Agrarwende

[2017:44] Wir brauchen die Agrarwende

Ende des Jahres läuft die Erlaubnis für Glyphosat aus. Am 9. November sollen die 28 EU-Regierungen nun darüber abstimmen, ob die Zulassung erneuert wird oder nicht. Würde man sie nicht erneuern, könnte das Gift nur noch sechs Monate verkauft und maximal weitere zwölf Monate eingesetzt werden. Danach wäre es automatisch verboten. Gegen ein Verbot sträuben sich die Hersteller, ist der Verkauf doch ein Riesengeschäft. El Salvador, Bermuda und Sri Lanka haben den Einsatz von Glyphosat bereits verboten. In den Niederlanden gibt es ein Verbot für den kommunalen Gebrauch, Frankreich hat ein vollständiges Verbot innerhalb der nächsten fünf Jahre beschlossen. Eine Studie der Weltgesundheitsorganisation stuft Glyphosat als wahrscheinlich krebserregend ein. Wichtig wäre endlich die Agrarwende. Jamaika, übernehmen Sie? Mehr Infos >

[2015:53] Wir haben es satt

Agrarwende-NeueHaltungWir haben es satt – unter diesem Motto findet am 16. Januar 2016 in Berlin eine Demo für eine bäuerliche und ökologische Landwirtschaft statt. Bereits zum sechsten Mal geht damit ein breites Bündnis aus BUND, NABU, attac, Brot für die Welt und Misereor zusammen mit Organisationen wie der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft, Bioland, Demeter und vielen anderen auf die Straße. Mit von der Partie ist natürlich auch BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN. Es geht um die Frage, ob unser Essen zukünftig noch von Bäuerinnen und Bauern erzeugt wird, oder von Agrarkonzernen, die auf Agrogentechnik und Tierfabriken setzen und zu Dumpingpreisen für den Weltmarkt produzieren. „Wir fordern einen anderen Weg! Wir wollen ökologisch hochwertige und gesunde Lebensmittel von Bauernhöfen mit fairen Preisen und Marktbedingungen weltweit!“, so die Veranstalter. „Agrar- und Ernährungspolitik müssen sich an den Interessen der Menschen, Tiere und Umwelt, nicht der Konzerne orientieren. Dafür gehen wir auf die Straße!“ Mehr Infos >