Im Gespräch mit Markus Ziebegk, Sprecher der Stadtteilgruppe Rahlstedt und einer der Gewinner des Fotowettbewerbs

Ich heiße Markus Ziebegk, bin 58 Jahre alt, wohne seit 28 Jahren in Rahlstedt und bin von Beruf Gymnasiallehrer für die Fächer Physik und Mathematik. Ich bin seit 2019 bei den GRÜNEN und bin Stadtteilgruppensprecher der Stadtteilgruppe Rahlstedt. Geboren bin ich in Berlin, ich bin verheiratet und habe drei erwachsene Töchter.

Wenn du dir eine Superkraft aussuchen könntest: Welche wäre das und warum?
Frieden auf der Welt schaffen. Es ist unbegreiflich, dass es die Menschen auf diesem wunderbaren Planeten nicht schaffen, friedlich zusammenzuleben.

Was machst du in deiner Freizeit am liebsten?
Am liebsten verbringe ich Zeit mit meiner Familie. Außerdem singe, tanze und golfe ich gerne.

Was ist dein ultimativer Serien- oder Filmtipp?
Ich schaue kaum Filme. Ich mag Satire-Shows wie die Heute-Show oder die Anstalt. Ein Film, der mich berührt und beeinflusst hat, war “Der Club der toten Dichter” mit Robin Williams. Ein standhafter Lehrer, der seine eigenen Wege geht.

Was war dein Traumberuf als Kind?
Erst Busfahrer, dann Lehrer. Das bin ich dann ja auch geworden.

Was ist dein Lieblingsort in Wandsbek?
Unser eigener Garten. Ansonsten der Wandsetal-Grünzug mit dem Eichtalpark. Hier fahre ich gerne Fahrrad.

Was hast du dir schon oft vorgenommen, aber noch nie gemacht?
Mich beim Hamburger Abendblatt über die allzu oft schlecht recherchierten und schlecht geschriebenen Artikel zu beschweren. Hamburg hat besseres verdient!

Wenn du eine Sache in Wandsbek alleine entscheiden dürftest, was wäre das?
Die  Wandsbeker Chaussee zu einer lebenswerten, fahrradfreundlichen und mit Bäumen gesäumten Allee umgestalten.

Warum bist du bei den GRÜNEN aktiv geworden? 

Weil die letzte Merkel-Regierung viel zu wenig für den Klimaschutz getan hat. Heute treibt mich zudem der Kampf für den Erhalt der Demokratie an.

Was magst du am meisten an deiner Arbeit im grünen Kreisverband Wandsbek?
Der Kontakt zu vielen engagierten und netten Menschen, die sich für eine Verbesserung unseres Gemeinwohls einsetzen.

Und noch zwei kurze Fragen zum Fotowettbewerb, bei dem gleich vier deiner Bilder ausgewählt wurden – nochmal herzlichen Glückwunsch! (Die Gewinnerbilder findet ihr in der Slideshow) Wie bist du zum Fotografieren gekommen und was begeistert dich daran? 
Ich habe schon als Kind meine erste Kamera bekommen und von meinem Papa die wichtigsten Grundlagen gezeigt bekommen. Heute fotografiere ich so wie andere Tagebuch schreiben. Ich halte die wichtigsten und schönsten Momente mit der Kamera fest. Besonders gerne und viel fotografiere ich im Urlaub, wo auch die Bilder aus dem Fotowettbewerb entstanden sind.

Gibt es hinter einem der vier Bilder eine Entstehungsgeschichte, die du mit uns teilen möchtest?
Das Bild mit dem Gras vor dem Sonnenuntergang ist in Polen am Frischen Haff entstanden. Wir standen dort mehrere Tage mit dem Wohnmobil und hatten abends und morgens den ganzen Strand nur für uns, weil dort niemand sonst übernachtet hat. Das war ein eindrucksvolles Naturerlebnis, das ich in dem Foto festgehalten habe.