Mit dem Einbau einer Wärmepumpe ist es für viele Hausbesitzer möglich, die Anforderungen des Gebäudeenergiegesetzes zu erfüllen, wenn z.B. ein Fernwärmeanschluss nicht realisierbar ist. Die Wandsbek-Koalition sorgt dafür, dass die bürokratischen Hürden für die Genehmigung einer Wärmepumpe abgebaut werden. Bislang muss ein Bauantrag gestellt werden, wenn es nicht möglich ist, die Wärmepumpe innerhalb der zulässigen Baugrenzen aufzustellen, hier dauert die Bearbeitung mindestens zwei Monate.
Die Wandsbek-Koalition regt an, dass zukünftig die Installationsfirmen dafür sorgen, dass die gesetzlichen Vorgaben z.B. beim Lärmschutz eingehalten werden und dass das Aufstellen einer Wärmepumpe kein Genehmigungsverfahren erfordert. Dazu soll jetzt in der zuständigen Fachbehörde die Möglichkeiten geprüft werden und anschließend die Ergebnisse im Ausschuss für Klima, Umwelt und Verbraucherschutz der Bezirksversammlung vorgestellt werden.
„Die Wärmewende ist ein wichtiger Treiber auf dem Weg zur Erreichung unserer Klimaschutzziele bis 2040. Es ist zu begrüßen, dass Wärmepumpen nach der Hamburgischen Bauordnung bereits schon jetzt in den Regel verfahrensfrei sind. Um noch mehr Menschen von dieser Art des Heizens zu überzeugen, setzen wir uns auch weiterhin vehement dafür ein, dass der Umstieg auf umweltfreundliche Wärmepumpen schnell und unkompliziert geschehen kann.”

Almut Borgwardt
Stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen Fraktion
