Nahversorgungszentrum Berliner Platz: Neubau soll sozial und ökologisch gestaltet werden

Wir setzen uns dafür ein, dass das neue Nahversorgungszentrum am Berliner Platz im Quartier Hohenhorst/Jenfeld komplett barrierefrei wird. Die Gebäude sollen in energieeffizienter Bauweise errichtet und die Wohnungen zu einem großen Teil barrierefrei und kostengünstig sein.

Jan-Hendrik Blumenthal, Fachsprecher für Stadtplanung der GRÜNEN Fraktion Wandsbek: „Das neue Einkaufszentrum soll zu einem attraktiven Einzelhandels- und Dienstleistungszentrum für alle Hohenhorster werden. Seit vielen Jahren setzen wir uns dafür ein, dass die Neubauten im Bezirk Wandsbek nachhaltig errichtet und gestaltet werden. Der gesamte Bau soll daher im Energiestandard KfW 55 erstellt werden und mit Photovoltaikanlagen und ggf. Solarthermieanlagen sowie Gründächern ausgestattet sein. Für uns ist es auch wichtig, dass ausreichend Fahrradstellplätze, auch mit Ladevorrichtungen geschaffen werden und die Außenanlagen eine hohe ökologische Qualität aufweisen. Dazu gehört auch eine insektenfreundliche Beleuchtung.“

Für die Bauphase wollen wir sicher stellen, dass für alle Dienstleister und Einzelhändler, die am Standort bleiben wollen, eine Übergangslösung geschaffen wird. Um dem Bedarf an kostengünstigem Wohnraum nachzukommen sollen von den 140 Wohnungen, die über dem neuen Nahversorgungszentrum entstehen, 30% im 1. Förderweg als klassische Sozialwohnungen realisiert werden. Ergänzt werden sie durch 30% mehr barrierefreie Wohnungen als sie im Sinne der Hamburgischen Bauordnung gefordert sind.

Hintergrund:
Das Nahversorgungszentrum am Berliner Platz (Ecke Schöneberger/Charlottenburger Str.) mit innenliegender Ladenpassage und zugehöriger zweigeschossiger Parkgarage ist in die Jahre gekommen und entspricht nicht mehr den aktuellen Anforderungen. Die typische Nachkriegsarchitektur mit vielen eingeschossigen Gebäuden, viel Freifläche, die als Parkraum genutzt wird und nur wenigen Wohnungen ist nicht mehr zeitgemäß. Das Areal zwischen Dahlemer Ring und Schöneberger Straße soll daher mit einem Bebauungsplan komplett neu überplant werden.

Der Planungsausschuss hat am 3. September unserem Antrag zugestimmt und das vorhabenbezogene Bebauungsplanverfahren Jenfeld 28 eingeleitet