Flüchtlingshilfe in der Zeltstadt

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Etwa 30 UnterstützerInnen trafen sich vor der Zeltstadt im Jenfelder Moorpark

Am Dienstag fand das erste Treffen der UnterstützerInnen statt, von nun an wollen wir uns alle zwei  Wochen treffen und austauschen. Dringend benötigt werden Menschen, die sich um die Kleiderkammer kümmern: Gespendete Kleidung und Spielzeug müssen sortiert und verteilt werden. Im Moment können nur gezielte Spenden angenommen werden, da es nur wenig Platz zum Lagern gibt. Wir brauchen gut erhaltene Männerkleidung in Größe M und S, auch Kleidung und Schuhe von Jugendlichen passt. Dringend benötigt werden auch Taschen in jeder Größe, Windeln und Baby-Feuchttücher (mehr Infos auf Samis Facebookseite).

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Taschen, Windeln und Feuchttücher werden dringend gebraucht.

Alle Menschen sind herzlich eingeladen, zusammen mit Fördern und Wohnen, Betreiber des Flüchtlingslagers, kreative Ideen für gemeinsame Aktionen zu entwickeln. Teamleiter Bastian Faust koordiniert und wird demnächst von Herrn Schwarzbach vertreten, da er selbst in den wohlverdienten Urlaub fährt.  Eigentlich sollen 13 Sozialarbeiter vor Ort sein, bisher sind es zwei. Aber es sind ja auch noch nicht alle Flüchtlinge da, 800 sollen es werden. Viele von ihnen möchten gern Deutsch lernen, erstmal das Alphabet und die deutsche Begrüßung, bitte und danke, wie geht’s…

Initiator

Der Jenfelder Initiator der UnterstützerInnen (2.von links) sammelt alle Adressen

Die Kleiderkammer-Gruppe trifft sich gleich morgens um neun Uhr – einige Helferinnen bleiben bis abends um sechs! Andere wollen Wolle mitbringen und mit den Flüchtlingsfrauen stricken – Ideen gibt es viele, vom Sport über Musik bis zu Ausflügen und Nachbarschaftstreffen mit Kaffee und Kuchen. Einige Flüchtlinge sprechen deutsch, viele englisch – oder man kommuniziert mit Händen und Füßen. Schön wäre es, wenn Helfer arabisch, farsi, albanisch, serbisch oder eine der beiden Sprachen Eritreas sprächen. Demnächst müssen auch viele Behördengänge gemacht werden, auch dort wird Begleitung benötigt. Sobald die Kleiderkammer steht, können die anderen Aktionen starten. An einer Pinnwand im Camp werden dann alle Termine und Angebote bekannt gegeben.

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1 Kommentar

  1. klaus reiterer

    Ich finde die Aktion klasse. Alle sollten spenden, aber viel wichtiger ist es, die Unterkünfte überall in der Stadt gleich zu verteilen. In Ohlstedt, und Lemsahl und Duvenstedt sind sicher noch einige freie Plätze frei, ich finde diese „gehobenen“ Stadtteile sehr wenig berücksichtigt