Unser Wasserturm in Farmsen: Bestand sichern und Konzept für die Zukunft entwickeln

Farmsen ist ein wachsender Stadtteil, viele neue Wohnungen sind entstanden und weitere sind in Planung. Für die Farmsenerinnen und Farmsener wäre es von großem Vorteil, wenn der Stadtteil einen Treffpunkt hätte, an dem Veranstaltungen oder Freizeitangebote stattfinden könnten. 

Auf dem Gelände des ehemaligen Versorgungsheims Farmsen ist in der NS-Zeit und teilweise auch darüber hinaus großes Unrecht geschehen, Menschen wurden zur Zwangsarbeit herangezogen, zwangssterilisiert, deportiert und ermordet. Diesem Teil der Vergangenheit des Stadtteils zu gedenken ist der Wandsbek-Koalition ein großes Anliegen. 

Mit dem denkmalgeschützten Wasserturm, der zum ehemaligen Versorgungsheim gehörte, gibt es eine zentral gelegene Immobilie, die sich sowohl für einen Stadtteiltreff als auch für einen Erinnerungsort anbietet. Zahlreiche Gespräche zwischen den beteiligten Akteuren haben stattgefunden, und auch die Bezirksversammlung hat sich schon mehrfach mit dem Thema befasst. Jetzt möchte die Wandsbek-Koalition erreichen, dass zum einen der Bestand des Gebäudes gesichert wird und zum anderen Konzept und Finanzierung für eine zukünftige Nutzung konkretisiert werden.

„Für die Entwicklung des Stadtteils Farmsen ist ein Stadtteiltreff besonders wichtig. Der denkmalgeschützte Wasserturm bietet sich hierfür gut an. Hier könnten wir einen Begegnungsort schaffen, der sowohl Stadtteiltreff, als auch ein wichtiger Ort der Erinnerung für den Stadtteil ist.”

Jessica Denhardt

Jessica Denhardt

Regionalsprecherin Bramfeld, Steilshoop und Farmsen-Berne der Grünen Fraktion

Der Antrag