Emissionsmessungen in Rahlstedt gefordert

Die Müllverbrennungsanlage (MVA) Stapelfeld soll durch eine Klärschlamm-Monoverbrennungsanlage erweitert werden. Die MVA liegt zwar in Schleswig-Holstein, aber auch in unmittelbarer Nähe zum Hamburger Stadtgebiet und damit zum Bezirk Wandsbek. Bei entsprechender Windrichtung können auch die Rahlstedter und Volksdorfer Bürger*innen durch Immissionen betroffen sein. Die Fraktionen von BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN und SPD bekräftigen daher noch einmal ihre Forderung, dass Luftmessungen vor und nach Fertigstellung der neuen MVA auf Rahlstedter Gebiet durch die Behörde für Umwelt und Energie durchgeführt werden.

Katja Rosenbohm, Regionalsprecherin für Rahlstedt der GRÜNEN Fraktion Wandsbek: „ Es ist unser Ziel, die Bevölkerung vor Schadstoffen in der Luft zu schützen, die eventuell durch die neue Anlage in Stapelfeld entstehen können. Daher halten wir es für sinnvoll, vor und nach dem Bau der neuen Anlage, Messungen durchzuführen. Solch vergleichbare Messungen würden Transparenz schaffen, um ein Gesundheitsrisiko für die Wandsbeker Bevölkerung ausschließen zu können.“

Carmen Hansch, SPD-Mitglied im Regionalausschuss Rahlstedt: „Es war für uns von Anfang an nicht einsehbar, warum es nur im angrenzenden Stapelfeld Emissionsmessungen geben soll, aber nicht in Rahlstedt. Wichtig ist, dass die Luftbelastungen vor und nach dem Neubau der Anlagen erfasst werden, um so eine sachgerechte Diskussion führen zu können. Daran halten wir weiter fest.“