Freiwerdende Flächen des Berufsförderungswerkes in Farmsen sinnvoll für den Stadtteil nutzen

Seit vielen Jahren ist ein deutlicher Rückgang der Teilnehmerzahlen beim Berufsförderungswerk Farmsen festzustellen. 2013 musste das BFW Insolvenz anmelden. Aufgrund struktureller Änderungen im Bereich der Qualifizierungs- und Reha-Maßnahmen ist es dem Berufsförderungswerk jedoch nicht gelungen aus der Verlustzone zu kommen. Es ist daher gezwungen für eine Unternehmenssanierung einen Großteil seiner Fläche (gut 23.000 Quadratmeter) zu verkaufen. Hier bietet sich die Chance für den Stadtteil, die freiwerdenden Flächen im Norden des Geländes und vor allem entlang der U-Bahnstrecke für den Wohnungsbau zu nutzen und vorhandene soziale Einrichtungen zu sichern und weitere Einrichtungen neu zu errichten.

Die Wandsbeker rot-grüne Koalition hat daher am 22. Januar im Planungsausschuss einen Antrag zur Neustrukturierung des Geländes beschlossen.

Oliver Schweim, Fraktionsvorsitzender und Fachsprecher für Stadtplanung der GRÜNEN Bezirksfraktion: „In Abstimmung mit der Finanz- und Sozialbehörde ist es uns gelungen, ein tragfähiges Konzept für das freiwerdende Gelände des Berufsförderungswerkes in Farmsen auszuarbeiten. Besonderen Wert haben wir darauf gelegt das Areal für den Stadtteil durch viele alte und neue soziale Einrichtungen attraktiv zu machen. Sehr wichtig ist uns, die vorhandenen Schwimmangebote in den beiden Lehrschwimmbecken, die von vielen Vereinen genutzt werden, durch den Bau einer neuen Schwimmhalle zu erhalten. Bei einer unkontrollierten Abwicklung des BfW würden diese ersatzlos entfallen. Hier zeigen Bezirk und Senat, dass sich auch aus einer Problemsituation eine positive Zukunftsvision entwickeln lässt. Wo ist es schon möglich eine Fläche mit geringerer Dichte zu bebauen und dennoch viel für den Stadtteil und das Quartier zu tun. Dieser Standort ist für die Entwicklung von Wohnungsbau wesentlich besser geeignet als Bereiche, die fernab von jedem Bahnanschluss liegen.“

Das Ziel von SPD und GRÜNEN ist ein sozial durchmischter Wohnstandort mit hoher gestalterischer und funktionaler Qualität, der sich verträglich in das bauliche Umfeld einfügt. Dabei sollen die Bedürfnisse aller Bürgerinnen und Bürger von Farmsen nach einer attraktiven sozialen und sportlichen Infrastruktur berücksichtigt werden.

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Hier finden Sie den dazugehörigen Antrag aus dem Planungsausschuss, der am gestrigen Donnerstag, 24.1. von der Bezirksversammlung Wandsbek bestätigt wurde.

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