Saubere Meere und Miteinander von Alt und Jung: 3 Fragen an Christa Möller

eintretenmeerealtjungChrista, warum bist du Mitglied bei den Grünen? 

Ich bin als Journalistin schon an die wunderschönsten Küsten dieser Welt gereist, war in Naturschutzgebieten und auf einsamen Inseln. Aber egal, wie abgelegen und einsam es dort auch war, überall habe ich Berge von Plastikmüll gesehen, Tüten, Tuben, Wasserflaschen, Flip Flops, angespült im Schilf, an Felsen, auf dem Sand. Und das ist ja nur der sichtbare Müll. Eine Meeresbiologin, die ich kürzlich interviewt habe, meinte: Das Meer wird benutzt wie eine große Toilette – leider aber eine „without flush“, ohne Abfluss.

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Christa Möller ist Mitglied der Grünen fast von Anfang an,  Mitglied der Stadtteilgruppe Walddörfer/Alstertal, im Wandsbeker Vorstand, Kommunikationschefin der GRÜNEN Wandsbek, Sprecherin der Hamburger Grünen Alten und im Vorstand der Bundesgrünen Alten e.V. Auf dieser Seite blogt sie regelmäßig über Wandsbeker und andere interessante grüne Themen. Einen weiteren Blog gibt es auf der Homepage der Hamburger Grünen Alten.

Ich will nicht, dass die Mägen von Seevögeln plastikverstopft sind , dass lecke Atomkraftwerke Fische und Algen verstrahlen, ich will kein Mikroplastik in Muscheln und Krebsen, keine Hormone und Antibiotika im Trinkwasser, keine Massentierhaltung, deren Gülle Flüsse, Seen und Meere überdüngen.

Ich wünsche mir einen verantwortungsbewussten Umgang mit der Natur, damit auch unsere Kinder und Enkelkinder genug sauberes Wasser und frische Luft zum Atmen haben. Damit wir uns auch weiterhin an klaren Seen und blauen Meeren erfreuen können, überall auf der Welt. Die Zukunft ist grün, es gibt keinen anderen Weg.

Warum engagierst du dich bei den Grünen Alten?

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Auch der weiteste Weg beginnt mit einem ersten Schritt – zum Beispiel in eine generationengerechte Zukunft

Ich wünsche mir ein respektvolles Miteinander, eine wirklich bunte Gesellschaft, in der Frauen und Männer, Menschen mit unterschiedlichsten Hautfarben, Religionen, sexuellen Vorlieben und Interessen, Jung und Alt friedlich zusammen leben können. Wir haben schon viel erreicht, aber Frauen und Männer werden für gleiche Arbeit immer noch nicht gleich bezahlt. Deshalb sind Frauen auch langfristig von Altersarmut bedroht. Wie auch Menschen mit Migrationshintergrund. Und bei der Arbeit gegen Diskriminierung älterer Menschen stehen wir noch ganz am Anfang. Es wird in Frage gestellt, ob  sich für Ältere ein neues Hüftgelenk überhaupt lohnt oder ob sie noch einen Kredit oder Job bekommen sollten. Wir haben keinen wirklich flexiblen Renteneintritt, der einen allmählichen Übergang zur Rente möglich macht. Wir haben viel zu wenig barrierefreie Wohnungen, zu wenig Mehrgenerationen-Häuser oder WGs mit ambulantem Pflegeangebot, zu wenig kultursensible Pflegeeinrichtungen.

img_0070Du könntest ja auch bei anderen Seniorenorganisationen mitarbeiten, wieso hier?

Die Grünen waren für mich immer die Partei, die gesellschaftliche Entwicklungen früh erkannt hat und nach Lösungen sucht, wie jetzt zum Beispiel beim Thema „Zeit“ (Zeitpolitik-Kongress 2015) oder „Gerechtigkeit“ (Gerechtigkeits-Kongress 2016).

Demokratie lebt von der Beteiligung aller Bürgerinnen und Bürger. Wer lieber selbst mitbestimmen als zugucken möchte, ist bei uns, den GRÜNEN, genau richtig. Um mehr Menschen dazu zu bewegen, bei uns Mitglied zu werden, setzen wir jetzt Sharepics ein. Das sind Miniplakate, auf denen Grüne Mitglieder sagen, wofür sie eintreten und weshalb sie selbst Mitglied bei den Grünen sind. Und weshalb es so wichtig ist, sich gerade in diesen Zeiten offen zu seinen Standpunkten zu bekennen. Zum Beispiel mit einem klaren „Ja“ zur Grünen Partei.
Mehr Infos: http://www.gruene-wandsbek.de/eintreten
Hintergrund zur Kampagne: hier

Der demografische Wandel wird bald eines der wichtigsten politischen Themen für uns alle sein, deshalb brauchen wir heute schon Konzepte und Ideen für eine neue Gesellschaftsstruktur. Wir alle leben immer länger und bleiben fit bis ins hohe Alter. Wir müssen über flexiblen Renteneintritt und andere Arbeits- und Lebensmodelle diskutieren. Der demografische Wandel darf für uns kein zusätzlicher Angstmacher sein, wir müssen ihn als Chance und Herausforderung sehen, um eine Gesellschaft zu entwickeln, in der es für alle in jedem Alter viel mehr Freiräume als bisher geben könnte. Am 1.11. wird es im Metropolis-Kino eine grüne Film- und Diskussionsveranstaltung dazu geben.
Für diese Ziele braucht es eine Partei mit Visionen, die nicht in starren Denkmustern verhaftet ist.

Deshalb bin ich bei den Grünen!

Veröffentlicht am 15. Oktober 2016 in Green Notes und mit , , , , , , , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Hinterlasse einen Kommentar. Bearbeiten

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