Kunden- oder Bürgerzentrum in Volksdorf?

IMG_1135

Siegfried Stockhecke, hier bei den von ihm organisierten Volksdorfer Kulturtagen

Für Siegfried Stockhecke, Organisator des Volksdorfer Flohmarktes und vieler Initiativen in den Walddörfern, muss kulturelles Leben besonders vor Ort und im Alltag der Bürger stattfinden und braucht dementsprechende Einrichtungen. (z.B. Bücherhallen, Jugendzentren, Kultur- und Bürgerzentren) – deshalb ist für ihn klar, dass das Walddörfer Kundenzentrum nicht während der Sommermonate geschlossen werden darf, und er unterstützt ein entsprechendes Bürgerbegehren:

„Hiermit unterstütze ich voll und ganz das Bürgerbegehren. Außerdem muss der Name von Kundenzentrum in BÜRGERZENTRUM geändert werden. Wir sind keine Kunden sondern Bürger, die diesen Staat und seine Einrichtungen ermöglichen und eine intergenerative, verantwortliche und eine zukunftsfähige an Nachhaltigkeit und Gemeinwesen Orientierung verlangen.

Es geht dabei überhaupt nicht um eine fortlaufend unterstellte Bevorzugung Volksdorfs und der Hamburger Walddörfer!

Es geht um die sozialen Strukturen und ihrer u. a. sozialkulturellen Betreuung in allen 104 Hamburger Stadtteilen: Dort wünschen wir nicht nur „VIELHARMONIE“! sondern sie muss selbstverständlich werden!

Die Verschlankung auf Kosten ehrenamtlicher Tätigkeiten mit „Ordensverleihung“ ist mehr als peinlich und muss wieder in eine mitmenschlich wertvolle Struktur und Dynamik verändert werden.

Wer den Bürger zum Kunden machen will, gehört nicht gewählt! Auch Politik hat die Chance, ohne die fortlaufende Aufstellung von Mitmachfallen, um dann doch längst geplantes umzusetzen, sich zu ändern.

Ein sich kümmerndes ansprechbares Bürgerzentrum muss her, klaro!?“

Siegfried Stockhecke
Agenda 21-Büro Volksdorf/WALDGEIST

Verwandte Artikel