Hilferuf aus Großlohe

Kuchen vom Nachbarschaftscafé

Im neuen Computer-Raum werden Kurse für Ältere angeboten

Im „Treffpunkt Großlohe“, in der Stapelfelder Straße, wird Quartiersarbeit so umgesetzt, wie man es sich vorstellt – und das seit über 10 Jahren! Es gibt dort z.B. einmal im Monat ein Begegnungscafé, in dem man bei Kaffee, Tee, Saft und Kuchen zu kleinen Preisen Menschen aus der Nachbarschaft begegnen kann. Es treffen sich Migrant*innen-Gruppen, es gibt ein internationales Frauenfrühstück, einen Mittagstisch, Computer-Kurse, Spiele-Gruppen, eine Foto- und demnächst auch eine Video-Film-Gruppe und Kinder-Eltern-Basteln. Die Räume können für Familienfeiern gebucht werden, man kocht und grillt gemeinsam und am Sonnabend, den 30. Juni, wird auf der Parkfläche am Spielplatz Großlohering ein großes Sommerfest veranstaltet mit Live-Musikbühne, Rodeoreiten, Kinderschminken, Hüpfburg und vielem mehr. Jede*r ist herzlich willkommen.

Grüner Besuch: Heinrich Sackritz und ich treffen den Kümmerer, Daniel Gren

Barbara Petersen, stellvertretende Vorsitzende des Seniorentreffs e.V. und Geschäftsführer Ulrich Kuge erläuterten die Lage

Betrieben wird der Treffpunkt vom Seniorenbüro Hamburg e.V. in enger Kooperation mit der Stadtteilversammlung Großlohe. Die Arbeit war so erfolgreich, dass sogar ein sogenannter Kümmerer mit einer halben Stelle eingestellt werden konnte, der die Aktivitäten koordiniert und als Ansprechpartner von den Großloher Bürger*innen in allen Lebenslagen zu Rate gezogen werden kann. In einem eigenen Beratungszimmer, unter vier Augen.

2016 ergab sich die Gelegenheit, neue Räume dazuzumieten. Die Vermieterin, die Saga, setzte sich sehr für die Erweiterung ein, da sie für Großlohe einen  hohen Nutzen und eine Befriedung und Aufwertung des Stadtteils sah. Es wurde ein günstiger Miettarif vereinbart.

Zum Schluss gab es eine Führung durch die neuen Räume. Im Hintergrund die schönen Bilder der Fotogruppe, die viele Räume schmücken

Gegrillt wird gern auf der Terrasse des Großloher Treffs

Die Umbauarbeiten konnten u.a. mit Hilfe vieler Freiwilliger aus Großlohe umgesetzt werden, die Spendenbereitschaft in Form von Arbeit und Geld war viel höher als gedacht. Gleichzeitig zog sich aber leider alles auch viel länger hin. Einige potentielle Nutzer der neuen Räume sprangen ab, und es kam letztlich zu Finanzierungsproblemen.

Der Verein trat deshalb im Frühjahr mit einem Hilferuf an alle Fraktionen  heran, da sie die Kosten nicht mehr tragen konnte. Der Treffpunkt stand kurz vor dem Aus. Die Fraktionen hatten zum Glück noch Sondermittel, und der Finanz-und Kulturausschuss konnte nun die Unterstützung für 2018 beschließen. Gute Sache!

Der Kreisvorstand der GRÜNEN Wandsbek hat beschlossen, in engeren Kontakt mit Initiativen des Bezirks zu treten und würde gern die erste Sitzung nach der Sommerpause in Großlohe abhalten. Und wir freuen uns über weitere Vorschläge, wo wir noch tagen können.

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