Auf der Flucht – Wege zwischen Angst und Hoffnung

Drahtseilakt

Drahtseilakt, Kohle auf Papier von Armin Metzger

Wenn wir heute an Flucht denken, haben wir sofort Bilder im Kopf. Tagtäglich sehen wir Flüchtlinge im Fernsehen, die ihr eigenes Leben und das ihrer Familien vor Krieg und Terror zu retten versuchen. Bilder voller Leid, Trauer, Wut – oder auch Hoffnung und Freude auf das Neue, das kommt.

Pastorin Cornelia Gentzsch von der Kirchengemeinde in Volksdorf hat sich auf ganz eigene Weise dem Thema Flucht genähert: Sie plante eine Ausstellung. Sie malt nämlich – und  lud 13 weitere Künstler*innen ein, ihre ganz persönlichen Ideen, Gedanken, Gefühle zum Thema Flucht umzusetzen.

Armin Metzger, Maler und Bildhauer aus Volksdorf, kommt zum Beispiel selbst aus einer Flüchtlingsfamilie. „Meine Eltern und Großeltern mussten im zweiten Weltkrieg ihre Heimat verlassen und flohen nach Deutschland. Ich wuchs mit den Erzählungen über Entbehrung, Anfeindung, aber auch Hilfsbereitschaft und Menschlichkeit auf. Ich kann deshalb gut verstehen, wie sich Geflüchtete fühlen und weiß, wie dringend sie unsere Hilfe brauchen.

Auf der FluchtFlucht

14 Künstler*innen zeigen, was Flucht für sie bedeutet

Die Ergebnisse aller Künstler*innen sind vom 30. April bis zum 26. Mai in der Ausstellung „Auf der Flucht – Wege zwischen Angst und Hoffnung“ zu sehen. Die Vernissage findet mit einem Grußwort der Pröpstin Isa Lübbes und Jazz und Klezmer am 30. April um 11 Uhr in der Kirche am Rockenhof, Rockenhof 3 in Volksdorf statt. Jede(r) ist herzlich eingeladen.

Die Ausstellung ist Mittwoch und Samstag von 10 bis 12 Uhr, Donnerstag von 15 bis 17  Uhr und Sonntag nach dem Gottesdienst geöffnet.

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