GRÜNES Sozialprogramm für Wandsbek

Mehr als 435 Tausend Menschen wohnen in Wandsbek – mehr als in jedem anderen Hamburger Bezirk. Mit 22% über 60 sind wir auch der Top-Senioren-Bezirk. Aber auch immer mehr junge Familien kommen nach Wandsbek: Wir sind vielfältig und bunt und das ist eine Herausforderung an die Bezirkspolitik. Deswegen haben wir uns in den letzten Jahren stark für Teilhabe von Behinderten und Alten, von Kindern, Jugendlichen und Flüchtlingen eingesetzt.

Generationengerechtigkeit – das ist bei uns mehr als nur ein Schlagwort. Den Belangen von Kindern und Jugendlichen sowie von älteren Menschen gleichermaßen gerecht zu werden – das steht im Mittelpunkt unserer Debatte und unserer politischen Praxis. Wir setzen uns ein für gemeinschaftliches Wohnen von Jung und Alt, wollen solche Projekte flächendeckend vorhalten und Begegnungsstätten für alle schaffen. Wir wollen den Bezirksseniorenbeirat weiter unterstützen und Seniorentreffs und Seniorenberatungsstellen erhalten – mit freiem WLAN in Senioreneinrichtungen. Wir brauchen mehr gemeinsame Aktivitäten von Jung und Alt zum Beispiel durch Kooperation von Kindertagesstätten und Senioreneinrichtungen – gut auch, wenn das baulich verknüpft werden kann. In den Quartieren brauchen wir die bestmögliche Versorgung für Familien durch gut erreichbare Beratungsangebote, Kindertagesstätten und Angebote für junge Menschen.

Integration und Inklusion von Behinderten, Flüchtlingen und anderen Menschen, die ohne Hilfe allein am Rand oder außerhalb unserer Gesellschaft stehen würden – das bedeutet, ein soziales Wandsbek für alle zu schaffen. Ganz praktisch wollen wir in Wandsbek die Arbeit des Inklusionsbeirates, der Vereine, Verbände und Stiftungen stärken, mehr Mittel im Inklusionsfonds bereitstellen, für Barrierefreiheit sorgen und in neuen Wohnprojekten Menschen mit Behinderungen besser berücksichtigen.

Wir wollen ein soziales Wandsbek für alle! Ein gutes Leben in Wandsbek darf nicht vom Einkommen abhängig sein. Deswegen brauchen wir weiterhin ausreichende Plätze für Obdachlose, gerade auch spezielle Anlaufstellen für obdachlose Frauen. Für Menschen in  Ausbildung brauchen wir spezielle Wohnprojekte.

Der Sport wird immer wichtiger: Gesundheit und gesellschaftliche Teilhabe werden gefördert – Sport verbindet! Deswegen stehen wir zum Ausbau und zur Sanierung von Sportstätten und wollen eine optimale Kooperation zwischen Schulen und Vereinen. Vielfalt wird auch hier gebraucht: Behindertensport, Parksport, öffentliche Kindersportgeräte, Schwimmsport, Frauensport und auch kleine Quartierssportstätten – all dies ist uns wichtig!

Die Kultur müssen wir im gesamten Bezirk stärken. Vielfältige kulturelle Angebote und Treffpunkte sind wichtig, damit sich Menschen in ihrem Bezirk wohlfühlen. Hier sind gerade die Stadtteilkulturzentren von besonderer Bedeutung. Das wollen wir weiter unterstützen und ein neues Stadtteilkulturzentrum in Rahlstedt aufbauen. Wir brauchen mehr kulturelle Angebote im gesamten Bezirk und müssen kulturelle Infos und Ankündigungen flächendeckend bereitstellen.

Mehr Infos in unserem Wahlprogramm, Kapitel2: Sozialer Zusammenhang im Bezirk >

Fotos: Pixabay, Privat

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