Herbstempfang der Fraktion

Herbstempfang der Fraktion im Café Tschai mit vielen Gästen. Fraktionsvorsitzender Oliver Schweim erzählte von den Erfolgen der Grünen in Wandsbek, Linus Jünemann und Katharina Stolla sammelten für die Grüne Jugend, die zeitgleich mit Bussen in den Hambacher Forst gefahren war, um gegen den Braunkohleabbau zu protestieren. Gastredner Rasmus Andresen, Landtagsabgeordneter und Vizepräsident des Schleswig-Holsteinischen Landtags. Er kommt aus der dänischen Minderheit und sprach sich klar für Europa aus, wobei europäischer Zusammenarbeit gefordert sei anstatt Alleingänge einzelner Länder.

„An unserer Grenze werden seit 2 Jahren Pässe wieder kontrolliert“, kritisierte er. „Ab Frühjahr 2019 wird unsere Grenze sogar durch einen 60 KM langen und 1,5 Meter hohen Wildschweinzaun getrennt. Die dänische Regierung will damit verhindern, dass die afrikanische Schweinepest nach Dänemark kommt. Der Wildschweinzaun ist dabei nicht nur inhaltlich unsinnig, sondern auch ein Symbol für eine völlig verfehlte Politik. Was wir brauchen ist mehr europäische Zusammenarbeit statt nationale Abschottung. “ Auch beim Thema Klimaschutz und der Verschmutzung der Meere durch die hohe Schadstoffbelastung, Artensterben und die Vermüllung. „Deutschland gehört zu den Ostseestaaten, die am Wenigsten zum Schutz der Ostsee beitragen. Unsere Ostsee hat aber keine Zeit auf Seehofer, Nahles und Merkel zu warten. Deshalb brauchen wir eine starke und umweltbewusste EU!“ Er glaubt auf jeden Fall fest daran, dass die die mehr Europa wollen, mehr sind. Aber das sollte auch sichtbarer werden.

Das frisch zubereitete Buffet im Tschai war wieder fantastisch mit leckeren Wraps, Humus, Petersiliensalat und würzigen Hähnchenspießen.  Und es gab viele spannende Gespräche unter den Gästen. Die Kinder spielten Kicker, unser Zen-Baby Yasha (Sohn von Maryam und Jan Blumenthal) schlief die meiste Zeit oder schaute sich interessiert um. Musikalisch begleitet hat den Abend das Trio Café Royal aus Wilhelmsburg mit Jazz und Swing. Das Trio geht aus der seit über 160 Jahren in Hamburg lebenden Sinti-Familie Weiss hervor.

Ein gelungener Abend – bis auf die herbstlichen Sturzbäche vom Himmel zu Beginn des Abends. Ich war mit dem Rad gekommen, und es goss aus vollen Kübeln. Zum Glück war es drinnen schön warm und alles bald wieder trocken.

 

 

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