Bezirkswahl

#bvwahl: Noch eine Woche bis zur Bezirks- und Europawahl

Die Grüne Jugend mit Jacob Klooth und Milla Fester bei Jan Otto Witt in Bramfeld

56.800 Menschen sind auf der Flucht gestorben – und die Dunkelziffer liegt wesentlich höher

In allen Stadtteilen werden Flyer verteilt, diskutiert, Frühverteiler organisiert. In Bramfeld hatte Wahlkreiskandidat Jan Otto Witt, zusammen mit der Grünen Jugend eine eindrucksvolle Aktion am Stand: Schwimmwesten lagen auf dem Platz und mit  Kreide war die Zahl der toten Geflüchteten auf den Asphalt gemalt – die Dunkelziffer liegt vermutlich dreimal so hoch. Bitter!

Mit Ingo Schreep und Wahlkreiskandidat Rahlstedt-Nord, Christof Hertel, hab ich Haustürwahlkampf gemacht und wieder viele gute Kontakte gehabt. So viele Menschen freuen sich über die persönliche Vorstellung der Kandidat*innen.

Die Wahlkreiskandidat*innen Zohra Mojadeddi und Linus Jünemann werden morgens am S-Bahnhof Poppenbüttel richtig viele Flyer los, Zohra muss tatsächlich ihren Kandidaten-Flyer nachbestellen, 2000 Stück sind verteilt!

Rahlstedt-Nord am Stand am Berner Wochenmarkt

Maryam Blumenthal im Hamburg Journal

Am Berner Wochenmarkt erfuhren Christof und ich: Wir müssen unsere offizielle schriftliche Stand-Erlaubnis immer dabeihaben, damit klar ist, dass wir dort tatsächlich stehen dürfen. Die fehlt nächsten Freitag ganz bestimmt nicht!

Vor Penny in Meiendorf traf ich am Samstag beim Flyern einen jungen Mann mit Migrationshintergrund, der sich zur AFD bekannte: „Ausländer für Deutschland!“, rief er mir stolz entgegen. Oh Mann!

 

Abtransport eines zerrissenen Plakats, passt gerade eben in den Korb

Wahlkreiskandidat für die Walddörfer, Jan Blumenthal, war auf der Zukunftsmeile in Volksdorf.

Unsere Spitzenkandidatin Maryam Blumenthal hat viele Interviews gegeben, war u.a. auch im Hamburg Journal. Und hat sich auf der ESC-Party im Karo Beach u.a. zusammen mit den Wahlkreiskandidat*innen Julia Chiandone,  Dennis Paustian-Döscher, Oliver Döscher ein wenig vom Wahlkampf erholt – das muss auch sein!

Zwischendurch wurden immer wieder kaputte Plakate eingesammelt und ausgetauscht; auch waren einige Standorte nicht okay, müssen verändert werden.

 

 

Rahlstedt on Tour mit Matthias Beilicke, Rainder Steenblock, Harry von Borstel, mir, Martin Bill, Christof Hertel (von links) und vielen netten Rahlstedter*innen

Mit der BIM-Geschäftsleitung Martina Quast am Bürgerhaus in Meiendorf

Die Stadtteilgruppen haben in Volksdorf, im Kerngebiet und in Bramfeld getagt.

Die Rahlstedter Stadtteilgruppe war diesmal mit dem Rad unterwegs. Mit dabei waren viele nette Rahlstedter*innen, die von unserer Radtour auf unterschiedlichsten Kanälen erfahren hatten und sich z.T. schon 30 Minuten vor Abfahrt am Treffpunkt an der U-Bahn Meiendorf einfanden. Von dort ging es in ca. zwei Stunden quer durch Meiendorf (mit Stippvisite im BIM, wo uns die nette Frau Quast erzählte, was alles im Bürgerhaus läuft) und Oldenfelde bis zum Absacker bei Schweinske im Rahlstedt Center. Über 20 Interessierte waren insgesamt dabei, und es gab viele Diskussionen und Anregungen.

 

Jippieh, wir waren genug Radler*innen, um auf der Straße nebeneinander zu fahren!

Der grüne verkehrspolitische Sprecher der Bürgerschaft, Martin Bill, vor dem neuen Park und Ride Platz am Meiendorfer Bahnhof

Einige Mitfahrende beklagten sich über den schlechten Straßenzustand in Rahlstedt, in der Rahlstedter Straße gibt es z.B. große Löcher im Asphalt. Andere fanden es schade, dass Radbügel an Bahnhöfen so schlecht beleuchtet sind. Unser stellvertretender Vorstandsvorsitzender Harry von Borstel machte einen Vorschlag für einen neuen Radweg; das werden wir uns nach der Wahl alles sehr genau ansehen.

 

 

 

Kneipengespräch in Rahlstedt

Die ZEIT und die Körberstiftung hatten zu Kneipengesprächen eingeladen, insgesamt 36 sollen in Hamburg in den unterschiedlichsten Stadtteilen stattfinden, das dritte davon in Rahlstedt. Am 13.2. trafen sich deshalb 12 Rahlstedter*innen im Café Olé, um gemeinsam zu überlegen, wie man Hamburg besser machen kann – so das Motto. Themeninteressen waren vorher abgefragt worden, ich hatte mich für „Mobilität“ angemeldet,  Julia Chiandone für „Kultur“. Alle Gäste waren entsprechend nach Gruppen eingeteilt und saßen an Extra-Tischen.

Zu Anfang sollten wir Königin oder König spielen und sagen, was wir verändern würden, wenn wir die Macht dazu hätten. Meine Mobilitäts-Gruppe – obwohl aus Mitgliedern dreier verschiedener demokratischer Parteien zusammengesetzt – war sich schnell einig: Das Wichtigste ist die Durchmischung der Stadtteile. Keine Nobel-Gebiete, keine Schmuddel-Ecken, besonders abgehängte Stadtteile müssten so viel Geld zur eigenen Verfügung haben, dass sie tolle Stadtplanungskonzepte entwickeln könnten, um das eigene Viertel aufzuwerten. Das hat dann Auswirkung auf das soziale Miteinander, auch in den Schulen. Die Identifikation mit dem Umfeld wäre viel größer, die Sorge um den Stadtteil würde mitwachsen.

Aber auch beim Thema Radfahren waren wir einer Meinung: Mehr Protected Bikelanes, genug Platz für Fußgänger*innen und Räder, weniger Autos; z.B. auf der Wandsbeker Chaussee könnte man gut auf Fahrspuren verzichten und stattdessen auf einer Seite einen breiten Radstreifen anlegen mit Rad-Gegenverkehr.

Die, die sich nicht an Regeln halten, sollten stärker bestraft werden. Und wir brauchen sichere Räume, in denen man sich angstfrei bewegen kann.

Die angesetzten zwei Stunden reichten bei Weitem nicht für die intensiven Gespräche, die an allen Tischen geführt wurden und einige blieben auch noch länger.

Alle Ideen wurden protokolliert und gesammelt. In einem zweiten Schritt wird es neue Workshops geben mit den Leuten, die Lust haben, weiterzumachen.

Tolle Initiative. In einigen Stadtteilen ist das Interesse so groß, dass gar nicht alle Anmeldungen berücksichtigt werden können, die Aufnahmegrenze liegt bei 25. In Rahlstedt hatte es allerdings noch freie Plätze gegeben.

 

Schülerfragen zur Bezirkswahl

Schokokekse kamen eindeutig besser an als Salzbrezeln

Die ersten Anfragen an die Kandidat*innen zur Bezirkswahl kommen rein. In der Geschäftsstelle waren am Dienstag z.B. vier Schüler*innen einer Wandsbeker 9. Klasse zu Besuch.

Die Klasse hatte sich aufgeteilt, eine Gruppe ging zur CDU gegenüber, die anderen verteilten sich auf die restlichen Parteien – bei der AFD war die Lehrerin dabei.

Es gab Brezeln und Kekse und Maryam Blumenthal und ich beantworteten abwechselnd die vorbereiteten Fragen: Wie lange seid ihr schon in der Partei, glaubt ihr, dass Trump wiedergewählt wird und wie findet ihr das? Wie sprecht ihr mehr Frauen an, was tut ihr gegen den Klimawandel?

Nach 45 Minuten waren alle Fragen beantwortet, die Schokokekse aufgegessen und die Gruppe machte sich wieder auf den Weg zurück in die Schule.

Richtig gut, dass das Thema Bezirkswahlen so aktiv aufgegriffen wird. Der Unterschied zwischen Bezirks- und Bundespolitik ist hoffentlich ein bisschen klarer geworden. Und wir wären gern dabei gewesen, wenn alle Infos im Klassenraum zusammengetragen und diskutiert wurden.

[2018:42] Bezirkswahl Wandsbek 2019

Am 26. Mai 2019 finden zusammen mit der Europawahl die Bezirkswahlen in den sieben Hamburger Bezirken statt – natürlich auch im Bezirk Wandsbek. Die GRÜNEN Wandsbek wollen nicht nur ihre erfolgreiche Arbeit in der Bezirkskoalition fortsetzen, sondern möglichst gestärkt aus diesen Wahlen hervorgehen – für ein grünes Wandsbek. Schon bei der Wahlvorbereitung macht GRÜN den Unterschied: In einem mehrmonatigen Programmprozess entsteht unter Beteiligung der GRÜNEN Basis und der interessierten Öffentlichkeit das neue Bezirkswahlprogramm. Und weil das natürlich auch jemand umsetzen muss, werden in allen neun Wandsbeker Wahlkreisen und für den Gesamtbezirk die Wahllisten aufgestellt. Jetzt ist die Bezirkswahl-Seite der GRÜNEN Wandsbek online gegangen – mit allen wichtigen Details zum Programm- und Listenprozess. Mehr Infos >