Die Grünen: Politische Trendsetter in Hamburg

So sieht es jedenfalls die Elbvertiefung, der Online-Newsletter der Zeit. Und die dort beschriebene Energiewende in Hamburg hilft uns bestimmt auch beim Diskutieren am Sonnabend vor Ostern an unseren beiden Ständen in Volksdorf und im Kerngebiet (dafür brauchen wir übrigens noch mehr Unterstützer*innen!!) – aber hier erstmal der Auszug aus dem Newsletter vom 6.4.17:
„Jens Kerstan redet gern von Vögeln. Von Wanderfalken beispielsweise, die in den Industrieanlagen ihre Kreise ziehen, vom Uhu in Curslack oder vom Roten Milan, denn die Vögel sind für das, was der grüne Umweltsenator in Sachen Windenergie in Hamburg in den vergangenen Jahren durchgesetzt hat, immer von Bedeutung gewesen. Während andere mit Schlagworten wie Integration und Globalisierung um sich werfen, prüft Kerstans Behörde, wie hoch der Uhu fliegt. Wen, zum Kuckuck, das interessiert? Kaum einen. Dabei betrifft es uns alle. Denn unterm Strich hat diese Umweltpolitik zu einer Wende in Sachen Energie geführt. Seit die Partei Teil der Regierungskoalition ist, hat sie einiges mehr in Bewegung gesetzt als Windräder. Die Energiepolitik wurde umgemodelt, nun plant Kerstan gar die »Wärmewende«, denn die Fernwärme soll in Zukunft nicht mehr neu erzeugt, sondern schlicht recycelt werden – aus der aufgeheizten Elbe. Ob das klappen kann, weiß keiner so genau. »Es ist nicht klar, welche Technologien sich am Ende durchsetzen werden«, sagt Kerstan selbst. Das Risiko aber nimmt er in Kauf. Klappt es, profitiert die Regierung. So ist es auch in Sachen Verkehr. Dank der Grünen hat Hamburg am Radwegenetz gearbeitet, es gibt Pläne für neue U-Bahnen – politische Wende Numero zwei. Aber bringt das die Grünen auch bei den Wählern voran? Kollege Frank Drieschner hat sich mit dem Umweltsenator getroffen. “

Das ganze Interview von Frank Drieschner inkl. der Frage, ob die positiven News die Grünen auch bei den Wähler*innen voranbringen, kann man in der aktuellen ZEIT lesen.

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