How to LAG

IMG_5616Wie wunderbar, es gibt einen Leitfaden für LAG-SprecherInnen – hab ich gerade auf dem LAG-SprecherInnen-Treffen erfahren. Und auch sonst war es eine interessante Veranstaltung mit Anna Gallina, Linda Heitmann, Karl-Heinz Karch vom Landesvorstand und etwa 15 SprecherInnen der verschiedenen Landesarbeitsgruppen in Hamburg.

Anna fragte zunächst noch einmal, ob es Menschen gibt, die als FrühverteilerInnen zum Referendum aufrufen wollen und wies auf die Flüchtlings-Veranstaltung am 5.12. hin.

Für das nächste Jahr sind voraussichtlich zwei Mitgliederversammlungen geplant, im Februar und im November 2016. Generell sollen Veranstaltungen noch familienfreundlicher werden als bisher, so ist u.a. der politikfreie Sonntag geplant. Das bedeutet auch, dass es künftig keine negativen Bemerkungen geben sollte, wenn jemand aus familiären Gründen weniger Zeit hat als andere.

Linda und Sidonie kümmern sich federführend um das Frauen-Mentoring-Programm: 20 Frauen werden in kleinen Teams lernen, auf welchen Ebenen sie künftig in der Politik aktiv werden und sich einbringen können. Wir können gern Frauen für das 9-Monats-Programm vorschlagen.

LAGSprecherInnenEine Strukturkommission soll definieren, was die Strukturen  der Grünen Partei künftig leisten sollen. Dafür werden Interessierte gesucht, die in der Kommission kontinuierlich mitarbeiten möchten: 2 LaVo-Mitglieder, 2 VertreterInnen der Kreisvorstände, 2 LAG-SprecherInnen, 2 BasisvertreterInnen.

Das LAG-Statut ist 20 Jahre alt und soll überarbeitet werden. Generell wurde festgestellt, dass es schön wäre, wenn sich LAG-SprecherInnen mehr austauschen würden. Um Mitglied in einer LAG sein zu können, müssen Interessierte mindestens zweimal im Jahr bei einer Sitzung anwesend sein. Darüber hinaus gehen die einzelnen LAGen sehr unterschiedlich mit ihrem Status um. Einige haben drei SprecherInnen, andere nur eine, einige überarbeiten alle 6 Monate ihre Mailinglisten und werfen Nichtaktive aus dem Verteiler, andere lassen alle drin, weil man ja nie weiß, ob ein neues Thema nicht doch die eine oder den anderen interessiert… Einig waren sich alle, dass SprecherInnen nicht unbedingt Grünen-Mitglied sein müssten, aber keiner anderen Partei angehören dürfen. Beklagt wurde ein Rückgang der aktiven Mitarbeit in den LAGs. Beschlüsse sind generell auch per e-mail möglich.

DannyLAGHamburg verändert sich gerade sehr – und das soll sich auch in der grünen Politik widerspiegeln. Wie sehen die grünen Visionen für die Stadt aus? Wie wollen wir zukünftig in Hamburg leben? Einige Stichworte, die in der Diskussion fielen: Integration, nicht Assimilation. Inklusion. Und der demografischer Wandel muss sich viel deutlicher als bisher im Programm wiederfinden, da er alle Bereiche betrifft, von der Stadtplanung über Migration, Bildung bis zu Kultur, Frauenpolitik, Gesundheit und Wirtschaft…

Zum Schluss hat Danny-Ralph Cäsar noch sein tolles LAG-Projekt vorgestellt: er richtet für LAGen online-Seiten ein, auf denen Positionspapiere, Diskussionsgrundlagen, Protokolle etc. eingestellt werden können. Der Grad der Öffentlichkeit kann individuell gesteuert werden. Danny bietet Support und persönliche Einweisung, er kann Briefpapier und Visitenkarten entwickeln und über eine Telefonapp auch die persönliche Erreichbarkeit von LAG-SprecherInnen festlegen. Die alte Mailingliste wird damit zum Newsletter. Super Danny, tolles Engagement!

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