Sonniges Stadtteilfest in Bergstedt

 

Milan verteilte eifrig Windmühlen und Luftballons

Strahlender Sonnenschein, fröhliche Menschen und ein gut besetzter Stand – also alles im grünen Bereich! Clamor von Trotha machte mit Ulla Martin, Maryam Blumenthal und Sohn Milan die erste Schicht von neun Uhr bis ca. mittags um eins, direkt vor Addas Eiscafé. Milan verteilte gleich in der ersten halben Stunde alle Luftballons und Windmühlen an Kinder, die den Stand besuchten und sich sehr darüber freuten. Die Samentöpfchen, die man sich am Stand selbst aus Altpapier mit Sonnenblumen-, Ringelblumen- und Kapuzinerkresse-Samen basteln konnte, kamen besonders gut an.  „Die Menschen nahmen auch gern den Obst-Gemüse- Saisonkalender sowie die Einladung zu unserer Mobilfunk-/WLAN-Veranstaltung am 01.06.18 mit“, erzählt Clamor, Mitglied der Stadtteilgruppe Walddörfer und des Kreisvorstands Wandsbek.  „Es war aber vor allem ein Familien- und Straßenfest, mit Flohmarkt, politisch wurde nicht soviel diskutiert. Wir standen wie immer in der  ‚Parteienecke‘, direkt neben der CDU und SPD, nur die AfD war ans Ende verbannt worden.“ Es gab Gespräche über Grünflächen und Wohnungsbau, besonders das Bebauen der Kaltluftschneisen, wie zum Beispiel Rehhagen. Und es wurde gefragt, warum Katarina als Bürgermeisterin nicht nachrücken oder die Bürger*innen zumindest darüber entscheiden könnten… nette Idee!

Clamor von Trotha und Uwe Halpap von der Stadtteilgruppe Walddörfer

Maryam Blumenthal und Ulla Martin mit Windmühlen und Saisonkalender

Während der zweiten grünen Schicht, u.a. mit Wolfgang Böhm, Uwe Sacher, Uwe Halpap und Lena Hammer, kam es dann noch zu Turbulenzen am AfD-Stand: eine Gruppe von Jugendlichen setzte sich vor den Stand, malte, laut Mopo, FCK AfD mit Kreide auf die Straße und quietschte laut mit Luftballons. „Wir waren gerade auf der Suche nach Kuchen“, so Uwe Sacher, „als etwa 15 Beamte anrückten, teilweise in Zivil-Kleidung, mit kurzen Hosen und Knarre. Alle wirkten sehr nervös und gereizt, nachdem ich einige Fragen gestellt hatte, wurde auch mir mit Verhaftung gedroht.“ Die ganze Aufregung war der AfD offenbar zuviel, sie verließ am Ende das Fest.

Und alles ging friedlich weiter. Es wurden Unterschriften zum Kohleausstieg gesammelt und alle freuten sich über den sommerlich warmen Maitag!

 

 

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