#Wahlkampf: Wir müssen reden!

Christiane Blömeke (rechts neben mir) kommt immer gern nach Volksdorf, weil so viele Menschen sie hier kennen

Clamor von Trotha (Mitte) hat sich erstmal wärmer angezogen und Dr. Thomas Gambke, gerade aus Süddeutschland nach Hamburg gezogen, muss auch mal auf plattdeutsche Fragen antworten.

Clamor von Trotha steht schon seit 9 Uhr am Samstagmorgen mit unserem grünen Stand am Markt und verteilt Flyer. Ich komme um 10 – und Clamor geht sich erstmal wärmere Sachen holen. Es ist wirklich schweinekalt an diesem Herbstmorgen – aber immerhin, es regnet nicht so wie letzte Woche. Und viele Leute nehmen unsere Flyer gern entgegen. Das wärmt ein wenig von innen 😉

Einige Flyer sind uns schon ausgegangen, zum Beispiel die zum Klimawandel, schade. Die neuen zum Diesel sind leider nicht rechtzeitig eingetroffen, die können wir aber nächste Woche verteilen. Aus dem Büro kommt noch mal Nachschub zu uns an den Stand, wie gut.

Einige Marktbesucher bleiben stehen und fragen: „Was ist mit der Zukunft der Krankenversicherung, was wollen die Grünen?“. „Warum haben all unsere Unterschriften für das Einwohnermeldeamt nichts genützt?”. „Das Großkapital killt die Demokratie, warum setzen die Grünen  dem nichts entgegen?“. „Was ist mit erneuerbaren Energien, können sie die alten Energiequellen wirklich ersetzen?“ Viele wollen es jetzt doch genauer wissen und fragen nach unserem Programm, die kleinen 10-Punkte-Kurzfassungen sind ihnen zu wenig. Und immer wieder ist zu hören: „Ich weiß nicht, was ich wählen soll – früher hab ich die Grünen gewählt, aber diesmal…“ Da lässt sich wunderbar ansetzen. Und immer wieder auf die Bedeutung der Zweitstimme hinweisen. Die ist vielen Menschen offenbar nicht klar. Oder sie haben sie vergessen, die letzte Bundestags-Wahl ist ja auch schon vier Jahre her.

In Volksdorf haben wir Grünen jedenfalls den Eindruck: Es lohnt sich wirklich, mit den Menschen ins Gespräch zu kommen. Auf dem Markt, im Bekannten- und Freundeskreis oder beim Haustürwahlkampf. Es gibt so viele Fragen, so viele Unsicherheiten und auch falsche Informationen. Wer ein bisschen Zeit übrig hat: kommt zu uns an den Stand in Bramfeld, Volksdorf, Sasel oder im Kerngebiet oder verteilt morgens an der U- oder S-Bahn bei euch in der Nähe. Flyer gibts in der Geschäftsstelle (Telefon 209 82833).

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