Anna Gallina ist Landesvorsitzende der GRÜNEN Hamburg

Grünes Grummeln zur GroKo

Anna Gallina ist Landesvorsitzende der GRÜNEN Hamburg

Nachdem Jamaika durch den Abgang der FDP nicht realisiert werden konnte, sind jetzt endlich die Verhandlungen zur GroKo abgeschlossen worden. Die grüne Landesvorsitzende Anna Gallina begrüßt „unabhängig davon, wie man die Verhandlungsergebnisse bewertet“ die schwarz-rote Einigung. „Sprachlos“ mache sie allerdings „der Abschied vom nationalen Klimaschutzziel und die ungenutzte Chance in Sachen Kohleausstieg“. Der neue Bundesvorsitzende Robert Habeck: „Das Klimaziel 2020 wird de facto aufgegeben. Ein klar verabredeter Kohleausstieg fehlt.“

Robert Habeck ist Bundesvorsitzender der GRÜNEN © Dominik Butzmann

Annalena Baerbock ist Bundesvorsitzende der GRÜNEN © Dominik Butzmann

„Eine der größten Ungerechtigkeiten ist die versteckte Kinderarmut.“ findet Annalena Baerbock, ebenfalls neugewählte Bundesvorsitzende. Kinderarmut zementiere ganze Lebenswege. Auch Anna Gallina sieht das so: „Bei der Bekämpfung der Kinderarmut werden Chancen verschenkt: Wenn man Familien mit der Gießkanne fördert, freuen die sich zwar, aber eine Kindergelderhöhung oder das Baukindergeld hilft kein bisschen bei der Bekämpfung der Kinderarmut, hier brauchen wir zumindest den Einstieg in eine Kindergrundsicherung.“ Das Resümee der Landesvorsitzenden: „Die notwendigen mutigen Schritte geht Merkels Groko 3.0 nicht, aber mit den Vereinbarungen wird mal wieder deutlich, warum es starke GRÜNE braucht.“

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