Grünes Planspiel zum Wahlkampf

DSCN7465Uiiii, da hatte Gruppe A, die Vertreter der grünen Integrations-Politik, einen schweren Stand, wenn Gruppe B mit Jeremy (links, Praktikant in derLandesgeschäftsstelle ) und SiSchulung mit Anjesdonie (rechts) im Planspiel so richtig mit  Insider-Wissen loslegten: „Ich war Moslem“, erklärt Jeremy, „ich will mit denen nichts mehr zu tun haben, Gewalt ist nur dort, wo auch Moslems leben.“

 

Jeremy

Anjes Tjarks versuchte, den etwa 20 Teilnehmern der Argumentationsschulung näherzubringen, wie heikle Situationen am Stand sicher umschifft werden können.  Und Diskussionen um ISIS, innere Sicherheit, Toleranz dem Islam gegenüber werden bestimmt hochkommen – besonders jetzt nach dem schlimmen Anschlag in Paris. Aber auch die Stadtbahn, Elbvertiefung, Bildung, Kitaqualität, oder Radverkehr waren Thema.DSCN7452

Die wichtigsten Punkte für eine gute Gesprächsführung ganz allgemein: zunächst einmal eine Gesprächsebene herstellen, dann argumentieren. Möglichst mit einem persönlichen Bezug (meine Erfahrung, ich habe erlebt…). Falls die Grünen Fehler gemacht haben (zum Beispiel Moorburg), die Fehler eingestehen und sagen, wieso es dazu kam (wir konnten uns nicht durchsetzen, heute wissen viele, dass wir recht hatten). Immer Engagement zeigen, klar machen, dass einem die Inhalte wichtig sind.

Details erzählen – das überzeugt, auch wenn man nicht so sehr im Thema drin ist. Möglichst positiv argumentieren, wir sind die Grünen und stehen für eine sauberere, gesündere Umwelt. Wenn Sie das auch wollen, sollten Sie uns wählen (nicht: wir wollen die Mehrheit der SPD brechen). Und zuletzt: Menschen, die sich gar nicht mit uns auseinandersetzen wollen, sondern nur ihren Frust loslassen, wegschicken (ich glaube, wir kommen an dieser Stelle nicht zueinander und sollten das Gespräch hier beenden). Tolles Seminar, sehr kurzweilig und informativ! Danke, Anjes!

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