Radverkehr und Bürgerbeteiligung: 3 Fragen an Clamor von Trotha

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Clamor von Trotha, vorn, bei der Diskussion der Kreuzung Halenreie in der Stadtteilgruppe Walddörfer-Alstertal

eintretenradverkehrbuergerbeteiligungClamor, warum bist Du bei den Grünen?

Ich lebe im schönen, grünen Volksdorf. Da mir wichtig ist, dass die Walddörfer auch waldreich und grün bleiben, setzte ich mich für eine Verkehrspolitik ein, die von dem einseitigen autobezogenen Blick weg hin zu alternativen Fortbewegungsarten kommt, wie zu Fuß gehen und Radfahren. Hier ist es besonders wichtig, so weit wie irgend möglich, das Hamburg verbliebene Grün zu sichern und die Bäume zu erhalten. Daher muss man bei einer vernünftigen Radverkehrspolitik immer auch die örtlichen Gegebenheiten sehen und überlegen, was möglich ist und was nicht.

An welche konkreten Maßnahmen denkst du?

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Uwe Halpap und Clamor von Trotha bei unserem grünen Radausflug zu den Brennpunkten in den Walddörfern

Wir brauchen einen gesunden Mix der Verkehrsträger, wobei der Öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV)  ausgebaut und erweitert, die Rad-Ausleih-Stationen StadtRad mit E-Bikes und Lastenrädern ergänzt und CarSharing forciert werden müssen.

Der Strom für die gewünschte Elektro-Mobilität (E-Bikes, E-Autos) muss nachhaltig und Grün sein. Wenn wir die Umwelt erhalten und die Erderwärmung begrenzen wollen, brauchen wir neben einer anderen Verkehrs- , auch eine andere Umweltpolitik, die die Schöpfung bewahrt und der sich andere Politikfelder unterordnen  müssen. So befürworte ich den Ansatz, spätestens ab 2030 keine Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren mehr zuzulassen.

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Die Stadtteilgruppe Walddörfer-Alsterdorf mit u.a. Clamor, Hans, Lena und mir (von rechts nach links)

Was tust Du dafür, diese Ideen umzusetzen?

Für mich beginnt Politik immer in der Region und damit an der Basis. Daher ist es mein zentrales Anliegen, die Bürger*innen vor Ort zu hören, einzubinden und dort abzuholen, wissend dass irgendwann Entscheidungen gefällt werden müssen und nicht alle Bürger*innen überzeugt werden können, leider.

Demokratie lebt von der Beteiligung aller Bürgerinnen und Bürger. Wer lieber selbst mitbestimmen als zugucken möchte, ist bei uns, den GRÜNEN, genau richtig. Um mehr Menschen dazu zu bewegen, bei uns Mitglied zu werden, setzen wir jetzt Sharepics ein. Das sind Miniplakate, auf denen Grüne Mitglieder sagen, wofür sie eintreten und weshalb sie selbst Mitglied bei den Grünen sind. Und weshalb es so wichtig ist, sich gerade in diesen Zeiten offen zu seinen Standpunkten zu bekennen. Zum Beispiel mit einem klaren „Ja“ zur Grünen Partei.
Mehr Infos: http://www.gruene-wandsbek.de/eintreten
Hintergrund zur Kampagne: hier

Daher freue ich mich, wenn wir weitere grüne Mitglieder als Resultat einer guten Politik mit Bürgereinbindung vor Ort gewinnen können; auch und gerade in den Stadtteilgruppen unseres Bezirks als niedrigschwellige Kommunikationsplattform. Und deshalb arbeite ich auch als Sprecher der Grünen im Regionalausschuss Walddörfer, bin Mitglied im Ausschuss für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz und Stadtteildelegierter im Wandsbeker Vorstand.

Veröffentlicht am 30. Oktober 2016 in Green Notes und mit , , , , , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Hinterlasse einen Kommentar. Bearbeiten

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