Radeln im Volksdorfer Gegenverkehr

img_0072Also ich weiß nicht: Eigentlich ist es ja ganz praktisch, mit dem Rad in Volksdorf  mitten ins Dorf fahren zu können. Im Alten Dorfe und in der Claus-Ferck-Straße dürfen seit einiger Zeit Radfahrer*innen die Einbahnstraße in beiden Richtungen befahren. Es ist allerdings schon ziemlich eng, wenn man zwischen den fahrenden Autos hindurchbalanciert. Wenn ich dann noch an volle Radtaschen und Körbe denke, wer da nicht wirklich sattelfest ist, kommt möglicherweise schnell ins Trudeln. Und die Autofahrer scheinen es noch nicht glauben zu können, dass ihnen von der scheinbar falschen Seite her ein Radler entgegenkommt. Einer hielt richtig auf mich zu, so, als wolle er mich abstrafen für eine Ordnungswidrigkeit.

Okay, irgendwann werden es hoffentlich alle verstanden haben, wie es geht – aber bis dahin fahre ich mit keinem guten Gefühl ins Alte Dorf. Wie geht es Euch damit?

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2 Kommentare

  1. Natur Natürlich

    Ich bin auch schon öfter in Situationen gewesen, in denen Autofahrer zu nah an mir vorbei gefahren sind. Gerade in Straße, in denen Autos auf einen zukommen, finde ich es extrem unangenehm. Man ist auch ziemlich hilflos, da man ja leider nicht Hupen bzw. den Autofahrer auf sein Fehlverhalten aufmerksam machen kann. Ich denke auch dass es hilft wenn man sich den Platz von vorne rein nimmt. Dadurch werden Autofahrer vielleicht eher auf diese Situation aufmerksam und lassen einem Platz. Oft habe ich leider auch das Gefühl dass manche Autofahrer die Regeln zum Abstand nicht kennen, oder nicht wissen dass Straßen für Radfahrer in beide Richtungen freigegeben sind. Dann passiert es dass sie extra nah fahren und einen „zurechtweisen “ wollten. Der Unterschied ist nur dass diese ja auch in ihren schützenden Blechkisten sitzen und sich der Gefahr gar nicht bewusst sind die sie dadurch für die Radfahrer verursachen. Vielleicht sollten manche Autofahrer mal selbst ein paar Tage mit dem Rad am Straßenverkehr teilnehmen und ihr Bewusstsein für solle Situationen stärken.

  2. Stephan Heymann

    Kenne ich. Das ist bei jeder freigegebenen Einbahnstraße ein Problem. Nach meiner Erfahrung hilft nur NICHT eng hindurchbalancieren, sondern breit und mit ordentlichem Seitenabstand auf der Straße fahren – ungefähr da wo die Autos auch ihre Radspur haben. Man macht deutlich, dass man auch Platz braucht und wird – oh wunder – nicht so eng und schnell überholt oder abgedrängt. http://www.urbanist-magazin.de/2014/11/radfahren-in-der-fahrbahnmitte-na-klar/