Auf Antrag der Wandsbek-Koalition hin werden mehrere Verkehrsinseln an der Kreuzung Ulzburger Straße/Poppenbütteler Weg entsiegelt. Die Entsiegelung soll im Sommer/Herbst 2026 stattfinden.
Die Verkehrsinseln erfüllen keine sicherheitsrelevante Funktion und werden im Zuge dieser Maßnahme mit Oberboden aufgefüllt und anschließend mit Rasen- oder Blumensaat angesät und gemäht. Dadurch wird die Wasserdurchlässigkeit erhöht und Regenwasser kann besser versickern. Gerade im Sommer wird so ebenfalls der Gefahr von sogenannten Hitzeinseln entgegengewirkt.
Auch werden so die Lebensbedingungen der Insekten verbessert. Diese gewinnen durch die Maßnahme neuen Lebensraum in Form sogenannter Sprunginseln und können sich aufgrund der Entsiegelung mehrerer Verkehrsinseln gut miteinander verbinden und somit besser in der Landschaft ausbreiten. So wird die Insektenvielfalt gefördert.
Die Wandsbek-Koalition ist auf dem Weg, den Bezirk Wandsbek an die Auswirkungen des Klimawandels anzupassen. Immer wieder auftretende Starkregen- und Hochwasserereignisse verdeutlichen die Notwendigkeit, möglichst viele bereits versiegelte Flächen zu entsiegeln. Auch solche Kleinstmaßnahmen helfen dabei, den Bezirk auf vielfältige Art und Weise auf immer häufiger auftretende Extremwetterereignisse besser vorzubereiten.
„Jede entsiegelte Verkehrsinsel ist ein kleiner, aber wirksamer Schritt gegen Hitze und Überflutung. So kann das Regenwasser versickern, statt Straßen zu überfluten. Davon profitieren nicht nur Klima und Insektenvielfalt, sondern auch Autofahrerinnen und Autofahrer, weil Fahrbahnen bei Starkregen schneller trocknen und dadurch sicherer bleiben.”

Tessa Gesch
Regionalsprecherin Alstertal der Grünen Fraktion
