Erste Grünpatenschaft aus dem Fördertopf des Bezirksamtes Wandsbek umgesetzt

Im Juni 2018 hatte die rot-grüne Koalition in Wandsbek das Projekt Grünpatenschaften mit 50.000 Euro ins Leben gerufen. Mit dem Geld soll gezielt die ökologische Gestaltung und Pflege von Kleinflächen im öffentlichen Raum gefördert werden. Seit Ende letzten Jahres können entsprechende Anträge beim Bezirksamt Wandsbek eingereicht werden. Inzwischen gibt es acht Anträge auf Förderung, fünf davon sind inzwischen bewilligt, von denen der erste in Farmsen jetzt umgesetzt wurde.

Dr. Ursula Martin, Fachsprecherin für Umwelt der GRÜNEN Bezirksfraktion: „Wir freuen uns sehr, dass unsere Idee so schnell so viele interessierte BürgerInnen gefunden hat. Der Kleingartenverein Am Ophof in Farmsen hat das von uns initiierte Projekt eindrucksvoll umgesetzt. Auf einer Fläche an der Osterbek, die 2016 von einem Tornado verwüstet worden war, wurde eine kleine Streuobstwiese mit alten Obstsorten angelegt."

Gefördert werden die Grünpatenschaften u.a. in Parks, Grünverbindungen und an Kleingartenanlagen sowie Straßenbegleitgrün an Bezirksstraßen. Möglich sind Patenschaften auch für Grünflächen bzw. öffentliches Grün an Stadtplätzen oder Orts- und Stadtteilzentren. Die Fördersumme beträgt zwischen 500 und 2.000 Euro pro Patenschaft. Interessierte BürgerInnen können sich unter www.hamburg.de/wandsbek/gruenpatenschaften über das Projekt informieren und sich die entsprechenden Antragsunterlagen herunterladen. Neben Privatpersonen können sich auch Vereine und Verbände bewerben. Eine Voraussetzung für die Förderung ist die ökologische Gestaltung und Pflege von öffentlichen Flächen über 20 Quadratmetern Größe.

Das zweite Foto zeigt Dr. Ursula Martin (GRÜNE) und Heinz Plezia (SPD) auf der Streuobstwiese des Kleingartenvereins Am Ophof

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