Für Bürger-Beteiligung, gegen AKWs: 3 Fragen an Frauke Häger

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Frauke Häger ist 1962 in Hamburg-Sasel geboren und nach 18 Jahren Abwesenheit wieder zurückgezogen. Sie ist Diplom-Oecotrophologin , PR-Beraterin, Projektmanagerin, Mitglied von GRÜNEN, VERDI, NABU, ADFC, arbeitet ehrenamtlich, u.a. für den Weltladen Sasel. Für die Grünen ist sie Fachsprecherin im Bauprüfausschuss Alstertal

eintretenbuergerbeteiligunggegenakwFrauke, warum bist du bei den GRÜNEN?

Mein Parteieintritt im Mai 2011 war die logische Folge meines Einstiegs in die Wandsbeker Bezirks- bzw. Alstertaler Regionalpolitik. Damals noch die Grün-Alternative-Liste – kurz GAL mit dem herrlich kämpferischen Biber als Logo – heute BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Wandsbek – mit leuchtender Sonnenblume.

Wie andere politisch Aktive, denke ich nicht ausschließlich an meine persönlichen Ziele, sondern an die Auswirkungen meines Handelns auf das gemeinschaftliche Leben, auf die direkte Umwelt und sehe auch die weitergreifenden Konsequenzen – kurz-, mittel-, langfristig, regional und global. Als Mitglied und grüne Mandatsträgerin ist es mir möglich, tatsächlich auf politische Entscheidungen einzuwirken, diese zu tragen, neue Projekte voranzubringen.

Das klingt nach viel Schreibtisch- und Sitzungsarbeit?

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Mit grüner Fahne auf der Anti-Atom-Demo

Ja, das mag sein. Aber wer mich kennt, weiß, dass ich sehr gern draußen aktiv bin. So auch mit meinem Partner und Freund*innen unter der grünen Fahne auf Demos wie Anti-Atom und „Wir haben es satt!“ in Berlin, ADFC-Fahrrad-Sternfahrten in Hamburg, Critical Mass, Menschenketten, Freiheit für Tibet. Mit vielen anderen ein buntes und geräuschvolles Zeichen zu setzen ist stets beglückend und motivierend.

„Politikverdrossenheit der Bürger“ – was kann man tun?

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…immer unterwegs und im Gespräch

Ich werde auch weiterhin aufmerksam und mit offenen Augen durch meine Heimatstadt gehen, Veränderungen beachten, mit Nachbarn und Neuangekommenen und auch mit politisch anders Denkenden gern ins Gespräch kommen.

„Basis ist Boss“. Daher finde ich es auch richtig gut, dass die Grünen als erste Partei ihren Mitglieder*innen die Möglichkeit geben, über die/den Kandidaten zur Bundestagswahl 2017 in einer Urwahl abzustimmen. Beteiligung ist wichtig, auf allen Ebenen!

 

 

 

 

 

 

 

Veröffentlicht am 11. Dezember 2016 in Green Notes und mit , , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Hinterlasse einen Kommentar. Bearbeiten

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