Grünes Vernetzungstreffen

Linda

Linda wünscht sich einen Leitfaden für LAGn

Die LAG-Sprecher*innen haben sich am Dienstag getroffen, um sich zukünftig noch besser auszutauschen. Diesmal waren Vertreter*innen der Strukturkommission dabei und verteilten gleich zu Anfang einen Fragebogen für alle. Abgefragt wurde, ob die Ergebnisse der LAGn in Hamburger Politik einfließen, ob die Zusammenarbeit mit dem LaVo und mit der Fraktion klappt oder ob sich die LAGn wertgeschätzt fühlen…

Die Bögen wurden dann gleich vor Ort ausgefüllt, anschließend wurde darüber gesprochen. Die Einschätzungen waren, je nach LAG, unterschiedlich. Viele Sprecher*innen sahen jedoch wenig Einflussmöglichkeiten auf politische Entscheidungen, obwohl ganz viel Know How da sei.

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Harald (rechts) von der Strukturkommission verteilte gleich die Fragebögen zur Bewertung der LAG-Arbeit

Die LAG Planen, Bauen, Wohnen meinte, dass niemand gern Arbeitsaufträge habe, weder LAG, noch LaVo, noch Fraktion, das funktioniere in keine Richtung.

Linda schlug als Sprecherin der LAG Frauenpolitik vor, einen Leitfaden darüber zu erstellen, wie man sich als LAG überhaupt in der Partei einbringen könne. Gute Idee! Mir wäre es allerdings lieber, wenn die zuständigen LaVo-Beauftragten für die jeweilige LAG die Möglichkeiten einmal jeder LAG im Gespräch vorstellen würde. Das Problem: wir haben ziemlich viele LAGn – und es wollen immer noch mehr hinzukommen. Da tauchte in der Diskussion schon mal der Begriff „Zwangsfusionen“ auf. Andere fanden die hohe Zahl gar nicht schlimm,  steht es doch auch für die Vielfalt der Grünen.

Die Größe einer LAG sei auf jeden Fall nicht entscheidend für die Schlagkraft, so Linda, bewährt hätte sich ein aktiver Kern von 5 Leuten – mit 20 würde man wahrscheinlich gar nicht arbeitsfähig sein.

Wilhelm

Wilhelm vertrat ebenfalls die Strukturkommission, Michael den LaVo und Aline Gefeller leitete die Diskussion (Mitte rechts)

Es wäre auf jeden Fall wünschenswert, wenn Positionspapiere und Arbeitsergebnisse so archiviert würden, dass sie allen Mitgliedern zur Verfügung stünden. Die LAG Planen, Bauen, Wohnen arbeitet mit einem Cloudspeicher, andere nutzen die Dropbox im Wurzelwerk, die Grünen Alten setzen alle Protokolle und Papiere auf ihre Homepage.

Einig waren sich alle, dass ein Budget schön wäre und Arbeitsabläufe erleichtern würde.

Da nicht alle LAGn dabei waren, werden die Fragebögen noch einmal verschickt und sollen bis zum 25. August abgegeben werden. Die Strukturkommission wertet dann aus.

Wichtig war allen eine weitere Vernetzung der LAGn. Ein positives Beispiel von Zusammenarbeit ist z.B. das Rententreffen am 1. August zwischen LAG Wirtschaft und Finanzen, Grüner Jugend und Grünen Alten. Die WiFis wollen zukünftig ihre Themen an die anderen LAGn mailen, um mehr Kooperationen möglich  zu machen.

Wir sind auf einem guten Weg!

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