Horizont-Erweiterung für eine gute Sache: #Moonbird

„Ausharren“, Marianne Marbach

„Hoffen“, Marianne Marbach

„Aufgeben“, Marianne Marbach

Marianne Grote und Marianne Marbach stellen zur Zeit gemeinsam Bilder zum Thema „Horizonte“ in der Kirche am Rockenhof aus.

Marianne Grote zeigt vor allem nord­deutsche Landschaften am Meer. Bei der Eröffnung der Aus­stellung schilderte sie, welche besondere Bedeutung ein Tag am Meer für sie persönlich und ihre Bilder hat. In der Weite des Meeres könne sie sich durchaus verlieren, der Horizont helfe aber bei der Stabilisierung und Findung. Es sei wichtig, den eigenen Horizont zu erkennen und manchmal auch darüber hinauszuwachsen – was sie jetzt gerade täte, indem sie diese Rede halte.

„Amrum“, Marianne Grote

Marianne Grote, rechts

Auch für Marianne Marbach ist das Wandern am Meer eine wichtige Inspirationsquelle. Sie fragt sich, ob es nicht ganz wunderbar wäre, wenn wir an jenen Ort gelangen könnten, an dem sich zwei Welten begegneten. Die Ausstellung „Horizonte“ spielt für sie genau damit, mit dieser Grenzlinie, die unseren Blick magisch anziehe und uns gleichzeitig bewusst mache, dass er stets Sehnsuchtsort bleiben werde.

 

Marianne Marbach, links

Beide Künstlerinnen leben und malen in Volksdorf und gehören zur Volksdorfer Künstlergruppe „Kunstspuren“. Die Ausstellung ist bis zum 26. Februar jeweils vor und nach den Gottesdiensten geöffnet sowie donnerstags zwischen 17 und 19 Uhr. Der Erlös aus dem Verkauf des Katalogs wird gespendet für das Projekt Moonbird der Stiftung „Humanitarian Pilots Initiative“ (HPI). Piloten engagieren sich dabei für Flugeinsätze vor der Libyschen Küste, um Flüchtlingsboote zu finden. Bisher war HPI an der Rettung von über 1400 Menschen beteiligt, die mit Hilfe der Luftaufklärung rechtzeitig entdeckt werden konnten.

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