Umgestaltung des Volksdorfer Ortskerns

Der Mobilitätsausschuss der Wandsbeker Bezirksversammlung hat am 27. August beschlossen, mit welcher Variante die Umgestaltung des Volksdorfer Ortskerns weiter geplant werden soll. Ziel ist es, im Straßenzug Claus-Ferck-Straße und Im Alten Dorfe einen verkehrsberuhigten Geschäftsbereich einzurichten, damit der Ortskern auch zukünftig attraktiv bleibt und den veränderten Ansprüchen an Mobilität, gesellschaftlichem Miteinander, Einkaufen und Dienstleistungsangeboten gerecht wird. Das jetzige Konzept ist das Resultat einer Reihe von Ortsterminen mit Gewerbetreibenden, Anwohnenden und Vereinen in den letzten Jahren.

Mit dem nun beschlossenen Entwurf, der Grundlage für die weiteren Planungen sein wird, ist sichergestellt, dass der Ortskern für die einzelnen Verkehrsteilnehmer:innen attraktiver, sicherer und barrierefreier wird. Die Geschwindigkeit im verkehrsberuhigten Geschäftsbereich wird auf 20 km/h begrenzt, die Gehwege werden saniert und die meisten Parkplätze bleiben erhalten. Außerdem wird der Ortskern durch eine zusätzliche Buslinie noch besser angebunden, das macht den Volksdorfer Ortskern zukunftsfest.

„Wir wollen sicherstellen, dass der Volksdorfer Ortskern den Herausforderungen der Zukunft standhalten kann. Eine Umgestaltung des Ortskerns, die allen Verkehrsteilnehmerinnen gerecht wird, erreicht genau das. Die jetzige Planung verspricht ein deutliches Plus an Verkehrssicherheit, Barrierefreiheit und Aufenthaltsqualität. Die detaillierte Ausgestaltung soll in Abstimmung mit den Menschen vor Ort erfolgen. So schaffen wir einen attraktiven Ortskern, der die Interessen aller berücksichtigt.”

Almut Borgwardt

Almut Borgwardt

Mobilitätspolitische SPrecherin der Grünen Fraktion

Hintergrund

Aus der Idee, den Ortskern attraktiver und zukunftsfähiger zu machen, ist das Projekt Flaniermeile entstanden, hier wurden für acht Wochen der Volksdorfer Ortskern verkehrsberuhigt umgebaut und anschließend die Anwohnenden und ansässigen Gewerbetreibenden befragt, wie ihre Meinung dazu ist.

Aus diesen Erkenntnissen ist dann der Antrag vom März 2023 entstanden, der im zurückliegenden Jahr in das Arbeitsprogramm Straßenbau aufgenommen wurde. Das Arbeitsprogramm umfasst große und kleine Maßnahmen im gesamten Bezirk und stellt wichtige Weichen für die Mobilitätsentwicklung im Bezirk.