Bezirkswahlen 2019

#bvwahl: Noch eine Woche bis zur Bezirks- und Europawahl

Die Grüne Jugend mit Jacob Klooth und Milla Fester bei Jan Otto Witt in Bramfeld

56.800 Menschen sind auf der Flucht gestorben – und die Dunkelziffer liegt wesentlich höher

In allen Stadtteilen werden Flyer verteilt, diskutiert, Frühverteiler organisiert. In Bramfeld hatte Wahlkreiskandidat Jan Otto Witt, zusammen mit der Grünen Jugend eine eindrucksvolle Aktion am Stand: Schwimmwesten lagen auf dem Platz und mit  Kreide war die Zahl der toten Geflüchteten auf den Asphalt gemalt – die Dunkelziffer liegt vermutlich dreimal so hoch. Bitter!

Mit Ingo Schreep und Wahlkreiskandidat Rahlstedt-Nord, Christof Hertel, hab ich Haustürwahlkampf gemacht und wieder viele gute Kontakte gehabt. So viele Menschen freuen sich über die persönliche Vorstellung der Kandidat*innen.

Die Wahlkreiskandidat*innen Zohra Mojadeddi und Linus Jünemann werden morgens am S-Bahnhof Poppenbüttel richtig viele Flyer los, Zohra muss tatsächlich ihren Kandidaten-Flyer nachbestellen, 2000 Stück sind verteilt!

Rahlstedt-Nord am Stand am Berner Wochenmarkt

Maryam Blumenthal im Hamburg Journal

Am Berner Wochenmarkt erfuhren Christof und ich: Wir müssen unsere offizielle schriftliche Stand-Erlaubnis immer dabeihaben, damit klar ist, dass wir dort tatsächlich stehen dürfen. Die fehlt nächsten Freitag ganz bestimmt nicht!

Vor Penny in Meiendorf traf ich am Samstag beim Flyern einen jungen Mann mit Migrationshintergrund, der sich zur AFD bekannte: „Ausländer für Deutschland!“, rief er mir stolz entgegen. Oh Mann!

 

Abtransport eines zerrissenen Plakats, passt gerade eben in den Korb

Wahlkreiskandidat für die Walddörfer, Jan Blumenthal, war auf der Zukunftsmeile in Volksdorf.

Unsere Spitzenkandidatin Maryam Blumenthal hat viele Interviews gegeben, war u.a. auch im Hamburg Journal. Und hat sich auf der ESC-Party im Karo Beach u.a. zusammen mit den Wahlkreiskandidat*innen Julia Chiandone,  Dennis Paustian-Döscher, Oliver Döscher ein wenig vom Wahlkampf erholt – das muss auch sein!

Zwischendurch wurden immer wieder kaputte Plakate eingesammelt und ausgetauscht; auch waren einige Standorte nicht okay, müssen verändert werden.

 

 

Rahlstedt on Tour mit Matthias Beilicke, Rainder Steenblock, Harry von Borstel, mir, Martin Bill, Christof Hertel (von links) und vielen netten Rahlstedter*innen

Mit der BIM-Geschäftsleitung Martina Quast am Bürgerhaus in Meiendorf

Die Stadtteilgruppen haben in Volksdorf, im Kerngebiet und in Bramfeld getagt.

Die Rahlstedter Stadtteilgruppe war diesmal mit dem Rad unterwegs. Mit dabei waren viele nette Rahlstedter*innen, die von unserer Radtour auf unterschiedlichsten Kanälen erfahren hatten und sich z.T. schon 30 Minuten vor Abfahrt am Treffpunkt an der U-Bahn Meiendorf einfanden. Von dort ging es in ca. zwei Stunden quer durch Meiendorf (mit Stippvisite im BIM, wo uns die nette Frau Quast erzählte, was alles im Bürgerhaus läuft) und Oldenfelde bis zum Absacker bei Schweinske im Rahlstedt Center. Über 20 Interessierte waren insgesamt dabei, und es gab viele Diskussionen und Anregungen.

 

Jippieh, wir waren genug Radler*innen, um auf der Straße nebeneinander zu fahren!

Der grüne verkehrspolitische Sprecher der Bürgerschaft, Martin Bill, vor dem neuen Park und Ride Platz am Meiendorfer Bahnhof

Einige Mitfahrende beklagten sich über den schlechten Straßenzustand in Rahlstedt, in der Rahlstedter Straße gibt es z.B. große Löcher im Asphalt. Andere fanden es schade, dass Radbügel an Bahnhöfen so schlecht beleuchtet sind. Unser stellvertretender Vorstandsvorsitzender Harry von Borstel machte einen Vorschlag für einen neuen Radweg; das werden wir uns nach der Wahl alles sehr genau ansehen.

 

 

 

Für eine grüne, generationengerechte Gesellschaft

Christa Möller-Metzger ist gern mit dem Rad unterwegs und liebt das Familienleben sowie kochen mit Freunden und joggen. Die Journalistin ist nicht nur in grünen Themen von Naturkosmetik bis Plastikmüll unterwegs, sondern auch Sprecherin der Hamburger GRÜNEN 60plus und Mitglied im Bundesvorstand der GRÜNEN Alten. Jetzt ist Christa die Nummer Zwei der Wandsbeker GRÜNEN zur Bezirkswahl und kandidiert in Meindorf und Oldenfelde. Sie macht sich stark für mehr Durchmischung der Stadtteile durch bezahlbaren Wohnraum mit Wohnprojekten für Jung und Alt und für mehr Begegnungsstätten für alle Generationen in den Quartieren. Sie setzt sich ein für saubere Luft, mehr Blühflächen und eine größere Einbindung aller Bewohnerinnen und Bewohner.

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Für eine grüne und lebenswerte Stadt

Jan-Hendrik Blumenthal ist ein Familienmensch und begeisterter Kanu-Fahrer, aber auch Joggen und Heimwerken gehören für den Volksdorfer zu den Lieblingsbeschäftigungen. Seit 2011 ist er im Stadtplanungsausschuss sowie im Regionalausschuss Walddörfer aktiv. Jetzt kandidiert Jan-Hendrik in den Walddörfern für die Bezirksversammlung. Dort will er Hamburgs grünen Charakter erhalten und mit intelligenter Stadtplanung mehr bezahlbaren Wohnraum schaffen sowie nachhaltige Mobilität durch Rad- und Fußverkehr und ÖPNV fördern – insbesondere in den Randgebieten. Die Artenvielfalt möchte er durch ökologische Aufwertung von Grünflächen erhalten und die Energiewende vor Ort vorantreiben und erneuerbare Energien ausbauen.

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Für ein vernünftiges, zukunftsgerechtes Miteinander!

Jan Otto Witt ist täglich mit dem Fahrrad unterwegs, in der Freizeit in Hamburgs Grün stets auf der Suche nach schönen Radstrecken. Der Hamburger Jung in der dritten Generation ist auch leidenschaftlicher Elektronik-Bastler und werkelt an Hard- und Software für Arduinos. Jetzt kandidiert Jan Otto in Steilshoop und Bramfeld-Süd für die Bezirksversammlung. Dort will er sich für zukunftsfähige und nachhaltige Nutzung von öffentlichen Flächen und Straßen einsetzen und den Umweltverbund aus Fuß-, Rad- und öffentlichem Verkehr fördern. Er möchte die Stadtflora und -fauna bewahren und erneuern und mehr bezahlbaren und effizienten Wohnraum im Einklang mit der Natur schaffen.

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GRÜNES Planungsprogramm für Wandsbek

Hamburg ist eine wachsende Stadt, die immer mehr Menschen anzieht. Der Bedarf an bezahlbarem Wohnraum wächst. Gewerbe, Verkehr und Freizeit fordern mehr Platz im begrenzten städtischen Raum. Aber Hamburgs grüner Charakter muss geschützt werden. Stadtentwicklung sichert unsere Zukunft nur, wenn sowohl ökologische als auch soziale und wirtschaftliche Belange gleichermaßen berücksichtigt werden. Die GRÜNEN haben in den letzten Jahren im gesamten Bezirk durch gezielte Wohnungsbauprojekte, insbesondere durch Nachverdichtung und Aufstockung in bestehenden Quartieren, dem Wohnraummangel entgegengewirkt – und dabei das Augenmerk auf die Nachhaltigkeit der Vorhaben gerichtet.

Wohnen in Wandsbek muss ökologisch und bezahlbar sein. Gerade jetzt müssen wir so bauen, dass wenig Energie verbraucht wird – dann sinken die Nebenkosten. Weiteres Gebot der Stunde: Energie muss aus erneuerbaren Quellen kommen. Immer mehr Wohnungen fallen aus der Sozialbindung – diesen Trend müssen wir stoppen. Wir setzen auf Nachverdichtung statt auf Grünflächenverbrauch, wir wollen Altlastenflächen sanieren und bebauen, wie im Neusurenland.

Mobilität in Wandsbek muss umweltschonend und zeitgemäß sein. Wir brauchen eine hohe Verkehrsleistung, der Autoverkehr und seine Staus wachsen aus Konzepten von gestern. Fuß-, Rad- und öffentlicher Verkehr sind die umweltschonenden Alternativen, die es heute schon gibt und die wir ausbauen müssen, um unsere Zukunft zu sichern. Deswegen wollen wir mehr Wander- und Verbindungswege. Fußwege müssen ausreichend breit und barrierefrei sein. Wir brauchen mehr Stadtrad-Stationen, gute Radwege, Radschnellstraßen, Radfernwege und ein verstärktes Bike&Ride-Angebot. Wir brauchen ÖPNV-Querverbindungen, die S4 und die U5. Die Wandsbeker Buslinien müssen unter Einbeziehung der Fahrgäste überplant werden.

Gewerbe in Wandsbek soll wirtschaftlich und attraktiv sein. Die Wandsbeker Unternehmen brauchen attraktive Standortbedingungen, eine serviceorientierte Verwaltung und Planungssicherheit. Dabei müssen wir die Bedürfnisse der Menschen in den Quartieren im Blick haben. Wir brauchen Stadtteilzentren, die für den täglichen Einkauf wichtig sind sowie Ortsnahes Gewerbe für kurze Wege zwischen Arbeit und Wohnen. Wir wollen gezielt kleinere und mittlere Unternehmen mit vielen Arbeitsplätzen bei gleichzeitig geringem Flächenbedarf ansiedeln, für die unternehmerisches, soziales und ökologisches Handeln zusammengehört. Arbeiten und Wohnen soll nah beieinander sein, Kleingewerbe wollen wir bei neuen Wohnungsbauprojekten fördern.

Mehr Infos in unserem Wahlprogramm, Kapitel 3: Nachhaltig geplanter Bezirk >

Bezahlbare Mieten. Mehr Vielfalt. Besseres Klima.

Dennis-Paustian-Döscher wohnt mit Mann, zwei Hunden und einer Katze im Stadtteil Wandsbek, geht gerne zu Fuß, liebt die Ostsee und genießt Kultur als Ohnsorg-Abonnent oder im Kulturschloss Wandsbek. Er war von 2014 bis 2018 Vorsitzender der GRÜNEN Bezirksfraktion und ist deren wirtschaftspolitischer Sprecher. Jetzt kandidiert Dennis in Wandsbek und Eilbek für die Bezirksversammlung. Er setzt sich für mehr bezahlbaren Wohnraum für alle ein und für intakte Spielplätze durch ein flächendeckendes Spielplatzprogramm. Er will den Mühlenteichpark sanieren und durch den Abbau von Barrieren die Teilhabe von Menschen mit Handicaps sichern.

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Für ein lebendiges und lebenswertes Quartier

Frauke Häger liebt europäische Filme und Literatur im Original und entdeckt auf dem Rad mit Fernglas und Fotoapparat die Natur und Kulturlandschaften. Als Netzwerkerin für Natur und Umwelt, gutes Miteinander im Quartier, Sprachförderung, Integration, Sport, Kultur, Kirche und vieles mehr ist sie in ihrem „Dorf Sasel“ und darüber hinaus aktiv. Jetzt kandidiert Frauke in Wellingsbüttel und Sasel für die Bezirksversammlung. Dort will sie sich für nachhaltige Stadtplanung einsetzen, die Landschaft wirksam schützen, landwirtschaftlich genutzte Flächen sichern und quartiersprägende Kultur-, Natur- und Lebensräume erhalten sowie für eine demokratische und offene Gesellschaft einstehen.

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Für einen gesunden Mix aus Leben, Arbeiten und Natur

Julia Chiandone findet man in der Natur, beim Kochen für Freunde und Familie, bei Kultur- und Sportveranstaltungen und auch in der Kirche – und nicht selten mit der Nase in einem Buch oder in einen Klönschnack vertieft über dies und das, aber immer auch über eines: Die Gestaltung unseres Europas! Jetzt kandidiert Julia in Rahlstedt-Süd für die Bezirksversammlung. Sie will im Bezirk Wandsbek und speziell in Rahlstedt mehr Räume für Begegnungen schaffen und so gute Kontakte im Quartier ermöglichen, dabei die Aufwertung von vorhandenen Grünflächen vorantreiben und schöne und moderne Sport- und Spielplätze ausbauen.

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Für eine offene und gerechte Gesellschaft

Maryam Blumenthal ist seit über zwanzig Jahren mit dem Basketball dribbelnd als Spielerin und ehrenamtliche Trainerin in Hamburgs Sporthallen unterwegs. Für den Sport und Soziales engagiert sie sich auch als Sprecherin in der GRÜNEN Bezirksfraktion, wo sie seit 2015 Parlamentarische Geschäftsführerin ist. Jetzt ist Maryam Spitzenkandidatin der Wandsbeker GRÜNEN und kandidiert in Farmsen, Berne und Bramfeld-Nord. Mit ihrem Engagement will die Mutter dreier Söhne für eine demokratische und offene Gesellschaft einstehen, in der alle einen Platz finden. Sie will den sozialen Zusammenhalt in den Quartieren stärken und mehr bezahlbaren Wohnraum schaffen und dabei Hamburgs grünen Charakter erhalten.

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Für mehr Klimaschutz und eine lebenswerte Stadt

Joachim Nack liebt Joggen und Wandern. Allerdings ist dafür nicht immer Zeit, denn der selbständige Rechtsanwalt ist seit 2011 Mitglied der Bezirksversammlung und seit fünf Jahren sogar deren stellvertretender Vorsitzender. Joachim kandidiert für Marienthal, Jenfeld und Tonndorf und setzt sich für eine stadtverträgliche Mobilität ein. Radinfrastruktur und ÖPNV-Angebot will der Verkehrsfachsprecher verbessern, um saubere Luft und weniger Lärm zu erreichen. Mehr stationsbasiertes CarSharing soll in Wandsbek zur Minderung des Parkdrucks beitragen.

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Für eine aufgeklärte und offene Gesellschaft

Zohra Mojadeddi engagiert sich sonst für Waisenkinder in Asien. Die Unternehmensberaterin kümmert sich um die dortigen Prozessabläufe in Waisenhäusern, die medizinische Versorgung, Solaranlagen und vieles mehr. Jetzt kandidiert Zohra in Hummelsbüttel und Poppenbüttel für die Bezirksversammlung. Hier will sie sich für die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum für Alleinlebende, Familien sowie Seniorinnen und Senioren einsetzen sowie barrierefreie Freizeitangebote und Kulturveranstaltungen fördern.

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#bvWahlen: Aktuelles aus Wandsbek

Katharina Fegebank mit ihren Zwillingen und Vertreter*innen der Stadtteilgruppe in Eilbek 

Jan Otto Witt in Steilshoop

Prominenter Besuch in Eilbek, unsere zweite Bürgermeistern hat u.a. mit Bezirkswahlkandidat Dennis Paustian-Döscher geflyert. Die Zwillinge waren natürlich dabei.

In Rahlstedt-Süd war am Samstag die Bürgerschaftsabgeordnete Christiane Blömeke am Stand, und am Sonntag wurden beim Wandse-Lauf mal ganz andere Leute erreicht als sonst am Stand, wenn die Markt-Besucher*innen einkaufen.

 

Rahlstedt-Süd mit Christiane Blömeke

Am Freitag vor einer Woche hatte Wahlkreiskandidat Jan Otto Witt in Steilshoop einen Stand, der Tag verlief relativ ruhig mit netten Gesprächen über den Marktplatz, das EKZ und Wohnungsbau.

Gestern war dagegen am Bramfelder Markt viel los. SPD und CDU waren auch da. Schwerpunktthemen waren Bramfeld 70 und Flächenversiegelung (auch durch den Marktplatz). Und bei der Bergstedter Meile war es ziemlich grün mit dem Bürgerschaftsabgeordneten Olaf Duge, dem Bezirkswahlkandidaten Jan Blumenthal, Fraktionärin Dr. Ulla Martin, Christiane Blömeke und den Stadtteilgruppenmitgliedern.

Nicht umsonst sagt Bundesgeschäftsführer Michael Kellner bei der Bundestagsfraktions-Klausur in Potsdam: „Andere machen Ferien, die Grünen Wahlkampf!“

Olaf Duge mit den Volksdorfern auf der Bergstedter Meile

Spitzenkandidatin der CDU, Franziska Hoppermann,  im sonnigen Gespräch mit unserer grünen Spitzenkandidatin Maryam Blumenthal

In Rahlstedt-Nord geht es weiter mit Haustürwahlkampf. Wer noch Lust darauf hat: Ich freu mich über Begleitung!

 

GRÜNES Sozialprogramm für Wandsbek

Mehr als 435 Tausend Menschen wohnen in Wandsbek – mehr als in jedem anderen Hamburger Bezirk. Mit 22% über 60 sind wir auch der Top-Senioren-Bezirk. Aber auch immer mehr junge Familien kommen nach Wandsbek: Wir sind vielfältig und bunt und das ist eine Herausforderung an die Bezirkspolitik. Deswegen haben wir uns in den letzten Jahren stark für Teilhabe von Behinderten und Alten, von Kindern, Jugendlichen und Flüchtlingen eingesetzt.

Generationengerechtigkeit – das ist bei uns mehr als nur ein Schlagwort. Den Belangen von Kindern und Jugendlichen sowie von älteren Menschen gleichermaßen gerecht zu werden – das steht im Mittelpunkt unserer Debatte und unserer politischen Praxis. Wir setzen uns ein für gemeinschaftliches Wohnen von Jung und Alt, wollen solche Projekte flächendeckend vorhalten und Begegnungsstätten für alle schaffen. Wir wollen den Bezirksseniorenbeirat weiter unterstützen und Seniorentreffs und Seniorenberatungsstellen erhalten – mit freiem WLAN in Senioreneinrichtungen. Wir brauchen mehr gemeinsame Aktivitäten von Jung und Alt zum Beispiel durch Kooperation von Kindertagesstätten und Senioreneinrichtungen – gut auch, wenn das baulich verknüpft werden kann. In den Quartieren brauchen wir die bestmögliche Versorgung für Familien durch gut erreichbare Beratungsangebote, Kindertagesstätten und Angebote für junge Menschen.

Integration und Inklusion von Behinderten, Flüchtlingen und anderen Menschen, die ohne Hilfe allein am Rand oder außerhalb unserer Gesellschaft stehen würden – das bedeutet, ein soziales Wandsbek für alle zu schaffen. Ganz praktisch wollen wir in Wandsbek die Arbeit des Inklusionsbeirates, der Vereine, Verbände und Stiftungen stärken, mehr Mittel im Inklusionsfonds bereitstellen, für Barrierefreiheit sorgen und in neuen Wohnprojekten Menschen mit Behinderungen besser berücksichtigen.

Wir wollen ein soziales Wandsbek für alle! Ein gutes Leben in Wandsbek darf nicht vom Einkommen abhängig sein. Deswegen brauchen wir weiterhin ausreichende Plätze für Obdachlose, gerade auch spezielle Anlaufstellen für obdachlose Frauen. Für Menschen in  Ausbildung brauchen wir spezielle Wohnprojekte.

Der Sport wird immer wichtiger: Gesundheit und gesellschaftliche Teilhabe werden gefördert – Sport verbindet! Deswegen stehen wir zum Ausbau und zur Sanierung von Sportstätten und wollen eine optimale Kooperation zwischen Schulen und Vereinen. Vielfalt wird auch hier gebraucht: Behindertensport, Parksport, öffentliche Kindersportgeräte, Schwimmsport, Frauensport und auch kleine Quartierssportstätten – all dies ist uns wichtig!

Die Kultur müssen wir im gesamten Bezirk stärken. Vielfältige kulturelle Angebote und Treffpunkte sind wichtig, damit sich Menschen in ihrem Bezirk wohlfühlen. Hier sind gerade die Stadtteilkulturzentren von besonderer Bedeutung. Das wollen wir weiter unterstützen und ein neues Stadtteilkulturzentrum in Rahlstedt aufbauen. Wir brauchen mehr kulturelle Angebote im gesamten Bezirk und müssen kulturelle Infos und Ankündigungen flächendeckend bereitstellen.

Mehr Infos in unserem Wahlprogramm, Kapitel2: Sozialer Zusammenhang im Bezirk >

Fotos: Pixabay, Privat

Schülerfragen zur Bezirkswahl

Schokokekse kamen eindeutig besser an als Salzbrezeln

Die ersten Anfragen an die Kandidat*innen zur Bezirkswahl kommen rein. In der Geschäftsstelle waren am Dienstag z.B. vier Schüler*innen einer Wandsbeker 9. Klasse zu Besuch.

Die Klasse hatte sich aufgeteilt, eine Gruppe ging zur CDU gegenüber, die anderen verteilten sich auf die restlichen Parteien – bei der AFD war die Lehrerin dabei.

Es gab Brezeln und Kekse und Maryam Blumenthal und ich beantworteten abwechselnd die vorbereiteten Fragen: Wie lange seid ihr schon in der Partei, glaubt ihr, dass Trump wiedergewählt wird und wie findet ihr das? Wie sprecht ihr mehr Frauen an, was tut ihr gegen den Klimawandel?

Nach 45 Minuten waren alle Fragen beantwortet, die Schokokekse aufgegessen und die Gruppe machte sich wieder auf den Weg zurück in die Schule.

Richtig gut, dass das Thema Bezirkswahlen so aktiv aufgegriffen wird. Der Unterschied zwischen Bezirks- und Bundespolitik ist hoffentlich ein bisschen klarer geworden. Und wir wären gern dabei gewesen, wenn alle Infos im Klassenraum zusammengetragen und diskutiert wurden.

Wahlen für die Bezirksversammlung

Wandsbeker Spitzenteam: Maryam Blumenthal und Christa Möller

Wahlmarathon von 10 Uhr bis 20 Uhr

Oha, das war eine Mammutveranstaltung! Um 10 Uhr ging es am Samstagmorgen los – am Morgen nach dem Neujahrsempfang! Aber viele Wandsbeker*innen waren tapfer erschienen, um die Kandidat*innen für die neun Wahlkreise und die Bezirksliste aufzustellen.

Um den Ablauf zu vereinfachen, hatte der Kreisvorstand beschlossen, die Wahlkreise gebündelt in vier Wahlversammlungen zu wählen, die farblich gekennzeichnet waren. Je nach Wohnort gehörte man zur grünen, blauen, gelben oder weißen Versammlung. Die Versammlungsleitungen wechselten sich ab.

Die Zählkommission ist gut drauf

Zwischenstand der Ergebnisse

Harry von Borstel und Eckhard Heumeyer hatten alle Formulare und Abläufe bestens vorbereitet. Brötchen, heiße Suppe, Kuchen und Getränke standen im Nebenraum bereit.

Bevor es losging, machte Oliver Schweim noch mal klar, wieviel Zeitaufwand mit der Arbeit als Bezirksabgeordneter verbunden ist: 126 Abende von 220 Arbeitstagen im Jahr hat er 2018 für grüne Bezirksarbeit investiert. „Wir müssen Power reinbringen“, meinte er, „sonst wird das nichts!“ Er selbst möchte aus persönlichen Gründen zunächst eine Politik-Pause einlegen.

Geheime Wahl in zwei Wahlkabinen

Über 40 Mitglieder wählen die Bezirksliste

Dann wurde unermüdlich gewählt, bis um 20 Uhr auch die Bezirksliste mit 27 Kandidat*innen stand – quotiert bis Platz 22, mit zwei Frauen an der Spitze: Maryam Blumenthal (knapp 88% der Stimmen) und Christa Möller (89.5%) . Auf Platz 3 folgt Dennis Paustian-Döscher (knapp 81%).

In den Wahlkreisen kandidieren auf dem ersten Platz für die Walddörfer Jan-Hendrik Blumenthal, in Eilbek/Wandsbek Dennis-Paustian-Döscher, in Farmsen/Berne/Bramfeld Nord Maryam Blumenthal, in Marienthal/Jenfeld Joachim Nach, in Bramfeld-Süd/Steilshoop Jan-Otto Witt, in Rahlstedt-Nord Christa Möller, in Wellingsbüttel/Sasel Frauke Häger, in Rahlstedt-Süd Julia Chiandone, in Poppenbüttel/Hummelsbüttel Zohra Mojadeddi.

Bunte Abstimmung für die Bezirksliste

Stimmzettelausgabe für Wahlkreis Grün, Gelb, Blau und Weiß

Alle Kandidat*innen sind auch auf der Homepage zu finden, ebenso die meisten Bewerbungen.

Vielen Dank an Rainder Steenblock, für die gute Organisation bei der Aufstellung und Wahl der Bezirksliste! Jetzt kann es losgehen!