Radeln

#bvwahl Neues von der Straße

Andreas und Jan Otto plakatieren in Bramfeld

Plakatieren in Bramfeld geht so: Bezirkswahlkandidat Jan Otto Witt hat alle Plakate im Hausflur

Die Grüne Jugend zu Gast in Volksdorf

angekettet, am nächsten Tag sortiert, die Strecke grob vorgeplant und sie dann zusammen mit Andreas aus der Stadtteilgruppe, der ein Auto hat, aufgestellt. Alles bestens vorbereitet!

Die grüne Jugend besetzt in Volksdorf einen Parkplatz mit Liegestühlen – perfekt bei dem schönen Wetter. So manche*r wundert sich und bleibt stehen, das Gespräch über Begegnungsplätze in der Stadt, die man anstelle von Parkplätzen bauen könnte, kann starten.

Joschka sammelt Zigaretten-Kippen, Joni sieht interessiert zu und gibt gute Ratschläge

Die Stadtteilgruppe Rahlstedt hat in Vertretung von Joschka, Sohn Joni und mir in gut einer Stunde 12 Kilo Plastik-, Glas- und Papier-Müll in der Mecklenburger Straße gesammelt, direkt am Rahlstedt Center. Unter dem Laub gab es viele, viele Müllschichten, jetzt ist alles sauber. Wir haben auch hunderte von Zigaretten-Kippen eingesammelt, die vor einer Bank direkt neben dem kleinen Spielplatz lagen.

Auf dem Wochenmarkt am Berner U-Bahnhof, hab ich mit toller Unterstützung von Ingo Schreep viele Flyer verteilt. Unser Eindruck: Vielen

Ingo und ich argumentieren auf dem Berner Wochenmarkt

Menschen ist gar nicht klar, dass bald gewählt wird – und dass die Europawahl diesmal eine Art Schicksalswahl ist. So viele Populisten und Rechte bedrohen die Demokratie! Eine Frau hat mir ohne Umschweife erklärt, dass sie bei der letzten Wahl AFD gewählt, aus Protest. Am Ende konnte ich sie überzeugen, das nicht mehr zu tun. Sie hat früher Grün gewählt und sich sogar unsere Flyer mitgenommen. Hoffentlich hält die Überzeugungskraft bis zur Wahl!

Fraukes mobiler Stand in Sasel

Nachdem sich in Sasel mehrere Kandidaten der CDU an ihren Sonnenschirm hängen müssen, um nicht mit dem Infostand wie Mary Poppins abzuheben, ist Bezirkswahlkandidatin Frauke Häger froh,  dass sie im Wahlkampf „Ökologisch-mobil per Fahrrad im BV- & EU Wahlkampf“ unterwegs ist und völlig entspannt Bürger*innen-Gespräche führen kann. Feedbacks – „JA, die EU Wahl ist sehr wichtig“, „Klar geh ich wählen – bequem per Briefwahl!“, „Ich weiß schon Bescheid/bin schon entschieden“ „KLAR, meine Stimme habt ihr!“… aber auch „War die BV nicht schon vor drei Wochen, als ich im Urlaub war?“, „Wann wählen wir die Bürgerschaft? Bezirk ist doch egal. Da kenne ich keine Köpfe!“ Sehr beglückend sind für Frauke dann einige vertiefende Gespräche zu Grünpatenschaften, Einbindung von Schüler*innen, Fahrradverkehr, auch immer wieder die Überplanung des Saseler Marktes und die Streuobstwiese Appelwisch im historischen Siedlungsteil von Sasel (siehe Termin „Zur Apfelblüte auf die Streuobstwiese“ – Bürgergespräch Frauke Häger & Umwelt-Senator Jens Kerstan). Und ein besonderer Wunsch von Frauke: ”Am Sonntag um 10 Uhr starten wir zur Politischen Radtour ab U-Bahn Ohlstedt und freuen uns auf viele Mitradelnde!“

Julias Team in Rahlstedt-Süd

In Rahlstedt-Nord und Süd wird nächtelang plakatiert und auch Bezirkswahlkandidatin Julia Chiandone wundert sich,

Grüne Westen und bei Bedarf auch Mützen für Radtouren, Plogging und mehr…

dass alles sehr viel länger dauert als ursprünglich gedacht. Die Plakate sind riesig und müssen an 10 (!) Stellen pro Plakat befestigt werden. Alle Plakatierer*innen freuen sich deshalb über noch mehr Helfer*innen. Jetzt kommen ja auch noch die Europa-Plakate. Aber ist auch toll, wenn man anschließend durch den Stadtteil radelt und all die vielen aufgestellten Plakate sieht! Und die guten Aussagen darauf!

Für die Radtour durch Rahlstedt am 17.5. hab ich schon mal von der Landesgeschäftsstelle grüne Westen bestellt und gewaschen. Sind noch vom Wahlkampf 2008… Wäre natürlich toll, wenn auch in Rahlstedt viele Grüne mitfahren und die schönen Westen dann auch tragen!

#radwegefueralle: Radfahren muss Spaß machen!

Hier ist Radfahren gruselig: Busse und Autos brettern ganz dicht vorbei, und es gibt keinen Sicherheitsabstand zu parkenden Autos

Der Radweg an der Farmsener Landstraße ist überwuchert, die kleinen Platten werden von Wurzeln nach oben gedrückt, ein einziges Gehoppel!

Mit besonderem Blick auf ganz junge und ältere Radfahrer*innen wünscht sich der Wandsbeker Bezirksseniorenbeirat (BSB) mehr Platz zum sicheren Radeln, Tempo 30 Zonen und mehr Fahrradstraßen. Und hat eine entsprechende Eingabe gemacht.

Radstreifen mit durchgezogener Linie auf der Straße sind völlig okay, sagt der BSB, sorgen sie doch dafür, dass man ohne Gehoppel zügig ans Ziel kommt – während Hochbordradwege gern mal im Nichts verschwinden oder an Bushaltestellen belagert werden von Rollatoren oder Wartenden mit Kopfhörern, die nicht mal ein Klingeln wahrnehmen.

Auf schmalen, gestrichelten Schutzstreifen jedoch, ohne Sicherheitsabstand zu parkenden Autos, wie z.B. im Kriegkamp, vorm Berner Bahnhof,  macht es keinen Spaß zu fahren. Besonders, wenn von hinten ein Bus mit voller Geschwindigkeit herangebraust kommt und man das Gefühl hat, ihn mit der Schulter fast zu berühren.

Ab 1. Januar dürfen sich voraussichtlich auch noch E-Scooter den geringen Platz mit Radlern teilen, unangenehme Vorstellung! Während das Bundesverkehrsministerium noch an der Zulassungsverordnung für sogenannte Elektrokleinstfahrzeuge arbeitet, drängen schon die ersten Anbieter von E-Scooter-Verleihsystemen auf den Markt. Auch der ADFC warnt vor schwierigen Zuständen auf der ohnehin schon überlasteten Fahrrad-Infrastruktur und fordert ein bundesweites Investitionsprogramm für sichere und breite Radwege.

Wir brauchen weniger Autofahrten, mehr Platz und bessere Luft in Städten, da sind sich in der aufgeheizten verkehrs- und umweltpolitischen Debatte fast alle einig. Das ultimative Stadtfahrzeug wird der E-Roller auch nach Einschätzung des ADFC aber nicht, dafür hat er zu viele Nachteile. Man steht ziemlich steif und unbequem auf so einem Roller, kann nichts mitnehmen und wird bei schlechter Wegesituation ganz schön durchgeschüttelt. Der entscheidende Nachteil ist aber, dass man sich nicht bewegt! Wenn man also möchte, dass Menschen gern mehr für ihre Gesundheit tun und gleichzeitig für bessere Luft in der Stadt sorgen, dann brauchen wir Radwege, auf denen sich Radler*innen wirklich wohlfühlen!

 

 

 

Frühstück mit #AnjesTjarks

Zimmer A neben der Fraktion mit Blick auf den weihnachtlich dekorierten Rathausmarkt (am 26.11. öffnet der Weihnachtsmarkt)

Dennis Paustian-Döscher mit Maryam Blumenthals Baby Yasha

Anjes hatte den Wandsbeker Kreisvorstand und die Fraktion  eingeladen, um in kleiner Runde zu besprechen, was uns vor Ort bewegt. Welche Themen beschäftigen uns und was soll davon in den politischen Alltag einfließen? Was sollte die Grüne Bürgerschaftsfraktion noch anpacken, um Hamburg weiterhin zu einer lebenswerten Stadt zu machen?

Unsere Kreisvorsitzende und Parlamentarische Geschäftsführerin, Maryam Blumenthal, Ulla Martin und Dennis Paustian-Döscher, beide ebenfalls von der Fraktion und ich (Mitglied im Kreisvorstand) waren dabei. Mir liegt besonders das gute Zusammenleben von Jung und Alt im Quartier am Herzen. Anjes erzählt, dass in Altona diesbezüglich gerade viel passiert: Es wird ein inklusives Quartier gebaut, mit Fahrstühlen in den Häusern, mit ebenen Wegen ohne Bordsteine, Begrenzung ist das Bodenleitsystem für sehbehinderte Menschen, einem eigenen Mobilitätskonzept, Schulen und Kitas in der Nähe. Das soll „role model“ für ganz Hamburg werden!

Außerdem gibt es eine tolle Nachbarschaftsinitiative, Altonavi, die Anwohnerinnen und Anwohner über Angebote und Nahversorgung in Altona informiert. Wo gibt es Unterstützung, welche Behörden sind zuständig? Altonavi kennt Vereine und Initiativen, bei denen man sich engagieren kann und informiert über: Bildung, Kunst und Kultur, Wohnen, Gesundheit, Pflege und Assistenz, Arbeit und Beschäftigung, Religion und Spiritualität, stadtteilnahen Handel und Handwerk.

Dr. Ulla Martin, Maryam Blumenthal, Dennis mit Baby Yasha – das bei Politik-Talk bestens schlafen kann

Dr. Anjes Tjarks hat ins Rathaus zum Frühstück geladen – neben ihm die nette neue Mitarbeiterin Tugce Basduran

Echt ein tolles Projekt – wär das nicht auch etwas für Wandsbek?

Weiter gehts mit der Mobilität in Hamburg. Der Bezirksseniorenbeirat in Wandsbek wünscht sich sicherere Radwege, besonders auf Radschutzstreifen (die schmalen, mit der gestrichelten Linie) fühlen sich viele ältere Radler*innen nicht wohl. Anjes weist auf eine aktuelle Umfrage hin, nach der sich die Mehrheit der Hamburger*innen über die Radoffensive der Bürgerschaft freut. Was nicht bedeutet, dass sich nicht trotzdem viele mehr Sicherheit wünschen. Obwohl Radfahren von der Faktenlage her so sicher ist, wie nie zuvor.

Mit einfachen Mitteln könnte man die Radwege aber noch sicherer machen. Z.B. große Spiegel an Kreuzungen aufbauen, um PKWs und Lastern beim Rechtsabbiegen den Blick auf den Radweg zu erleichtern. Denn, das ist ja bekannt, beim Abbiegen passieren die meisten gefährlichen Unfälle, während auf gerade Strecke so gut wie alles im grünen Bereich ist. Auch die farbliche Kennzeichnung der Radwege an Kreuzungen würde zur Sicherheit beitragen. Gute Ideen! Viele Radler*innen wünschen sich auch bessere Park-Möglichkeiten mit festen Bügeln, an die sich Räder diebstahlsicher anschließen lassen.

Zum Schluss ging es noch darum, wie wir uns für die Bezirkswahlen aufstellen – da wissen wir im Januar mehr, wenn Wahlkreise und Bezirksliste gewählt werden. Mein Eindruck: Offenes Gespräch bei leckerem Frühstück im schönen Besprechungszimmer A, mit Blick auf den Rathausmarkt, wo gerade der Weihnachtsmarkt aufgebaut wird. Gutes Format!

 

[2016:25] Radeln – ein neues Format für Wandsbek!

„Das war wirklich eine tolle Radtour!“, sagt Clamor von Trotha begeistert von unserer politischen Tour durch Wandsbek. “Ich sehe die Verpflichtung, darauf zu achten dass dieser grüne Ring erhalten und vielleicht sogar wieder an einigen Stellen gestärkt wird! Es gab schon ein paar Unterbrechungen. Ich plädiere dafür, solche Radtouren mit spannenden Themen öfter anzubieten.“ Mehr Infos >