Helfer*innen für die Wandse gesucht

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Das Drüsige Springkraut lässt heimischen Pflanzen keine Chance zu Überleben. Foto: André Karwath aka Aka/ Wikipedia

Am 11.06. gibt es wieder einen vom NABU organisierten Bachtag, an dem an einem Abschnitt der Wandse invasive Neophyten entfernt werden. Als Neophyten werden alle Pflanzen bezeichnet, die nach 1492 (Entdeckung Amerikas) nach Mitteleuropa gelangt sind. Das sind etwa 12.000. Davon haben sich aber nur etwa 100 Pflanzen so „eingebürgert“, dass sie als Teil unserer heimischen Flora angesehen werden (mehr Info hier.)

Einige dieser Neophyten  gelten nun als invasiv, d.h. sie verbreiten sich sehr schnell und sind in ökologischer, ökonomischer oder gesundheitlicher Hinsicht bedenklich. Wie  zum Beispiel das Drüsige Springkraut, früher auch Bauernorchidee genannt. Es blüht ab Juni, wird in kürzester Zeit bis zwei Meter hoch, duftet sehr süß, produziert viel mehr Nektar als heimische Pflanzen, schleudert seinen Samen bis zu sieben Meter weit und breitet sich besonders im Auengebüsch und an Ufern rasant aus. Deshalb versuchen ehrenamtliche NABU-Mitglieder der Gruppe Wandsbek, freiwillige Helfer im Gewässerschutz sowie Helfer des Vereins Rückenwind e.V. seit mehreren Jahren das Springkraut an der Wandse zurückzudrängen.

Die Aktion beginnt um 10:00 und dauert etwa bis 15:00. Handschuhe, Werkzeuge, Getränke sowie ein Mittagessen werden vom NABU gestellt. Anmeldungen für diesen praktischen Naturschutzeinsatz bitte bis zum 09.06. 14:00 an lampe@nabu-hamburg.de oder telefonisch unter 040 69 70 89 26. Dort erfährt man auch den genauen Treffpunkt.

 

 

 

 

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