Neuentreffen in der Burchardstraße

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Unsere beiden Landesvorsitzenden Anna und Michael kümmern sich um grüne Neue und Interessierte, Linda Heitmann ist Sprecherin für Frauenpolitik; alle Fotos: Danny

Michael Gwosdz kommt etwas verspätet direkt aus dem Büro in die Geschäftsstelle und ist ganz überrascht, dass wir pünktlich angefangen haben. Ist ja sonst eher nicht so bei den Grünen… aber alle 20 Neumitglieder, Interessierte und VertreterInnen von LAGs und der Grünen Jugend waren da und so ging es sofort los mit der Vorstellung. Eine Neu-Wandsbekerin ist auch dabei, die gerade von Pinneberg nach Farmsen gezogen ist – und natürlich gleich zum Tannen-Grünschnack am 4. Dezember eingeladen wird.

Anna Gallina und Michael erklären die Struktur der Partei, verteilen den aktuellen Green Contact und erzählen, dass wir in Hamburg etwa 1600 grüne Mitglieder haben; davon sind 1/4 aktiv, es gibt viel mehr Männer als Frauen in der Partei – und jedes vierte Mitglied kommt aus Altona.

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Die Thematik an Schulen und Hochschulen werden von zwei unterschiedlichen LAGs bearbeitet, die aber eng zusammenarbeiten

Die einzelnen LAGs stellen sich vor, Jan von der LAG Bildung beeindruckt mit einem fertigen Themenplan für die nächsten Monate: Inklusion, Qualität und Profil, Professionalität am Arbeitsplatz Schule und Schule 2030 stehen auf dem Programm.

Die LAG Soziales und Gesundheit kümmert sich um Inklusion, das ungerechte Bonussystem für Ältere bei Krankenkassen und um die Ampeltöne für Blinde (die sind bei Grün nämlich stumm, sagt Hendric).

Julia Pösl erklärt, dass sich die LAG Energie als Think Tank sieht, ihre Schwerpunkte seien zur Zeit die Wärmeversorgung Hamburgs, Fracking und ein nachhaltiges Olympiakonzept.  Linda Heitmann, Sprecherin für Frauenpolitik erzählt, wie schwer es war, Referentinnen zum Thema Geflüchtete Frauen zu finden. Anil von der LAG Migration und Flucht kündigt den Termin am 5.12. an, Und die grüne Jugend betont ihre Eigenständigkeit in der Partei – was sich zum Beispiel im Nein zu Olympia ausdrückt.

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Die Grünen Alten haben einen Flyer gemacht, der erklärt, wie wichtig Flüchtlinge für den demografischen Wandel in Deutschland sind

Ich erzähle von den Grünen Alten, die sich bisher schwerpunktmäßig mit dem demografischen Wandel beschäftigt haben, ein immer noch total unterschätztes Thema. Deshalb begrüßen wir auch den Zuzug von Flüchtlingen, die die deutsche Altersstruktur etwas verschieben werden.

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Etwa 20 grün interessierte Menschen kamen in die Burchardstraße

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Die Stühle reichten im K1 kaum aus, so groß ist die Runde

Zum Schluss geht es um die grüne Kommunikation, die nicht ganz so übersichtlich ist. Da gibt es zum Beispiel das Wurzelwerk, der Versuch grünes Social Media zu machen, mit besserem Datenschutz als Facebook, nur für Parteimitglieder. Dort findet man Anträge, Vorlagen für grüne Visitenkarten, Argumentationshilfen und vieles mehr. Der Haken: es ist vielen zu kompliziert, die meisten haben ihr Passwort längst vergessen und man wird aus Sicherheitsgründen nach 10 Minuten automatisch rausgeworfen. Deshalb  haben einzelne Mitglieder eine inoffizielle Facebookseite gegründet, die inzwischen 400 User umfasst. Dort lässt sich schnell und komfortabel diskutieren – viele Grüne sind allerdings bewusst nicht Mitglied von Facebook und deshalb von der Diskussion ausgeschlossen.

Und dann ist da noch das email-Forum, das früher Argumentations-Plattform war, heute findet man dort eher Hinweise auf Artikel. Da haben wir es in Wandsbek doch besser: wir haben Blog und Homepage und Facebook und Twitter, und alles ist miteinander vernetzt.

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