeiten von Investoren, den Hamburger Fachbehörden oder auch dem Koalitions­partner. Dabei sieht man natürlich nur das, was gebaut wird und nicht das, was wir GRÜNE schützen konnten.“ Allein elf Punkte zählt er auf, die beim Gewerbegebiet Rahlstedt auf der Habenseite stehen: Gründächer, heimische Gehölze, wasserdurchlässige Zufahrten, platzsparende Tiefgaragen, Knickschutz, Solaranlagen, Energiesparbauweise, Solarleuchten, Ausgleichsmaßnahmen mit starker Beteiligung der Naturschutzverbände und ein Fünftel mehr als vorgeschrieben, Grüngürtel statt Ring 3. Mehr Infos >

[2018:16] Plastikmüll im Paradies

Türkisblaues Wasser, weiße Sandstrände, Palmen und Kasuarinen, die Schatten spenden, Thailand wie aus dem Bilderbuch: Bevor man die kleine Insel Ko Nang Yuan im Golf von Thailand allerdings betreten kann, werden erstmal die Taschen kontrolliert. Hier ist nämlich plastikfreie Zone. Wasser und Cola wird aus Glasflaschen angeboten und Plastikflaschen dürfen gar nicht erst mitgebracht werden. Auch immer mehr thailändische Tauchschulen organisieren Müllsammel-Aktionen am Strand und bieten Auffüll-Stationen mit Trinkwasser für Plastikflaschen an. Immerhin ein Anfang. Mehr Infos >

[2018:14] Summende Ostern!

Aufgeregte Kinder, versteckte Schokoeier, summende Bienen und zwitschernde Vögel – so lieben wir Ostern. Doch Ostern droht stiller zu werden. Die industrielle Landwirtschaft tötet Insekten und bedroht die Artenvielfalt. In den vergangenen 15 Jahren haben wir in Deutschland bis zu 80 Prozent unserer Insekten – vor allem Bienen, Hummeln und Schmetterlinge – verloren. Das wirkt sich auch unmittelbar auf uns Menschen aus: Etwa jede dritte Nahrungspflanze ist von der Bestäubung durch Bienen abhängig. Deshalb wollen wir BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN die Agrarwende. Für eine Landwirtschaft, die die Artenvielfalt bewahrt und mit der Natur arbeitet, nicht gegen sie. Mehr Infos >

[2018:14] Zukunft wird aus Mut gemacht

Ungefähr zweihundert Besucher waren auf der LMV der GRÜNEN Hamburg entschlossen, die Zukunft mitzugestalten. „Tschüß, Kohle“, ist dabei die erste Antwort aus Hamburg zu Beginn der Legislaturperiode der GroKo im Bund auf deren klimafeindliche, lobbyistengesteuerte Politik. Die Hamburger Volksinitiative wird von Hamburgs GRÜNEN unterstützt. Dazu passend wurde der vom Schatzmeister der GRÜNEN Wandsbek und Sprecher der LAG Energie, Eckhard Heumeyer, eingebrachte Antrag zur Wärmewende einstimmig angenommen. Mehr Infos >

[2018:12] Neue Regierung braucht Sofortprogramm Klimaschutz

„Mutlos, kraftlos und visionslos“ ist der GroKo-Vertrag für Annalena Baerbock, Toni Hofreiter, Oliver Krischer und Lisa Badum. In einem Autoren-Papier fordern die Bundestags-GRÜNEN ein ambitioniertes Sofortprogramm Klimaschutz. Dem Klimakiller CO2 müsse ein Preis gegeben werden, getreu dem Prinzip „Schmutzige Energien finanzieren saubere Energien“. Als „größte Schwachstelle im Koalitionsvertrag“ wird das Fehlen eines Kohleausstiegsgesetzes bezeichnet. Ohne sofortige Abschaltung von Kohlekraftwerken könne das Klimaziel 2020 nicht erreicht werden. Die erneuerbaren Energien sollen mit „Sonderausschreibungen von 4.300 MW Windkraft an Land“ und einer Solar-Offensive, „die selbst genutzten Solarstrom von widersinnigen Umlagen befreit“ schneller ausgebaut werden. In der Verkehrspolitik sollen die Motoren sauber und Antriebe klimaneutral gemacht werden. Außerdem müsse die Energiewende auch im Wärmebereich ankommen und auch in der Landwirtschaft soll es mehr Klimaschutz geben. Auch die Industrie soll einen deutlich stärkeren Beitrag zum Klimaschutz leisten as bisher. „Dazu muss die neue Bundesregierung bestehende Fehlanreize beseitigen und die Entwicklung und Anwendung von CO2-freien Verfahren und Prozessen unterstützen“. Mehr Infos >

[2018:12] Landesmitgliederversammlung beschließt über Stadtbegrünung

Die Landesmitgliederversammlung, auf der alle Hamburger GRÜNEN stimmberechtigt sind, debattiert am kommenden Sonnabend, den 24. März 2018, unter anderem Grundlagen für die Bezirkswahlen 2019 zum Grün in der Stadt. Hierzu gibt es bereits jetzt im Vorfeld Diskussionen um wichtige Details. NABU-Boss Alexander Porschke fordert in einem Änderungsantrag, der auch von einigen Wandsbeker GRÜNEN unterstützt wird, dass „Hamburg grün erhalten“ vor „Nachhaltiges und bezahlbares Wohnen“ gesetzt wird. „Wenn die GRÜNEN den Wohnungsbau auch hier an erste Stelle setzen, übernehmen sie die Prioritäten der SPD. Dafür werden die GRÜNEN nicht gebraucht“, sagt der Ex-Umweltsenator und Mitbegründer der GRÜNEN. Mehr Infos >

[2018:12] Hamburger Strafjustiz bekommt Verstärkung

Die Hamburger Justiz bekommt mehr Stellen. Die von Justizsenator Till Steffen (GRÜNE) jetzt bekanntgegebene Aufstockung soll die Grundlage für vier zusätzliche Große Strafkammern beim Landgericht und einen weiteren Großen Strafsenat beim Oberlandesgericht bilden. „Eine gut funktionierende Justiz braucht ausreichend Personal“, betont Carola Timm, Justizpolitik-Sprecherin der grünen Bürgerschaftsfraktion. „Deswegen schaffen wir, wie im Koalitionsvertrag vorgesehen, konsequent und zielgerichtet neue Stellen. Seit 2015 haben wir bereits mehr als 170 Stellen geschaffen, was den größten Personalzuwachs der letzten Jahrzehnte darstellt. Das stärkt den Rechtsstaat und gewährleistet Sicherheit.“ Mehr Infos >

[2018:11] Anjes Tjarks: Nach Bürgermeisterwechsel Vertrauen mit jedem Tag neu verdienen

„Wir werden den Vorschlag der SPD zur Nachfolge von Olaf Scholz in der Koalition besprechen,“ kündigt GRÜNEN Fraktionschef Anjes Tjarks an. Der vorgeschlagene Peter Tschentscher habe mit dem Verkauf der HSH Nordbank „erst vor kurzem sein politisches Gesellenstück vollbracht“. Tschentscher bringe die Voraussetzungen mit, „um als Bürgermeister gemeinsam mit uns die Stadt weiter zu entwickeln.“ Auch nach dem Bürgermeisterwechsel wollen die GRÜNEN „Kurs halten“. Das Vertrauen der Hamburgerinnen und Hamburger gelte es, mit jedem Tag neu zu verdienen, „indem wir weiterhin mit harter Sacharbeit und offenem Ohr die Themen beackern, die vielen auf den Nägeln brennen.“ Konkret: „Wir werden die Errichtung von bezahlbarem Wohnraum weiter vorantreiben und die Lebensqualität in Hamburg verbessern. Es geht uns darum, die Fahrradstadt weiter zu bauen, unsere offene Gesellschaft zu verteidigen und die Wissenschaften zu fördern.“ Mehr Infos >

[2018:11] Andreas Dressel: Erfahrungen sammeln

Nicht nur als SPD-Partner vom GRÜNEN Fraktionschef Anjes Tjarks im rot-grünen „A-Team“, sondern auch als stets verlässlicher und konstruktiver Verhandlungspartner im rot-grünen Koalitionsausschuss auf Bezirksebene in Wandsbek genießt Andreas Dressel in grünen Kreisen hohe Wertschätzung. Die erwartete Nachfolge von Olaf Scholz als Bürgermeister wird er jetzt nicht antreten. „Vor allem auch mit meiner Familie“ habe er abgewogen, „ob und wie zum jetzigen Zeitpunkt auch der unmittelbare Schritt in die Position des Bürgermeisters“ machbar sei. Jetzt geht es erst mal unmittelbar auf den Posten des Finanzsenators. Schon länger habe er mit Olaf Scholz verabredet, Senator zu werden „auch um bislang fehlende Erfahrungen in der Leitung einer wichtigen Behörde zu sammeln.“ Mehr Infos >

[2018:11] Wieviel Grün muss Hamburg haben?

„Hamburgs Grün Erhalten“ heißt die Volksinitiative des NABU zu Wohnungsbau vs. Grünerhalt. 100 Gäste waren zur Diskussionsveranstaltung in die NABU-Geschäftsstelle gekommen. Staatsrat Matthias Kock betont, dass Hamburg mit jeweils 10% Natur- und Landschaftsschutzflächen und nochmal 20% Parks, Grünanlagen und Gewässern eine sehr grüne Stadt ist. Aber: „Bezahlbares Zuhause muss gewährleistet sein.“ Das erfordert Neubau, und der hat Konsequenzen, wie Jens Meyer-Wellmann vom Abendblatt feststellt: „Alle 10 Jahre entsteht hier in Hamburg eine Stadt in der Größe von Trier!“ Stadtplanungs-Professor Jörg Knieling von der HafenCity Universität findet, dass Alternativen zur Grünflächenbebauung nicht genügend ausgeschöpft werden. Sogar Landschaftsschutzgebiete werden bebaut. Für jede Bebauung müsse eine Entsiegelung erfolgen. Mehr Infos >

[2018:10] Ältersein im Quartier

Der Bezirksseniorenbeirat (BSB) begann seine jüngste Sitzung mit einem Rechenschaftsbericht. So wurde vom neuen Notfallausweis berichtet, von den Problemen älterer Menschen mit Migrationshintergrund, die sich selbst erst mal darüber klar werden müssen,  wie und wo sie alt werden wollen. Die Seniorentreffs können jetzt finanziell besser unterstützt werden und die Arbeitsgruppe „generationenfreundliches Wandsbek“ hat zum ersten Mal getagt. Hier wird nach Projekten gesucht, die alle Generationen einander näher bringen können. Außerdem gab es ein gemeinsames Treffen mit den Wegewarten zu den vielen Stolperfallen im Bezirk. Mehr Infos >

[2018:10] Kasinoausflug Endstation: HSH Nordbank vor Verkauf

Das Ende des Dramas um die HSH Nordbank ist in Sicht. Hamburg „bleibt für diesen Kasinoausflug auf einem Gesamtschaden von mindestens fünf Milliarden Euro sitzen“, sagt GRÜNE Fraktionsvorsitzender Anjes Tjarks. „Mit dem Geld hätten wir auf einen Schlag alle Hamburger Schulen und Hochschulen komplett sanieren und auf den modernsten Stand bringen können. Oder wir hätten eine 35 Kilometer lange U-Bahn bauen können – einmal quer durch die Stadt.“ Der Redaktion fällt dazu nichts mehr ein, nur das noch: Sitzen ein Banker, ein Normalbürger und ein Flüchtling an einem Tisch, auf dem liegen 20 Kekse. Nimmt der Banker sich 19 und sagt zum Normalbürger: „He du, pass auf! Der Flüchtling will dir deinen Keks klauen!“ Mehr Infos >

[2018:09] Cem Özdemir gibt der AfD Kontra

Als die AfD Artikel von Deniz Yücel im Bundestag verurteilen lassen wollte, platzte Cem Özdemir der Kragen: „Bei uns in der Bundesrepublik Deutschland gibt es keine oberste Zenzurbehörde ‚Parlament‘, das gbt’s in den Ländern, die Sie bewundern, Deutschland gehört nicht dazu!“ Zu den Versuchen der AfD, Deniz Yücels deutsche Staatsangehörigkeit in Frage zu stellen: „Wie kann jemand, der Deutschland, der unsere gemeinsame Heimat so verachtet, wie Sie es tun, darüber bestimmen, wer Deutscher ist und wer nicht Deutscher ist. … Sie verachten alles, wofür dieses Land in der ganzen Welt geachtet und respektiert wird. Dazu gehört beispielsweise unsere Erinnerungskultur, auf die ich stolz bin als Bürger dieses Landes. Dazu gehört die Vielfalt in diesem Land, auf die ich genauso stolz bin. Dazu gehören Bayern, Schwaben und dazu gehören aber auch Menschen, deren Vorfahren aus Russland, und dazu gehören Menschen, deren Vorfahren aus Anatolien kommen und die jetzt genauso stolz drauf sind, Bürger dieses Landes zu sein. … Dieses Hohe Haus verachten Sie genauso, wie Sie die Werte der Aufklärung verachten. Sie sind aus dem selben faulen Holz geschnitzt, wie diejenigen, die Deniz Yücel verhaften lassen haben. Sie sind aus dem selben faulen Holz geschnitzt, wie Erdogan. … Die AKP in Deutschland, die hat ’nen Ableger sie heißt AfD und sie sitzt hier.“ Mehr Infos >

[2018:09] Ausstellung im Wandsbeker Bezirksamt

Eine Künstlergruppe aus Wandsbek, die sich regelmäßig im Brakula zum Zeichnen und Malen trifft, stellt im März ihre Bilder im Bezirksamt aus. Die Ausstellung beginnt am 7. März und geht bis zum 29. März. Vernissage wird am 7. März um 15.30 Uhr im 2. Stock des Bezirksamtes sein (barrierefreier Zutritt). Unterstützt wird die Ausstellung vom Bezirksseniorenbeirat, denn die meisten aus der Gruppe sind im Rentenalter. „Wo das Alter positiv gesehen wird, bleiben Kreativität und Innovationsfähigkeit erhalten“, schreibt auch Margaret Heckel in ihrem Buch „Die Midlife-Boomer – Warum es nie spannender war, älter zu werden“. Mehr Infos >